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Klassiker der Woche: Nip/Tuck

Spoilerfrei
Jonas
05.06.16

nip_tuck

Heute wollen wir im Rahmen der Rubrik Klassiker der Woche nicht ganz so weit zurückgehen: Zwischen 2003 und 2010 lief die Serie Nip/Tuck auf dem amerikanischen Sender FX, in Deutschland erst auf Premiere und später auf ProSieben und Sat.1. Die erste Staffel der Serie hält in den USA einen Rekord für die meistgesehene Kabelserie in den Altergruppen 18 bis 49 und 25 bis 54.

Seriensteckbrief

Name: Nip/Tuck
Genre: Drama
Laufzeit: 44 Minuten
Staffeln (Folgen): 6 (100)
Ausstrahlung: 22. Juli 2003 (Ende: 3. März 2010)
Darsteller: Dylan Walsh, Julian McMahon, Joely Richardson, John Hensley

Sex, Schönheit und Tod

In Nip/Tuck ging es um zwei Schönheitschirurgen namens Christian Troy und Sean McNamara, die das süße und teure Leben der Reichen und Schönen genießen. Während Sean versucht, die Moral der Praxis hoch zu halten, ist Christian eher bereit, die Grenzen zu überschreiten. Die klassische Folge lief so ab, dass ein Mensch mit meist ungewöhnlichem Operationswunsch zu den beiden kommt, sie sich nicht sicher sind, ob sie diese Operation wirklich durchführen sollen, beide sich streiten und am Ende dem Wunsch dann doch entsprechen.

Aber nicht nur medizinische Fragen wurden thematisiert, auch mit der Drogenmafia, Mördern oder Verrückten mussten sich beide auseinandersetzen, so dass auch nicht selten ein Gastcharakter sterben musste.

Eine Dauerorgie

Die zwei gegensätzlichen Rollen der beiden Chirurgen weichen im Verlauf der Staffeln immer weiter auf und die Serie wurde schnell zu einer Art Dauerorgie. Christian und Sean gingen mit allem und jedem ins Bett, darunter Klienten, Freunde, Angestellte oder die Ex-Partner des anderen. Der sexuelle Akt wurde dabei auch nicht nur angedeutet, sondern relativ freizügig dargestellt. Man kann sogar so weit gehen und von einer Art Softporno sprechen. Die On-Off Partnerin von Christian wurde sogar zeitweise eine Pornodarstellerin und verkaufte Sex Dolls von sich, die Sean ausprobierte. Moralische und ethische Fragen wurden dabei zwar immer wieder angesprochen, aber nur um sich dann genau entgegengesetzt zu verhalten und somit einen weiteren Beweis für den Verfall der Gesellschaft beizusteuern. Diese Extremen in der Serie machten maßgeblich den Erfolg aus uns sorgten häufig auch für ein Abdriften in eine Art sehr dunkle Dramedy.

Nip/Tuck - Eden and Kimber

Musik

Das Theme der Serie ist eine der wenigen in der Seriengeschichte, welche ein eigenes Musikvideo bekam. Aber auch abseits der eingängigen Musik zu Beginn der Serie spielte Musik immer eine große Rolle. Die blutigen Operationen wurden mit Musik überlagert und entsprechend künstlerisch inszeniert oder auch ganze Handlungsszenen abseits des Operationssaals.

The Engine Room - A Perfect Lie (Nip/Tuck Theme)

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