Drei Stars haben das Dschungelcamp bereits verlassen – aber Gil ist immer noch da. Der Musiker wirkt gelöst und befreit, und er öffnet sich den anderen Stars gegenüber, allen voran Eva, immer mehr. Eine Entwicklung, die im Camp deutlich spürbar ist. Ist das auch der Grund, warum Gil noch nicht rausgewählt wurde? Diese Frage wird offen diskutiert. Hinter vorgehaltener Hand dagegen tuscheln Samira und Ariel. Heftig lästern sie über die 24/7-Pritschen-Potatoes Hubert und Hardy. Die müssen sich allerdings erheben und treten gemeinsam mit Patrick und Simone bei der Dschungelprüfung „Die WEH C-Promis“ an. Und während die vier Stars gegen Riesenkakerlaken, Mehlwürmer, Heuschrecken, Melasse und Federn kämpfen, erfreut sich Mirja an Hamburger, Pommes und Co. nach ihrer Zeit im Camp von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“
Geht Gil in Evas Podcast?
Im Gespräch erzählt Gil Eva, dass er früher viel Yoga gemacht habe und sogar eine Ausbildung zum Yoga-Lehrer beginnen wollte. Doch er habe aufgehört. Auf Evas Nachfrage nach dem Warum antwortet er ausweichend: „Welche Ausrede kann ich dir geben?“ Eva lässt nicht locker: „Die Wahrheit!“ Dann wird sie konkreter und fragt: „Wenn ich dich zu meinem Podcast einladen würde, der ‚Nothing But The Truth‘ heißt, würdest du dann kommen?“ Gil zögert nicht: „Klar, gerne! Für dich mache ich das gerne.“ Eva hakt nach: „Würdest du auch die Wahrheit erzählen?“ Gil bleibt ehrlich: „Das, was ich sagen darf, sage ich.“ Schließlich schlagen die beiden ein. „Ich finde es durchaus interessant, mehr über Gil kennenzulernen.“ Das kann Eva auch sofort haben, denn ohne Umschweife erzählt Gil davon, wie er mit 14 zu einem Casting eingeladen und danach für eine BRAVO Foto-Love-Story engagiert wurde. „Und danach war nichts mehr wie vorher“, so Gil. Es folgte der Song „Round ’n‘ Round“ und dann ging es los: „Ich habe dann mehr Zeit in Fernsehstudios und Flugzeugen verbracht als auf der Schulbank.“ Einen Schulabschluss gibt es daher nicht: „Abgebrochen und ich bereue es, nicht wegen des Schulabschlusses, sondern wegen des normalen Erwachsenenwerdens mit Gleichaltrigen. Meine Jugend war weg mit 14.“ Es folgten jahrelange Touren durch Asien. „Dann kam ich zurück, fast 21, Burn-out, genügend Geld auf dem Konto, Penthouse mit Blick über ganz München, aber der einsamste Junge auf der ganzen Welt!“ Eva hört gespannt zu und als Gil auch noch ihre griechischen Lieblingssänger kennt, strahlt die gebürtige Griechin von einem Ohr bis zum anderen: „Ich kriege Gänsehaut!“ Eva später selig im Dschungeltelefon: „Die griechische Musik berührt einfach so mein Herz. Ich liebe das, ich lebe das und wusste nicht, dass auch Nicht-Griechen das so teilen. Das fand ich total schön.“
Samiras unglaubliche Familiengeschichte
Stephen fragt Samira, wie alt ihre Schwester sei und stößt damit eine sehr persönliche Erzählung an. „Das ist eine krasse Story, ich habe meine Schwester über Instagram gefunden“, sagt Samira. Sie sei nicht bei ihrem Vater groß geworden. „Er hatte nie Interesse an mir, ganz schlimm. Richtige, schlimme Daddy-Issues.“ Mit 18 erhielt sie erstmals Einblick in Unterlagen vom Jugendamt und erfuhr, dass sie zwei Halbgeschwister hat. Um BAföG zu beantragen, benötigte sie den Einkommenssteuernachweis ihres Vaters und nahm Kontakt auf. Als keine Antwort kam, fuhr sie zu ihm und seiner neuen Familie und lernte so ihren Halbbruder kennen. Später fand sie über Instagram auch ihre Halbschwester. „Wir haben langsam angefangen, eine Beziehung aufzubauen. Sie ist mir ähnlicher als jeder andere Mensch.“ Im Dschungeltelefon zeigt sich Stephen bewegt: „Eigentlich eine kleine Story für eine Serie.“ Später sprechen die beiden erneut über Samiras Vater. „Er will keinen Kontakt“, sagt Samira. „Mir hat das unterschwellig Probleme bereitet, denn Männer waren für mich am Arsch.“ Wegen ihrer Partnerwahl sei sie sogar in psychologischer Behandlung gewesen. Ihr Therapeut habe erklärt, sie kenne nur das Verhalten einer Mutter, nicht aber das eines Vaters. „Er sagte, ich musste mir meine Liebe erkämpfen. Von deiner Mutter sei ich es gewohnt, nicht aber von einem Mann. Dein Vater war nie da und es hat ihn nicht interessiert. Natürlich gehst du raus und willst zeigen, dass du liebenswert bist und du dir selbst beweisen kannst, jemand will auch bei dir bleiben.“ Heute ziehe sie klare Grenzen: „Ich laufe niemandem mehr hinterher. Entweder findet mich jemand oder es passiert halt gar nichts. Allein geht es mir immer noch besser.“ Ihren Frieden habe sie gefunden: „Vielleicht war es besser und gesünder für mich, dass er nicht da war.“ Ihr Vater existiere für sie nicht mehr: „Er ist für mich ein Phantom. Ich weiß gar nicht, wie der heute aussieht.“ Stephen erzählt, auch er habe seinen Vater nie kennengelernt und ihn nie vermisst. Dann fragt er Samira, ob Serkan Kontakt zu ihren gemeinsamen Kindern habe. „Natürlich“ antwortet sie ohne Zögern. „Ich bin selbst ohne Papa groß geworden. Ich würde das niemals torpedieren. Für meine Kinder gebe ich alles.“ Stephen ist sichtlich beeindruckt: „Wie stark bist du denn bitte?“ Samira antwortet ruhig: „Gibt es eine andere Wahl?“
„Egal was kommt, ich habe gesagt, ich komme hier rein und ich werde das gewinnen“, so Ariel selbstbewusst bei der nächtlichen Feuerwache mit Samira. „Aber ich bin ja nicht alleine mit dieser Einstellung!“ Es komme halt darauf an, was von einem gezeigt wird, gibt Samira zu bedenken: „Auf der einen Seite will man ja nicht langweilig sein, auf der anderen Seite weißt du halt auch nicht, wie das ankommt.“ Ariel hat mal wieder ihren eigenen Blick auf die Dinge: „Nicht langweilig sein, ist gar nicht schwierig in so einer Gruppe. Ich meine es noch nicht mal böse. Keiner macht was!“ Samira pflichtet ihr bei und findet auch, dass manche Stars nichts machen und nur rumliegen: „Am krassesten ist es bei Hubert und Hardy, dass da noch keiner kam und gesagt hat ‚Vielleicht braucht ihr zwei Thrombosespritzen!'“ Ariel sieht es genauso: „Die bewegen ihren Hintern nur, wenn es Essen gibt oder sie auf Toilette müssen!“
Warum ist Gil noch hier?
Drei Stars haben das Camp schon verlassen. Gil ist noch da. Am Lagerfeuer wird genau das zum Thema. Simone macht den Anfang: „Wer hätte gedacht, dass du dableibst. Nach dem ganzen Shitstorm vom Anfang, hat ja jeder gedacht, du bist sofort raus!“ Gil wundert sich genauso: „Ich ging davon aus, dass ich erstmal die erste Woche komplett alle Prüfungen mache und dann am ersten Tag auf Wiedersehen sage.“ Auch Eva spricht im Dschungeltelefon positiv über Gil: „Er hat hier von Tag eins an sehr viel Geduld aufgebracht und auch immer wieder die Ruhe bewahrt, wenn er angegriffen wurde. Ich weiß nicht, ob der Gil da so eine kleine Reise mit sich gemacht hat und es wirklich geschafft hat, den Zuschauer vom Gegenteil zu überzeugen.“ Auch bei einer gemeinsamen Nachtwache mit Eva wird deutlich, dass sich Gil immer mehr öffnet. Der Musiker wird geradezu zum Plaudertäschchen, erzählt Witze („Kommt ein Cowboy vom Friseur – Pony weg!“) und berichtet ausführlich von einem Anruf von John Bon Jovi, den er zunächst als Scherz abtat: „Ich hab‘ gesagt ‚Fuck you‘ und hab‘ aufgelegt. Er wollte mir sagen, wie geil das Album ist.“ Trotzdem kam es nicht nur zu einem Treffen mit dem Weltstar („Wir hatten bis sieben Uhr morgens ein Wahnsinnsgespräch“), sondern Gil wurde als Vorband für die Bon-Jovi-Tour engagiert. „Mir persönlich tut der Dschungel gut“, erklärt Gil am Morgen.
Mit großer Spannung wird das Acht-Sterne-Dinner erwartet. Es gibt zwei Kohlrabi, zwei Bambussprossen-Spitzen, vier kleine rote Paprika, einen Strauß Grünkohl, zwei Hände voll Singapur-Kirschen und ein Possum. Wie immer übernimmt Simone das Kochregiment und jeder Star im Camp weiß, dass sie dabei nicht gestört werden will. Es ist Hardy, der dieses „Camp-Gesetz“ ignoriert und Simone dazwischenfunkt. Das kommt nicht nur bei der selbsternannten Köchin alles andere als gut an. Auch Samira hat ihre Meinung zu dem Schauspieler: „Der Hardy, der ist ja auch so eine kleine Couch Potatoe, den kompletten Tag hinweg siehst du ihn nur auf seiner Pritsche hängen und dann gibt es Abendessen. Dann wandert er eine Pritsche weiter zu Hubert. Das ist die Pritsche, die ganz nah am Geschehen ist.“ „Nur zum Essen kommt er, sonst liegt er den ganzen Tag, ich kann sogar seine Position nachmachen auf dem Bett“, ergänzt Ariel und macht dann auch im Dschungeltelefon eindrucksvoll vor, wie Hardy auf seinem Feldbett chillt: „Er trinkt nicht mal Wasser, damit er den Weg zum Klo nicht gehen muss. Ich weiß nicht, was die Leute in ihm sehen. Er ist null lustig, er ist einfach kein Mehrwert hier in der Gruppe.“
Dschungelprüfung „Die WEH C-Promis“
Willkommen auf dem wohl unerquicklichsten stillen Örtchen Australiens: In der Dschungelprüfung „Die WEH C-Promis“ müssen sich Hubert, Simone, Patrick und Hardy einer wahrlich besch…eidenen Aufgabe stellen. Sonja Zietlow freut sich über Hardy, der erst zum zweiten Mal seit seinem Dschungelcamp-Einzug zur Prüfung antreten muss. Jan Köppen eröffnet die Fäkal-Festspiele mit einem Grinsen: „Die Beschwerden über zu wenig Klopapier wurden erhört!“ Stattdessen habe RTL jemanden mit dem Stichwort Klo losgeschickt: „Es gibt zwar kein Klopapier, dafür vier Toiletten – und diese sind leider verstopft. Es tut mir leid!“ Sonja hofft augenzwinkernd, keiner leide unter „Klostrophobie“. Jeder Star nimmt in einer engen Toilettenkabine Platz – Flucht ausgeschlossen. Zum Start heißt es: tief reinlangen in eine randvolle Toilettenschüssel mit braunem Schleim aus Abfällen, um ein Werkzeug zu ertasten. Mit diesem müssen neun an Schrauben befestigte Sterne an einer Stange gelöst werden – und zwar in neun Minuten Zeit. Klappt das nicht, wandert der Stern per Stange zur nächsten Kabine, in der Hoffnung auf das passende Werkzeug. Währenddessen regnet Dschungelgetier und -schlotze unaufhörlich von oben herab. Simone findet als Erste ihr Werkzeug und schraubt los. Hubert dagegen steht anfänglich auf dem Trockenen, ihm wird kein Stern zugeschoben. Über die Kabinen hinweg rufen sich die vier zu, wer welchen Inbus-Schlüssel hat, während Riesenkakerlaken, Mehlwürmer und Heuschrecken immer wieder auf ihnen landen und für panische Schreie sorgen. Dann ist die Zeit vorbei: Die Stars sind übersät mit Schlotze, Federn und Insekten. Im wahrsten Sinne geteert und gefedert. Patrick schreit entsetzt: „So eine Sauerei! Ich habe die Schüssel gesprengt.“ Hardy kontert trocken auf bayerisch: „Was hast’n g’essen, Bub!“ Simone ist enttäuscht, weil sie phasenweise kaum Gelegenheit hatte, sich einzubringen, während die Herren untereinander fleißig Sterne verschoben. Entsprechend ist die Stimmung. Unterm Strich bleiben den „kloreichen Vier“ nur magere drei von neun Sternen. Sonja bringt es auf den Punkt, als die Stars wieder im Wald verschwinden: „Sie haben verschissen!“
Tierischer Schlagabtausch
Papagei, Esel, Maus, Fuchs, Faultier, Schlange und andere Tiere im Miniformat warten auf einem Tablett im Dschungeltelefon auf die Stars. Teamchef Hardy nimmt alles mit ins Camp und liest vor: „Nehmt euch nacheinander eine der Tiertrophäen und vergebt diese an einen Promi eurer Wahl. Jeder Promi darf nur eine Trophäe erhalten.“ Ariel macht den Anfang und nimmt sich das Faultier und gibt es an Hardy: „Das ist ein Faultier, weil du den ganzen Tag nichts machst. Du denkst, du bist Hardy, du bist seit Jahren im Business, du hast eine Fanbase im Rücken und kannst hier einfach den ganzen Tag rumliegen.“ Dann ist Eva an der Reihe. Sie wählt den Esel und gibt ihn Simone, die sich freut: „Ich wollte immer einen Esel!“ So geht es pikant und fröhlich weiter. Samira lässt es sich nicht nehmen, nimmt die Schlange und klebt das Eva-Schild darauf. Ihre Begründung: „2025 war das Jahr der Schlange und das war das beschissenste Jahr in meinem ganzen Leben. Ich hatte auf jeden Fall mit einigen Schlangen auch zu tun. Auch wenn wir hier gut klarkommen miteinander, das wird immer zwischen uns stehen. Deswegen passt die hier am besten zu dir, Eva, die Schlange! Aber es gibt ja auch den Moment, in dem eine Schlange sich häutet und ich wünsche dir, dass du diese alte Haut ablegen kannst.“ Eva nimmt die Schlange an, aber natürlich nicht kommentarlos: „Schlangen sind schlau. Ich nehme es mal so hin! Aber ich bin keine Schlange vom Menschen her. Ich bin auf jeden Fall nicht schlecht, auch nicht link und auch nicht fake.“ Und schon wieder geht eine Diskussion zwischen den beiden los und natürlich mischt sich Ariel ein: „Link bist du trotzdem!“ Und das ist erst der Anfang dieses tierischen Vergnügens.
Mehr dazu gibt’s wohl in der nächsten Tageszusammenfassung zu sehen – in der übrigens auch alle Camper weiter vorkommen werden, denn dieses Mal musste niemand ausziehen. Patrick und Stephen hatten die wenigsten Stimmen, nur gehen musste keiner.
Mit Material von RTL / Bilder: RTL





































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