Der Cast ist (fast) komplett!

Review: American Horror Story S06E05 – Chapter 5

SPOILER !!
Anna
15.10.16

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Es ist soweit: Evan Peters is in the building! Es wäre ja wirklich langsam langweilig geworden, wenn ich diese Woche abermals auf seinem Fehlen hätte rumreiten müssen. Und dann hat Peters Frances Conroy im Gepäck, yay!
Was sonst noch so bei American Horror Story passiert ist, erfahrt ihr hier.

Evan Peters spielt Edward Phillipe Mott, den Erbauer des Hauses und er zudem ein Vorfahre von Dandy Mott von Staffel 4. Edward ist ein interessanter Charakter, der eigentlich keine guten Charaktereigenschaften hat. Er hat social anxietys, ist cholerisch, machtsüchtig und scheut auch nicht vor Massenmord an seinen Angestellten zurück zurück. Mit einem seiner männlichen Angestellten/Sklaven hat er eine Affäre.

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Das ist meine sehr spezielle Meinung, aber Evan Peters sieht in seinem Kostüm schrecklich aus. Allerdings bin ich kein Fan dieser Epoche. Das schmälert die Wiedersehensfreude etwas, doch Peters spielt den Wahnsinn von Mott sehr gut. Vor allem seine Wutausbrüche sind ungewollt sehr witzig.
Da Peters ja nun dabei ist, habe ich einen neuen Buhmann: Cheyenne Jackson. Der fehlt immer noch, obwohl ich die starke Vermutung habe, dass er die Stimme hinter der Kamera im Mockumentary-Teil ist.

Zurück in die Gegenwart. Matt, Shelby und Flora erleben in dieser Folge die Hölle auf Erden. Der Mob steht vor der Tür, das Haus und seine Verstorbenen erwachen zum Leben, mit den Hilbillys Polk ist auch nicht zu spaßen.

Der erste richtige WTF-Moment war für mich das Auftauchen dieser… Kreatur, die die Wände hochgeht.
Matt, Shelby und Flora können dann mithilfe von Edward Mott fliehen und gelangen durch einen Tunnel in den Wald. Dort werden sie jedoch Beute des Polk Clans. Die haben auch Dr. Elias Cunningham (Denis O’Hare), dem mittlerweile ein Arm und ein Bein fehlt, Mama Polk (Frances Conroy) sei Dank. Der zweite heftige WTF-Moment: Einer der Polk Söhne zertrümmert Elias den Kopf. Puh.

„They’re all crazy. You have to get out of here. Get out before she comes. Look at me, in pieces. Mama took my leg. Mama took my leg. Kill me, kill me, kill me!“ Dr. Elias Cunningham

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Die Polks haben einen Deal mit The Butcher, deswegen liefern sie Matt, Shelby und Flora auch an diese aus. Davor zertrümmert Mama Polk aber Shelby das Bein. Long story short: Durch zwei glückliche Zufälle können die drei gerettet werden. Erstens lehnt sich Ambrose White (Wes Bentley) endlich mal gegen seine Mutter auf (so habe ich mich schon mehrmals gefragt, wieso er das Töten gut heißt, da er zu seinen Lebzeiten ja gegen die krassen Methoden seiner Mutter war), schlägt sie nieder und zieht sie mich sich ins Feuer. Und dann taucht kurz vor knapp endlich Lee auf und rettet Matt & Co.

Matt, Shelby, Lee und Flora fliehen und checken in das erstbeste Motel ein. Shelby hat dann zum ersten Mal den Albtraum, der sie wohl noch lange verfolgen wird (wird das vielleicht noch in der zweiten Staffelhälfte wichtig?).

„To this day, I still have that dream. I’ve tried yoga, meditation, hypnotherapy even. We escaped with our lives that night, but I never completely got over it. I’m not sure I ever will.“ Shelby

Die Performance der Woche geht diese Woche an Lily Rabe, Sarah Paulson und Frances Conroy. Die Frauen von AHS stehlen einfach zu oft den Männern die Show.

Fazit

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Das war die erste richtig spannende Folge. Zum ersten Mal war ich froh zu wissen, dass Matt und Shelby überleben. Doch bezüglich Shelbys Bein habe ich irgendwie ein ungutes Gefühl. Vielleicht war die Verletzung doch schwerwiegender, als dass man sie mit einem Gips auskurieren kann?
Allerdings bin ich etwas ratlos. Diese Folge hat sich für mich wie ein Finale angefühlt. Die Story ist in meinen Augen erzählt. Deshalb bin ich gespannt, wie es nun weitergeht. Die nächste Folge soll einen großen Twist beinhalten, es bleibt also spannend!

Bilder: FX

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2 Kommentare

  • Erstmal danke für dein Review..
    Tadaaaa – Evan Peters ist da -aber mir gefällt weder die Rolle, sein Aussehen, noch sein Schauspiel bis jetzt. Hätte ich ihn in dieser Staffel kennengelernt wäre ich wohl kein „Fangirl“ geworden. Aber auch in der Rolle kann er sich entwickeln – abwarten.

    Ansonsten stimmte ich diesmal mit dir gar nicht überein.
    Ich persönlich fand die Folge total langweilig, es hat mir an Inhalt gefehlt – Spannung war für mich auch keine wirklich da. Und bei dem Ding das die Wände hochgeht dachte ich an The Ring, (Ju-on) the Grudge etc. Da hat nur noch das typische Geräusch dazu gefehlt.

    Gefreut hingegen habe ich mich sehr über Mama Polk – habe ich sie in der Serie Six feet under lieben gelernt – eine ganz tolle Schauspielerin.
    Kam es dir auch so vor, als würde sie durch ihr schielen in der Szene im „Schuppen“ (Bein ab und so) immer wieder in die Kamera schauen? Das hat mich so irritiert!

    Ich hoffe darauf, dass die nächste Folge besser wird – ansonsten steht die Staffel bei mir bald hinter Hotel..

  • Ja, bei dem Ding musste ich auch an The Ring denken! War auch kurz davor das mit ins Review zu schreiben.

    Muss dir auch bei Peters zustimmen, ich bin bisher enttäuscht. Da mussten wir so lange warten und dann sowas… aber es liegt ja noch ne halbe Staffel vor uns, vielleicht wird ja jetzt alles anders ;)

    Frances Conroy muss man Tribut zollen, sie ist klasse. Und auch bei dieser Rolle hat sie nicht enttäuscht. Sie geht etwas im großen, tollen Cast unter. Man hat ja immer Lobeshymnen über Jessica Lange gehört, aber Conroy war mit ihren Rollen irgendwie besser dran, da sich Lange’s Rollen irgendwie alle etwas wiederholt haben.



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