seriesly AWESOME https://www.serieslyawesome.tv sAWE.tv - Das Blog-Zuhause der besten Serien! Thu, 23 Jan 2020 10:47:12 +0000 de-DE hourly 1 https://www.serieslyawesome.tv/wp-content/uploads/2017/10/cropped-Unbenannt-1-1-45x45.jpg seriesly AWESOME https://www.serieslyawesome.tv 32 32 49589509 Review: „Star Trek: Picard“ S01E01-03 (Ersteindruck ohne Spoiler) https://www.serieslyawesome.tv/review-star-trek-picard-s01e01-03-ersteindruck-ohne-spoiler/ https://www.serieslyawesome.tv/review-star-trek-picard-s01e01-03-ersteindruck-ohne-spoiler/#comments Thu, 23 Jan 2020 14:00:52 +0000 https://www.serieslyawesome.tv/?p=109977 [...]]]>

Es ist endlich so weit. Er kehrt zurück. Sir Patrick Stewart in seiner Paraderolle als Jean-Luc Picard. Denn morgen, am 24. Januar 2020, geht die erste Folge der neuen CBS-Serie „Star Trek: Picard“ bei Amazon Prime Video online. Ab dann wird es wöchentlich eine neue Folge der etwas anderen Fortsetzung von „Star Trek: The Next Generation“ zu sehen geben. Vergangenen Freitag fand die Deutschland-Premiere in Berlin statt, bei der ich zugegen sein durfte. Nebst rotem Teppich, einigen Darstellenden aus dem Cast sowie den Produzenten der Serie gab es auch die ersten drei(!) Episoden vorab zu sehen. Ab jetzt darf ich auch öffentlich darüber sprechen und möchte euch einen spoilerfreien Ausblick auf das geben, was da auf euch zugeflogen kommt. Quasi als Nicht-Trekkie, der zwar „Star Trek“-Erfahrungen hat, aber eh nicht sonderlich tief in die Materie eingehen wird (das wird dann unser Experte Jonas mit dezidierten Einzelepisoden-Reviews hier im Blog übernehmen, der euch auch bereits hier einen ausführlichen Überblick mit allen Fakten rund um das TV-Comeback Picards gegeben hatte).

Aktivieren!

Einen ausführlicheren Bericht zum Premieren-Event inklusive Bilder vom Red Carpet (und Sir Patrick!) habe ich auf meinem Blog bereits erstellt, hier soll es ausschließlich um die ersten drei Folgen und einen allgemeinen Ersteindruck gehen. Nach vielversprechenden Trailern und allerlei weiterem Promo-Kram wurde es auch Zeit, dass es endlich los geht! Immerhin mussten die Fans lange warten. Die letzte reguläre Folge „Star Trek: The Next Generation“ lief im Mai 1994 in den USA, seinen letzten Auftritt auf der Leinwand hatte Jean-Luc Picard im Jahr 2002 im Film „Nemesis“.

Rund zwanzig Jahre später ist einiges passiert. Nicht nur die TV-Landschaft als solche hat sich verändert, auch die Welt drumherum. Und Sir Patrick Stewart. Im Juli wird der begnadete Schauspieler und Mensch stattliche 80 Jahre alt. Das merkt man ihm bei öffentlichen Auftritten natürlich auch ein bisschen an, ebenso ist Jean-Luc in der Serie „in die Jahre gekommen“, wie man so unschön sagt. Damit wird aber charmant umgegangen. Bei Action-Szenen kommen natürlich eh Stunt-Doubles zum Einsatz, aber man sieht eben auch eine glaubhaft ältere Figur, die beim Ansatz einer rasanteren Szene eben auch mal innehält und „ich kann nicht mehr“ sagt. Eine von vielen kleinen Momenten, die „Star Trek: Picard“ trotz des Sci-Fi-Settings recht glaubhaft wirken lässt. Die Serie ist mit der Zeit gegangen und hat an notwendiger Authentizität und Nähe zum Zuschauer gewonnen. Es ist eine andere Serie, die eine persönlichere Geschichte erzählt, als es das klassische „TNG“-Format damals tat.

Irdische Unterhaltung

Dabei hilft auch die Tatsache, dass der Großteil der ersten Episoden hier auf der Erde spielt. So werden nicht nur wir Zuschauer, sondern vor allem auch die Figur des Jean-Luc Picard langsam abgeholt, um in dieses neue, aufregende Abenteuer losstarten zu können. Dabei fällt mir ein: Wie sprecht ihr „Jean-Luc Picard“ eigentlich aus, wenn ihr den Namen lest? Ich lese ihn französisch aus, weil ich von früher auch nur die deutsche Synchronisation gewohnt bin. Doch statt „Dschohn-Lük Piehkar“ wird der Name (grob) lautmalerisch in der englischen Originalfassung eher „Dschon-Luck Pikart“ gesprochen, was sich zu Beginn etwas seltsam anhört, wenn man es nicht gewohnt ist.

Abseits des Namens, wie man ihn nun ausspricht oder nicht, gibt es aber auch viel weiteres Altbekanntes für die Zuschauer. Seien es bekannte alte Figuren, wie zum Beispiel Android Data, oder Referenzen auf die alte „TNG“-Zeit. Viele davon waren selbst für mich als jemand, der zwar etliche Folgen damals (lose) geschaut hat, aber kein wirklicher Trekkie ist, erkennbar, bei den anderen hat das Premieren-Publikum im Kinosaal ausgeholfen, das in entsprechenden Momenten mit Jubel-Arien einsetzte. Fan-Service wird bei dieser Comeback-Serie jedenfalls durchaus groß geschrieben.

Zeitgenössische Science-Fiction

Wie gesagt fühlt sich „Star Trek: Picard“ anders an als das vorangegangene „Star Trek: The Next Generation“ und es sieht auch anders aus. Nur logisch nach rund 25 Jahren, aber auch durch die Personen-zentrierte Ausrichtung führt sich das Format eher wie ein als Serial (also übergeordnet erzähltes) Drama denn eine als Series (also eher mit abgeschlossenen Wochenfällen behaftete) Sci-Fi-Serie an. Klar, sie spielt in der Zukunft, aber es wirkt alles persönlicher und gehaltvoller (ohne dem alten Setting zu nahe treten zu wollen, es ist eben eine andere Serien-Epoche).

Die Zukunftsvision hält einige interessante Gadgets und Gimmicks für uns bereit, die der Franchise-Geschichte folgend durchaus in sich schlüssig und nachvollziehbar sind. Dazu wird alles grafisch absolut State-of-the-Art inszeniert. Sowohl die CGI-Effekte als auch die klassischen Kamera-Aufnahmen sind erster Güteklasse. Wenige Shots stechen jetzt durch total originelle und experimentelle Einfälle und Szenen-Aufbauten heraus, aber das ist moderne Fernsehunterhaltung auf angemessen hohem Niveau. Das Schauspiel des Casts verhält sich ebenso entsprechend, auch wenn Sir Patrick Stewart hier und da doch etwas behäbig spricht, das geht aber meist als einfach nur bedachte Verhaltensweise durchaus in Ordnung, Jean-Luc war ja noch nie der aufgeregte Brabbeler vor dem Herrn.

Jetzt geht’s los!

Ohne zu viel vorweg nehmen zu wollen, aber die ersten drei Episoden sind eigentlich so etwas wie eine längere Einleitung. Sie stellt die Weichen für die eigentliche Handlung der Staffel. Wir wissen danach, welche Motivation die Figuren haben, worum es geht und danach wird es erst so richtig losgehen. Das schreibe ich euch vor allem, damit ihr nach der ersten oder zweiten Folge keinen falschen Eindruck bekommt. Für mich hätte man dieses Dreierpack auch gut und gerne direkt gemeinsam veröffentlichen können. Das sind rund zwei Stunden, die einen perfekten Start für die Serie abbilden. Nach der noch etwas langsam aber durchaus gefällig startenden ersten Folge, bleiben manche bestimmt noch für die zweite dran und könnten dann ggf. etwas abgeschreckt werden, da es sich doch in Sachen Tempo und Handlung noch zurück hält. In Folge Drei wird dann klarer, in welche Richtung es geht und danach möchte man am liebsten direkt weiter schauen. Doch Amazon verfolgt (auch aufgrund der CBS-Produktion und TV-Ausstrahlung in den USA) die von mir ja durchaus gemochte wöchentliche Veröffentlichungs-Taktik. Nur doof, dass ich da jetzt gleich insgesamt vier Wochen auf die für mich nächste Folge warten muss…

****~ (4/5)

Ich finde es schwer, hier eine Bewertung abzulegen. Letztlich handelt es sich hierbei nur um eine Misch-Kalkulation aller drei Folgen und wie gesagt dem Ersteindruck von Jemandem, der zwar die alte Serie kennt, aber eben kein Fanboy ist. Aber ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Es gab zwar so seine Längen, aber letztlich vergingen die zwei Stunden wie im Flug (mit Warp-Antrieb). Jean-Luc Picard ist und bleibt einfach eine ungemein imponierende Figur, dessen Geschichte ein Weiterzählen verdient hat und dessen Weitererzählung wir Zuschauer verdient haben. Ob das jetzt auch etwas für Leute ist, die nie auch nur eine Folge irgendeiner „Star Trek“-Folge gesehen habe, weiß ich nicht. Sicherlich könnten sie auch so etwas damit anfangen, da auch die Serie versucht, viele (ja auch etliche Jahre her seiende) Verbindungen nochmal aufzufrischen, aber das ein oder andere Detail, das das Erlebnis für Fans nochmal erhöht, bleibt halt übersehen. Dennoch dürften die dann bei immer noch soliden 3,5 Kronen oder so landen. Und vermutlich habe ja auch ich einiges an Anspielungen und genialen Referenzen nicht mitbekommen, so dass Jonas vielleicht höher wertet. Oder niedriger, weil seine Erwartungen anders ausgerichtet waren. Ich bin gespannt. Genau wie auf die weiteren Folgen. Denn jetzt bin ich dann doch angefixt und möchte wissen, wie es weiter geht!

Bilder: von mir selbst / CBS / Amazon Prime Video

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„Captain Tsubasa: Rise of New Champions“ – Trailer zum PS4-Videospiel https://www.serieslyawesome.tv/captain-tsubasa-rise-of-new-champions-trailer-zum-ps4-videospiel/ https://www.serieslyawesome.tv/captain-tsubasa-rise-of-new-champions-trailer-zum-ps4-videospiel/#respond Thu, 23 Jan 2020 11:44:04 +0000 https://www.serieslyawesome.tv/?p=109971 [...]]]>

Hach, was waren das noch für Zeiten, als man als Teenager nachmittags Fußball-Cartoonserien schauen konnte! Neben den guten alten „Kickers“ hatte vor allem die total erwachsene und ernstere Alternative „Captain Tsubasa“ das Spielgeschehen im Griff. 2015 hatte ich die Serie noch eine Ausgabe unserer damaligen „Klassiker der Woche“-Reihe hier im Blog vermacht, jetzt kehrt der ambitionierte Fußball wieder zurück auf den Platz. Leider nicht als Serie mit neuen Folgen (die letzten gab es ja erst 2018 zur WM), sondern als Videospiel.

Sony hat den neuen Titel „Captain Tsubasa: Rise of New Champions“ für die Playstation 4 angekündigt. Ich bin mir etwas unsicher, ob das bei Amazon angegebene Erscheinungsdatum (Partnerlink) wirklich stimmt, denn der 31. Dezember 2020 wirkt eher wie ein Platzhalter, aber es soll kommen. Und ein erster Trailer wurde auch direkt veröffentlicht, der zeigt, dass es zwar ein bisschen wie „Fifa“ oder „Pro Evolution Soccer“ ausschaut, aber dann doch deutlich deutlich actionhaltigere Sonderszenen für uns Fans bereithält.

„Prepare to Score Over-the-Top Goals and Meet Colorful Players & Teams in the Legendary World of Captain Tsubasa.“

Mir gefällt, dass man ähnlich wie bei „Dragon Ball Z: Kakarot“ den Manga-Stil aus der Serie und der Vorlage mehr oder weniger 1:1 in die Spielgrafik übertragen hat. Zumindest, was die Figuren und Effekte anbelangt. Die Umgebung sieht dann vielleicht doch etwas zu 3D-haft aus und der Fußballplatz scheint gar nicht mehr gebogen zu sein, so dass die Tore erst (nach dem Umdribbeln von circa 27 Gegenspielern) langsam am Horizont auftaucht. Geht natürlich gar nicht!

Ich frage mich auch noch, wie sehr diese ganzen Super-duper-Sonderschuss-Einlagen beim Spielfluss stören. Wenn man das aber vernünftig hinbekommt, vor allem im Multiplayer, kann das schon Laune bringen. Zumal es dann eher wie eine Mischung aus klassischer Fußball-Simulation und Button-Smashern wie „Tekken“ oder „Street Fighter“ anmutet. Ich bin auf erste richtige Gameplay-Videos und Reviews gespannt!

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Trailer zur 7. und letzten Staffel „Star Wars: The Clone Wars“ https://www.serieslyawesome.tv/trailer-zur-7-und-letzten-staffel-star-wars-the-clone-wars/ https://www.serieslyawesome.tv/trailer-zur-7-und-letzten-staffel-star-wars-the-clone-wars/#respond Thu, 23 Jan 2020 09:28:50 +0000 https://www.serieslyawesome.tv/?p=109965 [...]]]>

2018 wurde die die Rückkehr der animierten Serie „Star Wars: The Clone Wars“ verkündet, jetzt geht die Serie dann aber wirklich zuende. Ab 21. Februar wird die siebte und letzte Staffel über den neuen Streaming-Dienst Disney+ zu sehen sein, auf die ab 24. März dann auch endlich bei uns in Deutschland zuzugreifen sein wird (ob dann direkt auch mit den neuen „Clone Wars“-Folgen ist noch unbekannt, dürfte aber realistisch sein). Gestern wurde ein erster Trailer zum intergalaktischen Serienfinale veröffentlicht, das eine Geschichtslücke des „Star Wars“-Franchises endgültig schließen soll.

„One of the most critically-acclaimed entries in the Star Wars saga will be returning for its epic conclusion with twelve all-new episodes on Disney+ beginning Friday, February 21. From Dave Filoni, director and executive producer of ‚The Mandalorian,‘ the new Clone Wars episodes will continue the storylines introduced in the original series, exploring the events leading up to Star Wars: Revenge of the Sith.“

Ich habe bislang ja noch immer keine einzige Episode von „Star Wars: The Clone Wars“ gesehen, weil ich es immer eher als Kinderkram abgetan hatte ob des CGI-Looks und ehrlich gesagt eh etwas „Star Wars“-müde war. Aber „The Mandalorian“ hat mich wieder ein bisschen aufgeweckt, vielleicht schaue ich dann doch mal rein. Aber erst, nachdem ich die Filme aufgeholt habe (Asche auf mein Haupt)…

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seriesly podcAZt Staffel 2: #G wie „Geschlechter in Serien“ https://www.serieslyawesome.tv/seriesly-podcazt-staffel-2-g-wie-geschlechter-in-serien/ https://www.serieslyawesome.tv/seriesly-podcazt-staffel-2-g-wie-geschlechter-in-serien/#respond Thu, 23 Jan 2020 06:30:35 +0000 https://www.serieslyawesome.tv/?p=109927 [...]]]>

Herzlich willkommen zum siebten Buchstaben unseres zweiten Alphabet-Durchlaufs! Der vierwöchentlich erscheinende seriesly PodcAZt widmet sich heute einem Thema, das über die spezielle Kunst der Serien-Produktion und -Rezeption hinaus geht und vor allem in den letzten Jahren die Gesellschaft berührt hat: Geschlechter. Gleichberechtigung, Darstellung, Debatte – alles Fernserhseitige dazu in (knapp) unter einer Stunde!

Podcast zu Geschlechterdarstellungen in Fernsehserien

Wir sind total fortschrittlich, weshalb mit Kira und Leonie gleich zwei Frauen im Gespräch mit dem einen Mann Fabio über die Darstellung von Geschlechtern in Fernsehserien reden. Hat sich das Bild gewandelt? Wie sehr spiegeln Serien die Realität ab? Und wird „Gender“ nun mit „G“ oder einem akustischen „J“ zu Beginn ausgesprochen? Auf einige dieser Fragen könnt ihr Antworten in der folgenden Stunde hören. Viel Spaß!

Hört doch einfach rein in unsere neue Folge:

Und natürlich gibt’s uns auch wieder auf Spotify, Apple Music und sonstigen Podcast-Catchern. Abonniert uns doch!

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Review: Medical Police – Staffel 1 https://www.serieslyawesome.tv/review-medical-police-staffel-1/ https://www.serieslyawesome.tv/review-medical-police-staffel-1/#respond Wed, 22 Jan 2020 15:45:02 +0000 https://www.serieslyawesome.tv/?p=109911 [...]]]>

Ich habe heute die letzten Folgen von „Medical Police“ gesehen und ich weiß ehrlich gesagt nicht so ganz, wieso. Der Trailer zur am 10. Januar auf Netflix gestarteten neuen Comedy-Serie war bereits so semi-lustig und hat im Nachhinein auch einige Überraschungsmomente vorweggenommen. Aber ich hatte Hoffnung auf eine Überraschung und Lust auf neues Lustiges. Wobei, „Medical Police“ ist genauso neu, wie es lustig ist – gar nicht mal soo sehr. Denn eigentlich handelt es sich um einen direkten inhaltlichen Ableger der Serie „Childrens Hospital“, die Medizinserien parodiert hat. Dieses Mal geht es um Spionage-Thriller! Und Medizin…

Wie ein Autounfall…

Stellt sich erneut die Frage, weshalb ich es denn nun zuende geschaut habe? Zum einen natürlich, weil ich meiner journalistischen Sorgfaltspflicht nachkommen wollte, um euch hier von meiner Erfahrung zu berichten, damit ihr sie ggf. nicht machen müsst. Aber tatsächlich auch, weil es doch gar nicht so übel war. Wie bei einem Autounfall konnte ich dann doch nicht wegschauen. Denn mit welcher Überzeugung hier bewusst Blödsinn dargestellt wird, ist schon beachtenswert. Letztlich muss man sich dem Parodie-Faktor bewusst sein. Das ist keine ernst zu nehmende Serie, im Gegenteil, die nimmt sich selbst nicht mal ernst. Viel mehr erinnert sie an Klassiker wie „Die nackte Kanone“, was Übertreibungen, gelebte Naivität in Reinform und billige visuelle wie wörtliche Gags anbetrifft. Zwischendrin finden sich dann aber doch mal originelle Einfälle, die zu Schmunzlern führen und insgesamt ist „Medical Police“ in ihrer Dämlichkeit sogar stringenter als so manch ausgereiftes High-Budget-Drama. Denn in Überfülle vorkommende Plot-Holes und Ungereimtheiten werden stets direkt als solche angesprochen und dienen letztlich der parodisierenden Darstellung der Fehler in „echten“ Serien. Also könnte man auch sagen, alles, was an „Medical Police“ schlecht ist, ist eigentlich nur ein bewusster Spiegel der Fernsehkultur? Naja, etwas mehr darf es dann doch gerne sein.

Teilweise schafft „Medical Police“ das sogar. Die Handlung ist natürlich stereotypisch (Stichwort: Parodie), aber es gibt sie. Sogar einigermaßen stringent erzählt. Auch finden wir ein paar interessante Figuren, viele exotische Filmschauplätze und ein paar bekannte DarstellerInnen zu sehen.

Überraschender Cast

„Wir hätten da ein neues Projekt für dich. So eine Serie, in der zwei Doktoren in geheimer Mission dem Ursprung eines tödlichen Virus‘ auf der Spur sind und du sollst darin einen Mini-Part als Wasserrutschen-Experte einnehmen“. Das ist nicht wirklich ein Pitch, bei dem die Größen der TV-Industrie eigentlich den Hörer abheben dürften. Aber zum einen ist Netflix am anderen Ende der Leitung, zum anderen hat die Cast-Liste ja bereits den einen oder die andere weitere durchaus bekannte TV-Darstellende/n zu bieten. Wieso sollte Jon Hamm („Mad Men“) da also absagen? Oder Jason Schwarzman („Mozart in the Jungle“, „Fargo“)? Oder Fred Melamed („New Girl“, „Brooklyn Nine-Nine“)? Oder Michael Cera („Arrested Development“)? Oder Craig Robinson („The Office“, „Ghosted“)? Oder Joel McHale („Community“)? Oder… Okay, ich höre auf. Es sind jedenfalls überraschend viele Gaststars zugegen.

Und man muss allen lassen – vornehmlich den beiden Hauptdarstellenden Erinn Hayes und Rob Huebel – dass sie den Klamauk mit einer überraschenden Ernsthaftigkeit übermittelt bekommen. Das verdient auf gewisse Weise auch Bewunderung. Das Timing sitzt größtenteils und neben Slapstick gibt es sogar ein paar deutlich subtilere Mimiken zu sehen. Aber letztlich ist auch ein frittiertes Stück Pappe mit einem satten Klecks Sauce drauf und lecker angerichtet eben vor allem eines: ein Stück Pappe.

**½~~ (2.5/5)

Und so bleibt es bei der größtenteils plumpen Unterhaltung, die halt mal zwischendrin geht, wenn gerade nichts anderes auf der Watchlist ist und man nicht allzu groß gefordert werden möchte. Wobei ich damit nicht sagen möchte, dass die Serie komplett dumm ist. Einige Referenzen sind sogar ziemlich smart gemacht und ich weiß die Liebe, die in manche Gags gesteckt wurde, auch durchaus zu schätzen. Insgesamt fehlt mir dann aber doch der große Humor und die Story fühlt sich über die zehn Episoden schon arg langgezogen und nicht gut in Punkto Dynamik erzählt. Aber wie gesagt: Alles nur Parodie.

Bilder: Netflix

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30 Minuten ASMR-Entspannung mit Glumanda am Lagerfeuer https://www.serieslyawesome.tv/30-minuten-asmr-entspannung-mit-glumanda-am-lagerfeuer/ https://www.serieslyawesome.tv/30-minuten-asmr-entspannung-mit-glumanda-am-lagerfeuer/#respond Wed, 22 Jan 2020 14:01:31 +0000 https://www.serieslyawesome.tv/?p=109907 [...]]]>

Ich möchte Kiras kleine Ambient-Reihe mit all den „Outlander“-Videos (Fraser-Küche, Fraser-Kaminfeuer und Claires Chirurgie) an dieser Stelle mal kurz mit einer ähnlichen und doch komplett anderen Variante stören. Wobei, „stören“ ist ja eigentlich das Allerletzte, was diese Art Videos anstrebt. Auch bei „Charmander’s Fireside Slumber“ gibt es viel entspannte Atmosphäre zu beobachten. Und eben ein Glumanda, das friedvoll am Lagerfeuer schläft, das in ultramoderne ASMR-Akustik vor sich hin knistert und knackt. Hach, wird Zeit, dass wieder Spätsommer ist…

„This is a ASMR video for those who need a gentle Pokémon touch in everything! Watch/listen as Charmander sleeps quietly by your side, with only the crackling sound of burning woods as an accompaniment to the peaceful image. Earphones are recommended for optimal effect.“

via: zwentner

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Snowpiercer: Trailer zur neuen Thrillerserie https://www.serieslyawesome.tv/snowpiercer-trailer-zur-neuen-thrillerserie/ https://www.serieslyawesome.tv/snowpiercer-trailer-zur-neuen-thrillerserie/#respond Wed, 22 Jan 2020 09:58:08 +0000 https://www.serieslyawesome.tv/?p=109897 [...]]]>

Es ist mittlerweile mehr als vier Jahre her, dass verkündet wurde, dass der postapokalyptische Science-Fiction-Film „Snowpiercer“ aus dem Jahr 2013 eine eigene Serie bekommt. Und nun ist das Startdatum der Adaption nur noch wenige Monate entfernt. Der vor bereits einiger Zeit veröffentlichte offizielle Trailer zur Serie gewährt uns einige Einblicke in das Kommende. Und der neue Teaser Trailer legt nochmal ein paar Eindrücke nach.

Der Snowpiercer ist alles, was von der Welt noch übrig ist. Alle verbliebenen Menschen bewohnen den immer fahrenden Zug und warten darauf, irgendwann in einer Umgebung anzukommen, die außerhalb dieser Maschine belebbar ist. In der Zwischenzeit jedoch leben die Insassen des Zugs in einem Zweiklassensystem, in dem strikte Ordnung herrscht – bis es zu einem Aufstand kommt.

In der Rolle der Leiterin des Zuges, Melanie Cavill, ist Jennifer Connelly zu sehen. Die Rolle des Andre Layton, der die Revolte mit anführt, nimmt Daveed Diggs ein.

„Attention all passengers. The temperature outside is minus 119 degrees Celsius. We are six years, nine months and 26 days from departure. For your personal safety be prepared to brace.“

„Snowpiercer“ erscheint am 31. Mai auf TNT.

via: Nerdcore

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Making of der Spezialeffekte in „The Witcher“ https://www.serieslyawesome.tv/making-of-der-spezialeffekte-in-the-witcher/ https://www.serieslyawesome.tv/making-of-der-spezialeffekte-in-the-witcher/#respond Wed, 22 Jan 2020 06:24:24 +0000 https://www.serieslyawesome.tv/?p=109886 [...]]]>

Der Weg zur zweiten Staffel „The Witcher“ ist lang, aber wir können uns glaube ich recht sicher sein, dass die Wartezeit immer wieder mit allerlei Content rund um die im Dezember auf Netflix gestartete Serie geben wird. So wie dieses nette Video von Framestore. Die Animations-Spezialisten sind für einige Szenen der ersten Staffel verantwortlich und geben uns im VFX Breakdown interessante Einblicke, was alles künstlich ist und wie es schichtweise inszeniert wurde. Leider schließen sie das Video mit genau der Szene ab, die ich in meinem Review zur Pilotfolge bemängelt hatte…

„Framestore delivered an extensive range of VFX for the much talked-about Netflix series The Witcher. Based on the Witcher Saga series of books by Andrzej Sapkowski, the series features magic and fantastical environment which Framestore was charged with bringing to life. Here’s what went into those VFX for the series.“

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2. Staffel „Altered Carbon“ ab 27. Februar auf Netflix https://www.serieslyawesome.tv/2-staffel-altered-carbon-ab-27-februar-auf-netflix/ https://www.serieslyawesome.tv/2-staffel-altered-carbon-ab-27-februar-auf-netflix/#respond Tue, 21 Jan 2020 17:32:50 +0000 https://www.serieslyawesome.tv/?p=109890 [...]]]>

Rund zwei Jahre nach der Debütstaffel wird es im Februar endlich mit „Altered Carbon“ weitergehen. Hatte Netflix im Frühjahr 2019 noch ein kleines Cast-Update-Video für uns parat gehabt, wurde heute im mittlerweile typischen „Date Announcement Trailer“ genau das gemacht: das Datum bekanntgegeben. Ab 27. Februar 2020 wird die zweite Staffel verfügbar sein.

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Teaser-Trailer zur neuen Serie „Dave“ mit Lil Dicky https://www.serieslyawesome.tv/trailer-zur-neuen-serie-dave-mit-lil-dicky/ https://www.serieslyawesome.tv/trailer-zur-neuen-serie-dave-mit-lil-dicky/#respond Tue, 21 Jan 2020 15:42:20 +0000 https://www.serieslyawesome.tv/?p=109877 [...]]]>

Vielleicht sagt euch der Künstlername „Lil Dicky“ etwas? Der amerikanische Rapper ist für lockeren Flow, smarte Lyrics und vor allem sehenswerte Musikvideos bekannt, spätestens seitdem letztes Jahr „Earth“ durch die Decke geflogen ist (Musikvideo am Ende dieses Beitrages). Ihr kennt ihn nicht? Gar kein Problem. Denn zum einen braucht es für die neue Serie mit ihm keine Vorkenntnisse, zum anderen stellt er sich einfach nochmal selbst vor. Gleich doppelt. Denn im Trailer zur neuen Serie, die ab März auf FXX und Hulu zu sehen sein wird, gibt es nicht nur sein Rapster-Alter-Ego, sondern auch sein bürgerliches. David Andrew Burd, kurz „Dave“. Genau wie die Serie selbst, was ein Zufall…

Vielleicht wird das auch das ja auch das Intro zur Serie? Vom Setting eines Blickes hinter die Kulissen eines Tonstudies und vor allem in das Privatleben eines Rappers her erinnert mich das direkt an „Atlanta“. Nur dürfte da Pendel auf der „Dramedy“-Skala deutlich mehr in Richtung „Comedy“ ausschlagen. Leichtere Kost, die mich zudem alleine mit den Visuals und der allgemein originellen Aufmachung im Trailer für sich gewinnen konnte. Mein Interesse ist jedenfalls geweckt – schon alleine, um zu sehen, ob die Serie auch so fantasievoll und mit einem Dave und einem Lil Dicky ausgestattet sein wird.

Die am Projekt beteiligten Namen lesen sich ebenfalls recht vielversprechend. Lil Dicky hat das Format gemeinsam mit Jeff Schaffer („Curb Your Enthusiasm“, „Seinfeld“) geschaffen, der Produzentenriege gehört unter anderem Schauspielstar und Comedian Kevin Hart an. Der Cast besteht dagegen eher aus Darstellenden, die zwar TV-Erfahrung mitbringen, aber größtenteils in kleineren Rollen bislang. Dafür wäre da noch dieses Plakatmotiv mit einer eindrucksvollen, visuellen Key Art… ähem:

Ach ja, hier noch das versprochene Musikvideo zur Über-Hit-Viral-Single „Earth“:

Bilder: FXX

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„Netflix & Chilll’d“: Neue Eiscreme-Sorte von Ben & Jerry’s https://www.serieslyawesome.tv/netflix-chillld-neue-eiscreme-sorte-von-ben-jerrys/ https://www.serieslyawesome.tv/netflix-chillld-neue-eiscreme-sorte-von-ben-jerrys/#respond Tue, 21 Jan 2020 12:38:38 +0000 https://www.serieslyawesome.tv/?p=109849 [...]]]>

Wer hätte gedacht, dass wir hier mal über Eiscreme bloggen würden?! Nun gut, inhaltlich passt das ja schon, da das ein idealer Snack für auf dem Sofa beim Fernsehschauen ist, aber wirklichen Nachrichtenwert hat das selten. Aber Eiscreme-Gigant Ben & Jerry’s hat nicht etwa nur eine inhaltlich passende Aktions-Kooperation mit Streaming-Gigant Netflix eingegangen, bei der es ein paar Gutscheine oder so gibt, nein, es wurde gar eine komplett neue Sorte entwickelt!

„Netflix & Chilll’d“ heißt die und kommt neben der namentlich an gewissen Jugend-Slang angelegten Wortspielerei in zwei Version daher: Klassisch und laktosefrei. Letztlich bekommt man im Becher aber in etwa das, was in den vielen anderen Sorten steckt: Erdnussbutter-Eiscreme mit kleinen Bretzel-Swirls und Brownie-Stückchen.

„Introducing Ben & Jerry’s Netflix & Chilll’d: The first Netflix Original Flavor from Ben & Jerry’s. Peanut Butter Ice Cream with sweet & salty pretzel swirls and fudge brownies; it’s the perfect pint to go with all your favorites. You’ll never want to watch Netflix without it.“

Und das Schöne daran: Es handelt sich nicht etwa um eine verspielte Werbekreation exklusiv für den US-Markt, „Netflix & Chilll’d“ soll es ab sofort auch in Deutschland zu kaufen geben. Sowohl über die Lieferdienste, als auch in den „Scoop Stores“ sowie im klassischen Supermarkt. Bis die aber auch alle entsprechend eingedeckt sind, kann es immer ein paar Wochen dauern. Ebenso anscheinend auch, bis der „Netflix & Chilll’d Locator“ funktioniert, mit dem man die Sortenverfügbarkeit checken können soll. Der liegt nämlich aktuell noch auf Eis…

Alle weiteren Informationen zu diesem coolen „Merchandeis“ gibt es unter BenJerrys.com/netflix. Guten Appetit!

via: geeksaresexy | Bilder: Ben & Jerry’s

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Disney+ in Deutschland: Starttermin und Preise stehen fest https://www.serieslyawesome.tv/disney-plus-deutschland-starttermin-preise-stehen-fest/ https://www.serieslyawesome.tv/disney-plus-deutschland-starttermin-preise-stehen-fest/#respond Tue, 21 Jan 2020 08:00:41 +0000 https://www.serieslyawesome.tv/?p=109831 [...]]]>

Disney hat den Starttermin für seinen Streamingdienst Disney+ bekanntgegeben. Der Dienst wird einige Tage früher starten als gedacht, und zwar am 24. März 2020. Die Preisgestaltung wurde mit 6,99 Euro im Monat und 69,99 Euro im Jahr festgelegt. Der Streamingdienst wird neben Deutschland auch in UK, Frankreich, Italien, Spanien, Österreich, Schweiz und Irland starten. Weitere westeuropäische Länder inklusive Belgien, Skandinavien und Portugal werden im Sommer folgen.

Unter Disney+ vereinigt das amerikanische Unternehmens bekanntlich seine bekannten Marken Disney, Pixar, Marvel, Star Wars und National Geographic. Darüber hinaus wird es exklusive, ausschließlich für den Streamingdienst produzierte Disney+ Originals geben in Form von Spielfilmen, Dokumentationen, Serien sowie Kurzfilmen.

Abonnenten können sich zum Start auf einiges freuen, was es aktuell schon in den USA zu sehen gibt:
– Die von uns auch schon sehr gelobte „Star Wars“-Serie „The Mandalorian“ des ausführenden Produzentens Jon Favreau
– “High School Musical: The Musical: The Series”, angekündigt als eine kreative, moderne Adaption des Hit Franchises in einem neuen Doku Look-and-feel plus einem Soundtrack, der sowohl neun neue Original-Songs als auch eine Hommage an die beliebten Songs aus dem ursprünglichen Film enthält
– “The World According to Jeff Goldblum”, eine Dokumentationsserie, die die Alltagswelt humorvoll unter die Lupe nimmt
– Darüber hinaus wird es eine zeitlose Neuverfilmung des 1955 erschienenen Disney Animationsklassikers “Susi und Strolch” geben.

Weitere Disney+ Originals, die neben vielen anderen Serien zum Start verfügbar sind: „Zugabe!“ – von der ausführenden Produzentin Kristen Bell, “Tagebuch einer zukünftigen Präsidentin” – kreiert und produziert von Ilana Peña (“Crazy Ex-Girlfriend”) sowie produziert von Gina Rodriguez (“Jane the Virgin”) und “Die Imagineering Story” – eine 6-teilige Dokumentation, die eine Gruppe von außergewöhnlichen Kreativen begleitet, die die Magie der Disney Parks zum Leben erwecken.

Wer sich intensiver informieren möchte – in unserer Facebook Gruppe zu „Disney+ in Deutschland“ gibt es über die Themen hier im Blog hinaus laufend alle Infos zu den Angeboten und Serien – jetzt einfach Mitglied werden.

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Trailer zur neuen Netflix-Serie „Ich schweige für dich“ („The Stranger“) https://www.serieslyawesome.tv/trailer-zur-neuen-netflix-serie-ich-schweige-fuer-dich-the-stranger/ https://www.serieslyawesome.tv/trailer-zur-neuen-netflix-serie-ich-schweige-fuer-dich-the-stranger/#respond Tue, 21 Jan 2020 07:37:59 +0000 https://www.serieslyawesome.tv/?p=109825 [...]]]>

Vielleicht geht es euch wie mir und beim Blick auf die Netflix-Monats-Programmvorschau habt ihr auch regelmäßig Fragezeichen im Kopf, was das nun wieder für eine Serie sein soll. Mir ging es bei „Ich schweige für dich“ so. Das dürfte zum einen natürlich daran liegen, dass es sich um eine neue Serie handelt, die zudem bisher auch aufgrund seines jetzt nicht soo über-bekannten Casts wenig Promo erhält, aber vielleicht auch, weil sie im Original gar nicht so heißt (Überraschung). „The Stranger“ heißt das neue Netflix Original eigentlich. Deutlich griffiger und wenn man „Stranger Things“ international durch bekommt, wieso nicht hier auch?! Aber gut, es gibt Wichtigeres als die Internationalisierung von Titeln – zum Beispiel die Handlung. Und da gibt der erste richtige Trailer endlich einige Antworten auf die Fragezeichen.

Kurz-Plot: Ein vermeintliches Familien-Idyll wird durch eine Aussage einer Fremden aus dem Gleichgewicht gebracht. Es wird dunkler und dunkler im Zuge des Aufbuddelns von Leichen in Kellern allerorts. Aus Comedy wird Drama wird Thriller.

„We all have secrets. Based on the novel by Harlan Coben, The Stranger forces us to confront a question we all fear – how well do we really know the people closest to us? Starring Richard Armitage, Jennifer Saunders, Siobhan Finneran and Hannah John-Kamen, The Stranger arrives January 30.“

Die erste Staffel von „Ich schweige für dich“ aka. „The Stranger“ wird ab Donnerstag, dem 30. Januar, auf Netflix verfügbar sein. Die Serie ist übrigens aus Großbritannien und als Miniserie (mit acht Episoden Länge) konzipiert. Eine zweite Staffel ist daher eigentlich nicht geplant, mal schauen, ob es auch dabei bleiben wird. Da haben uns Serienmacher ja bei entsprechendem Erfolg bereits trotz inhaltlicher Abgeschlossenheit diverse Male „überrascht“ in der Vergangenheit…

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Review: Treadstone S01E01 – Das Zikaden-Protokoll https://www.serieslyawesome.tv/__trashed/ https://www.serieslyawesome.tv/__trashed/#respond Mon, 20 Jan 2020 19:40:58 +0000 https://www.serieslyawesome.tv/?p=109535 [...]]]>

„Treadstone“ – der Name bürgt für Qualität. Zumindest dann, wenn man weiß, dass es sich dabei um ein „CIA Black OPs Programm“ handelt, welches das Ziel verfolgt, gewissenlose Super-Attentäter im Baukastensystem herzustellen. Matt Damon durfte bereits Anfang der 2000er Jahre in die Rolle des letzten Spezialagenten des Treadstone Projekts schlüpfen. Vier Kinofilme lang kämpfte sich Matt als Jason Bourne sowohl sein Gedächtnis zurück als auch gegen verfeindete Supermächte und erfüllte die ihm gestellten Aufträge.

Nun gibt es mit „Treadstone“ eine Serienadaption, die sich teilweise am „Bourne Universum“ bedient, welches der Feder von Robert Ludlum entstammt. Am 10. Januar 2020 startete Amazon Prime die Ausstrahlung dieser neuen 10-teiligen Actionserie. Den offiziellen Trailer zur Serie gibt es hier.

Handlung

Als Fan von Action jedweder Art setzte ich mich gespannt vor den Bildschirm und ließ mich von der Pilotfolge berieseln. Anhand mehrerer Rückblenden bis zurück in die frühen 70er Jahre  erhalten wir Einblicke in den Alltag des Treadstone-Projekts. Wir dürfen kurz den „Herstellungsprozess“, besser noch „Zuchtvorgang“ dieser Super-Attentäter verfolgen. Wie sich das so gehört, muss zuerst der Wille des angehenden Superagenten gebrochen werden, wozu man sich interessant gemixter Drogencocktails und allerhand in Geheimdienstkreisen bewährter Foltermethoden bedient. Wer alle Torturen überlebt, wird letztlich als gewissenlose Kampfmaschine im „Schlafmodus“ auf die Welt losgelassen.  So richtig ab gehen diese Krieger erst dann, wenn gewisse implantierte Triggerreize, seien es einzelne Worte oder auch Melodien, ausgelöst werden. Dann spulen sie Terminator-like ihr erlerntes Programm ohne Nachzudenken ab, nichts kann sie dann aufhalten. Ein gewisser John Bentley (dargestellt durch Jeremy Irvine) hat die Ehre, einer dieser überlebenden Kampfmaschinen zu sein, vielleicht sogar die erste ihrer Art, genaueres erfährt man nicht.

Zeitsprung ins Jetzt

Ein Zeitsprung in die Gegenwart nimmt uns mit auf eine kleine Weltreise von einer Ölbohrinsel in Alaska über Nordkorea bis nach Mütterchen Russland. Und egal, wo wir sind: auch angehende Super-Attentäter fristen ihr Alltagsdasein in durchschnittlich-langweiligen Berufen und entsprechenden Behausungen – weit weg von dem berauschenden Lebensstil, den man von Superagenten wie einem James Bond kennt. In „Treadstone“ sieht man keine hochpreisigen britischen Sportwägen oder Luxusappartments und -yachten. Ich gebe zu, ein bisschen beruhigt mich das Ganze ja, ich kann mich so ein wenig besser mit den Protagonisten identifizieren, auch wenn ich bislang kein Black-OPs Programm absolvieren durfte.

Treadstone SoYun Pak

Dieses Gefühl ist allerdings schnell wieder vorbei, sobald die Trigger aktiviert werden. Der nette Ölbohrinselarbeiter von nebenan, Doug McKenna (Brian J. Smith), der nur einer Kneipenbekanntschaft zuhilfe kommen will, zerlegt  auf einmal die halbe Kneipe und verkrüppelt fachmännisch etliche Angreifer, während sich die etwas biedere Klavierlehrerin SoYun Pak (Hyo-Joo Han) als äußert schlagkräftige und erfolgreiche Attentäterin entpuppt.

Im tiefsten Russland hingegen läuft das Leben ruhiger ab. Genug der Actionszenen, dachte sich der Drehbuchschreiber vermutlich. Ein Paketbote liefert ein Hörgerät an Oleg, einen älteren Landwirt aus. Allerdings bringt ihm dieses nicht nur einen Gewinn an Lebensqualität, sondern macht ihn auch etwas zu neugierig gegenüber akustischen Reizen…

Fazit

***~~ (3/5)

Wer wie ich Fan von Superagenten und allen voran von Jason Bourne ist, der dürfte auch Gefallen an dieser Serie finden. Action wird ausreichend geboten, Handgreiflichkeiten gibt es genügend, Konflikte werden superagenten-typisch gewaltreich und flott gelöst. Alle Actionszenen sind gut choreografiert, Schlagabfolge und Auswirkungen von Gewalt auf menschliche Körper werden realistisch dargestellt. Man darf keine Wunder erwarten, das Bourne Universum wird weder neu erfunden noch erweitert. Negativ fällt auf, dass die gezeigten Protagonisten sehr wenig Charaktertiefe aufweisen. Die Filmfiguren bleiben eindimensional und relativ konturlos, ihre Handlungen provozieren somit nur wenig Emotionen beim Zuschauer.

Mir ist es tatsächlich passiert, dass ich die beiden bärtigen Hauptdarsteller verwechselte, denjenigen aus den 70er Jahren mit einem Neuzeit-Pendant. Dies verdankt man den teils zu raschen Zeitsprüngen, fast 50 Jahre zurück und wieder ins Jahr 2019. Ab und an bleibt eben das Gehirn des Zuschauers da ein wenig hängen, zumindest mir ging das so. Aber „Schwamm drüber“ und Hirn aus, geliefert wurde solide, popcorntaugliche Abendunterhaltung, die ich auch ungefiltert 50 Minuten lang genossen habe.

Ich freue mich auf weitere Folgen.

Bilder: Amazon Prime Video

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Locke & Key: Wie der Comic zur Serie gemacht wurde https://www.serieslyawesome.tv/locke-key-wie-der-comic-zur-serie-gemacht-wurde/ https://www.serieslyawesome.tv/locke-key-wie-der-comic-zur-serie-gemacht-wurde/#respond Mon, 20 Jan 2020 17:32:07 +0000 https://www.serieslyawesome.tv/?p=109794 [...]]]>

Ab 7. Februar wird die erste Staffel des neuen Netflix Original „Locke & Key“ verfügbar sein. Wie zum ersten Trailer der Serie bereits geschrieben, handelt es sich auch hierbei um die Realisierung eines Graphic-Novel-Stoffes. Die Vorlage (Partnerlink) stammt von Joe Hill und Gabriel Rodríguez, die beide im neuen Promo-Featurette zu Wort kommen. Das dreht sich nämlich erfreulicherweise um die Herausforderung, einen statisch-visuellen Plot ins bewegte Bild zu transferieren. Oder, wie das Video betitelt ist: „Vom Papier auf die Bildschirme“. Leider etwas sehr kurz und oberflächlich gehalten, da könnte ich mir gut und gerne ein 20-minütiges Special mit mehr Making-of-Eindrücken zu geben. Aber vielleicht macht so etwas eh erst Sinn, nachdem man die Staffel zu sehen bekommen hat.

„Joe Hill und Gabriel Rodriguez, die Co-Schöpfer der Graphic Novels, berichten gemeinsam mit den Showrunnern Carlton Cuse und Meredith Averill davon, wie die Comicbücher für die Bildschirme adaptiert wurden. ‚Locke & Key‘ ist ab 7. Februar auf Netflix verfügbar.“

Das schürt bei mir ehrlich gesagt mehr Interesse, als es beim Trailer war. Vielleicht gebe ich der Serie dann doch mal einen Versuch. Hier noch der Plot für die unter euch, die noch nicht genau wissen, worum es eigentlich gehen wird:

„Nachdem ihr Vater unter mysteriösen Umständen ermordet wurde, ziehen die drei Geschwister Locke zusammen mit ihrer Mutter zurück in ihr Elternhaus. Dieses steckt voller magischer Schlüssel, die mit dem Tod ihres Vaters in Zusammenhang stehen könnten. Als die Geschwister die verschiedenen Schlüssel und ihre einzigartigen Kräfte ausprobieren, erwecken sie einen bösartigen Dämon, der sie fortan verfolgt. Die Serie von Carlton Cuse und Meredith Averill ist ein Mix aus Coming-of-Age und Mystery, und behandelt die zentralen Themen Liebe, Verlust und die unerschütterlichen Bindungen einer Familie.“

Alle zehn Episoden der ersten Staffel „Locke & Key“ werden ab 7. Februar 2020 auch in Deutschland über Netflix zu sehen sein.

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David Lynch: Neuer Kurzfilm auf Netflix https://www.serieslyawesome.tv/david-lynch-neuer-kurzfilm-auf-netflix/ https://www.serieslyawesome.tv/david-lynch-neuer-kurzfilm-auf-netflix/#respond Mon, 20 Jan 2020 15:25:50 +0000 https://www.serieslyawesome.tv/?p=109781 [...]]]>

Heute hat David Lynch Geburtstag, und er hat ein spezielles Geschenk für uns: Der Streamingdienst Netflix hat seinen Kurzfilm „What did Jack do?“ veröffentlicht. Der 17-minütige Kurzfilm mit David Lynch in der Hauptrolle – neben einem Kapuzineraffen – ist ab sofort im aktuellen Programm des Streamingdienstes abrufbar. Ein tolles Geschenk für Lynch-Fans – und vermutlich auch hauptsächlich für diese Klientel.

In dem 17-minütigen Stück, das bereits 2016 im Auftrag der „Fondation Cartier pour l’art contemporain“ entstand, befragt David Lynch als Detective einen Affen, der eines Moders verdächtigt wird. Der Affe wird gesprochen von – David Lynch natürlich, der zudem noch den einzigen Song im Kurzfilm beigesteuert hat, „True Love’s Flame“, zusammen mit Dean Hurley. Lynch hat auch Regie und Schnitt übernommen, auch die Ausstattung stammt von ihm – im Prinzip mal wieder eines seiner mysteriösen Gesamtkunstwerke.

Premiere hatte der 17-minütige Kurzfilm übrigens schon am 8. November 2017 in Frankreich, 2018 wurde er bei Lynchs „Festival of Disruption“ in New York City aufgeführt. In dem Jahr wurde Lynch auch in der Netflix-Zentrale gesichtet, was zunächst die Gerüchte angeheizt hatte, dass da unter Umständen ein neues Serienprojekt in der Entstehung sein könnte. Jetzt ist es zumindest dieser Kurzfilm geworden.

via: Welcome to Twin Peaks

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Review: Avenue 5 S01E01 – I Was Flying https://www.serieslyawesome.tv/review-avenue-5-s01e01-i-was-flying/ https://www.serieslyawesome.tv/review-avenue-5-s01e01-i-was-flying/#respond Mon, 20 Jan 2020 12:21:23 +0000 https://www.serieslyawesome.tv/?p=109753 [...]]]>

Neues Jahr, neue Serien. Nach der Ankündigung der neuen HBO-Comedy „Avenue 5“ hatte ich auch aufgrund der Teaser und des namhaften Casts definitiv Vorfreude auf die gestern in den USA gestartete neue Serie. Nach der Pilotfolge ist nicht nur klar, ob „Avenue 5“ für eine längere Reise auf dem Kreuzraumfahrtschiff taugt, sondern auch, in welche Richtung das Format navigiert. Mein Ersteindruck zur Serie.

„Hey – set your phasers to fun!“ (Captain Ryan Clark)

Das Produktions-Setting ist wie bereits mehrfach hier im Blog angemerkt allererster TV-Güte. Die „Veep“-Macher setzen eine Comedy ins Weltall und niemand geringeren als Hugh Laurie („Dr. House“) auf den Kapitänsplatz. Als Ryan Clark soll er die Geschicke der „Avenue 5“ steuern, einem gigantischen Raumschiff, das Weltraumtourismus für Normalsterbliche ermöglicht. Entsprechend der heutzutage noch nicht ganz umsetzbaren Grundidee bekommen wir auch das ein oder andere futuristische Gadget zu sehen, wobei es sich bislang größtenteils um klotzige Evolutionsschritte bekannter Technologien handelt.

An der Seite von Laurie bekommen wir bis in die (vermeintlichen) Nebenrollen viel Bildschirm-Bekanntheit vorgesetzt. Unter anderem Josh Gad als exzentrischer Milliardär mit einer Aufmerksamkeitsspanne so gering wie seine Manieren, dafür umso größeren Geltungsdrang (das Schiff ist übersät mit „JUDD“-Schriftzügen) sowie Geldbeutel, der offenbar nicht nur die „Avenue 5“ ermöglicht hat, sondern auch die numerischen Vorgänger-Modelle. Ansonsten noch dabei: Zach Woods („Silicon Valley“), Lenora Crichlow („A to Z“, „Black Mirror“), Kyle Bornheimer („Brooklyn Nine-Nine“), Andy Buckley („The Office“), Suzy Nakamura („Dr. Ken“, „Modern Family“) oder auch Ethan Phillips, der mit 170 Episoden „Star Trek: Raumschiff Voyager“ wenigstens ordentlich Weltraum-Erfahrung mitbringt.

„Other first priority: stock holders.“ – „Actual first priority…“ (Herman Judd & Iris Kimura)

Dass ich anfangs bereits so sehr aushole, liegt auch daran, dass handlungsseitig sehr schnell erzählt ist, was in dieser Pilotfolge passiert. Der Weltrekord für die größte Yoga-Klasse im Weltall wird kurzerhand um den Weltrekord für die meisten sich in Kürze beim Yoga Verletzenden erweitert, als durch einen technischen Defekt die Schwerkraft im Schiff um 90 Grad gedreht wird. Dass bei einer Comedy-Serie keine eigentlich denkbaren tödlichen Verletzungen gezeigt werden (stattdessen Menschen-Mosaike und durchnadelte Rücken), ist noch verschmerzbar, weniger konnte ich über die Tatsache hinwegsehen, dass anscheinend überall auf dem Schiff dieser Effekt stattfand, nur nicht im Missionsraum.

Allgemein ist der Glaubwürdigkeitsfaktor recht niedrig gehalten. Aber das finde ich auch in Ordnung. Zum einen geht es um Science Fiction (mit Betonung auf „Fiction“), zum anderen ist das eben eine Comedy-Serie, die sich dem Stilmittel der Übertreibung bedient. Und so kann eine sonst im Handelsfeld der Diplomatie ansäßige Figur, wie ein Kundenservice-Mitarbeiter, auch zur erfrischend ehrlichen Lieblingsfigur meiner aufsteigen.

„If it‘s any constellation, he had very few loved ones.“ (Matt Spencer)

Aber gut, zurück auf Kurs, was die Handlung anbelangt. Die wurde durch den ungewollten „Seitenhieb“ aus der Bahn geschlagen. Um nicht mal ein Viertel eines Grades, was jedoch ausreichen soll, um das automatisch fliegende Schiff derart umzuleiten, dass aus angedachten acht Wochen Reisedauer drei Jahre werden sollen. Auch das wirkt natürlich dämlich, dass dort niemand mal eben ein bisschen gegensteuern kann, immerhin ist das bereits das fünfte Schiff ähnlicher Art, da muss man auf solche erwartbaren Zwischenfälle eigentlich reagieren können. Aber gut, ist ja nur Fernsehen und der einzig Wissende ist… tot.

„Who‘s the engineer here?!“ – „Who‘s the genius?“ – „Who‘s the captain?“ – „Who fucked up?“ (Billie McEvoy, Herman Judd, Captain Ryan Clark & Iris Kimura)

Denn der vermeintliche Captain ist gar nicht Captain, sondern nur ein Schauspieler, der den lästigen Social-Krams mit den Passagieren und Kollegen übernimmt. Dass das so niemand der Obrigkeiten weiß, sehe ich jetzt einfach mal als sarkastischen Bezug auf ignorante Führungskräfte. Und nicht nur das, Ryan Clark ist gar „Captain Not America“:

„Are you Australian?“ – „No, I‘m not Australian. I‘ll tell you, what I am. I‘m English!“ – „What the fuck?! That‘s so much worse.“ (Judd & Captain)

Es folgt der schwere Gang zur erzwungenen Aufgabe, dem aufgebrachten Weltraumfahrer-Volk die schlechte Nachricht zu übermitteln. Schade, dass das der Captain und nicht der Kundenservice-Leiter machen wird…

„Should we be scared?“ – „Maybe. If you want!“ (Passagierin & Matt)

****~ (4/5)

Natürlich war das weder authentisch noch sonderlich supersmart inszeniert. Aber ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Das Tempo war hoch, vielleicht sogar etwas zu hoch, und voller notierenswerter Zitate. Leider schien mir die Handlung etwas eindimensional und zurechtgebogen, aber da muss man eben ein Comedy-Auge zudrücken, ist halt kein hochkomplexes Drama. Und genau in Sachen pointiertem Witz, der über Schenkelklopfer-Niveau hinausgeht, könnte Potenzial bei „Avenue 5“ liegen. Frei nach der Folge selbst:

„If you‘re not completely satisfied, you‘re wrong.“ (Matt Spencer, Costumer Support)

Dem in der Serie genannten Motto „Fly safe. Fly true.“ folgend war das aber auch noch viel auf Sicherheit Gespieltes. Man hat lieber schnell ein grundlegendes Problem passieren lassen, als erstmal das Basis-Setting auszuschlachten. Da wäre meiner Meinung nach nämlich richtig viel möglich gewesen, hinsichtlich des mit Vorurteilen übersäten und in der aktuellen Klima-Situation durchaus negativ behafteten Kreuzfahrt-Themas. Aber vielleicht folgt das ja noch in den zukünftigen Folgen. Ich werde jedenfalls weiterschauen. Für Einzelreviews der Episoden bietet sich das Format denke ich aber eher weniger an, weshalb es vermutlich vorerst bei diesem Beitrag hier bleiben wird.

Bilder: HBO

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The Outsider: Featurette zu Stephen Kings HBO-Serie https://www.serieslyawesome.tv/the-outsider-featurette-zu-stephen-kings-hbo-serie/ https://www.serieslyawesome.tv/the-outsider-featurette-zu-stephen-kings-hbo-serie/#respond Mon, 20 Jan 2020 09:54:35 +0000 https://www.serieslyawesome.tv/?p=109741 [...]]]>

Letzte Woche ist auf Sky die neue HBO-Thrillerserie „The Outsider“ gestartet. Die Serie ist düster, was nicht wundert, wenn wir uns ins Gedächtnis rufen, dass sie auf Stephen Kings gleichnamiger Romanvorlage basiert. Im folgenden Featurette zur Serie sprechen Cast und Crew über ihre persönliche Verbindung zu Stephen Kings Werken und wie auch diese Serie es schafft, den Zuschauer an etwas Übernatürliches glauben zu lassen.

„I write stories that are supposed to be fun and scary and make readers believe the unbelievable.“ (Stephen King)

Den Trailer zu „The Outsider“ findet ihr hier. Im März wird die Serie dann voraussichtlich auch in der deutschen Synchronfassung verfügbar sein, denn dann wandert sie ins reguläre (lineare) Programm von Sky. Zurzeit sind die neuen Folgen nur im Original und ausschließlich über die On Demand-Kanäle von Sky verfügbar.

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Durch die Woche mit… Fabio (04/20) https://www.serieslyawesome.tv/durch-die-woche-mit-fabio-04-20/ https://www.serieslyawesome.tv/durch-die-woche-mit-fabio-04-20/#respond Mon, 20 Jan 2020 07:04:59 +0000 https://www.serieslyawesome.tv/?p=109354 [...]]]>

Ein wenig seltsam fühlt es sich ja schon noch an die Ziffer 20 in die Überschrift zu schreiben. Ja, wir sind in den neuen 20ern. Wenn ich zurückblicke und sehe wie zu Beginn der 10er die Streaminganbieter ihren Dienst antraten und unser aller Sehgewohnheiten verändert haben, bin ich gespannt, was dieses Jahrzehnt für uns Serienfans bereit hält. Nicht weit, aber dennoch in die Zukunft blickt auch dieser Beitrag und präsentiert euch in gewohnter Manier alle Neuheiten der Woche und wir schauen, was sich auf meiner Watchlist tummelt.

Neustarts der Woche

Das Highlight der Woche dürfte für viele Serienfans wohl „Star Trek: Picard“ (Fr, 24.01., S01, Amazon Prime Video) sein. Kein Wunder, kehrt doch der beliebte Käpt’n der Enterprise für einen neuen Einsatz aus dem Ruhestand zurück.

Auch in der nächsten Serie geht es irgendwie um eine Rückkehr. In „October Faction“ (Do, 23.01., S01, Netflix) kehren nämlich zwei Monsterjäger gemeinsam mit ihren beiden Kindern zurück an ihren Heimatort und versuchen dabei ihre Geheimidentitäten zu wahren. Der skurrile Mix aus Teenage-Drama und Horror-Thrill basiert auf der gleichnamigen Comic-Reihe und dürfte bereits im Januar für Herbstgefühle sorgen.

Witzig dürfte es diese Woche mit der Comedy-Serie „Awkwafina is Nora from Queens“ (Mi, 22.01., S01, Comedy Central US) werden. Darin stellt sich die Rapperin Awkwafina als Nora Lin den Herausforderungen des Lebens im New Yorker Stadtteil.

Humorvoll könnte es dann auch bei „Outmatched“ (Do, 23.01., S01, FOX US) mit „American Pie“-Star Jason Biggs zugehen. Biggs spielt darin den Vater von drei genialen Kindern, der gemeinsam mit seiner Frau versucht das Großfamilienleben zu managen. Ich bin gespannt, ob die Serie zum Überflieger, wie der Titel es suggeriert, wird.

Meine Watchlist

Wenn’s draußen ungemütlich kalt ist, freue ich mich auf einen schönen Fernsehabend zuhause. Derzeit schaue ich die neue Staffel „Titans“ (S02, Netflix) mit den unterschiedlichen Nachwuchshelden aus dem DC-Universum. Die zweite Season kommt gewohnt düster daher und wartet mit neuen Verbündeten und Feinden auf. Darunter der Söldner Deathstroke.

Außerdem bin ich gespannt, wie es nach der Winterpause mit „Riverdale“ (S04, Teil 2, Netflix) weitergeht. Diesmal erwarten die Teenager natürlich wieder erschütternde Ereignisse! Wie es jetzt mit Jughead weitergeht interessiert mich dann doch.

Kommt gut durch die Woche

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Chilling Adventures of Sabrina: Cast gibt Recap zu Staffeln 1+2 https://www.serieslyawesome.tv/chilling-adventures-of-sabrina-cast-gibt-recap-zu-staffeln-12/ https://www.serieslyawesome.tv/chilling-adventures-of-sabrina-cast-gibt-recap-zu-staffeln-12/#respond Sun, 19 Jan 2020 14:45:03 +0000 https://www.serieslyawesome.tv/?p=109732 [...]]]>

Nicht mal mehr eine Woche, dann geht der dritte Teil von „Chilling Adventures of Sabrina“ bei Netflix live (hier der aktuelle Trailer zur Fortsetzung). Aber was ist eigentlich alles nochmal zuletzt passiert? Damit ihr nicht unnötig die letzte Folge oder Staffel nochmal anschauen müsst (könnt und wollt ihr natürlich, aber wir haben ja alle wenig Zeit und sooo viel Tolles zu sehen…), hat der Cast sich netterweise dazu bereit erklärt, euch eine kleine Zusammenfassung zu liefern. „Was bisher geschah…“ für die Staffeln 1 und 2 von „Chilling Adventures of Sabrina“. Okay, mit 24 Minuten ist das jetzt auch nicht sonderlich kurz geraten, dafür bekommen wir aber die Darsteller mal in ihren normalen Klamotten zu sehen, was bisweilen auch sehr… anders… ist.

„It’s almost time. Chilling Adventures of Sabrina Part 3 premieres January 24, and to get you ready, CAOS cast Kiernan Shipka, Ross Lynch, Gavin Leatherwood, Chance Perdomo andTati Gabrielle tell you everything that happened on the show so far, in an epic recap of parts 1 and 2.“

Die dritte Staffel „Chilling Adventures of Sabrina“ wird ab Freitag, den 24. Januar, verfügbar sein. Alles Weitere zum Netflix Original rund um die junge Teenager-Hexe haben wir hier bei uns im Blog für euch.

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