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Suchanfragen zum Drehort des Finales explodieren

„Stranger Things“: Gibt es den Ort mit den drei Wasserfällen wirklich?

9. Januar 2026, 20:11 Uhr

„Stranger Things“ ist vorbei – mit einem bewegenden und vieldiskutierten Finale. Die Frage, die sich alle stellen, lautet natürlich, ob Elf/Jane in Upside Down gestorben ist oder ob sie so flüchten konnte, wie Mike es in der Abschlussrunde der D&D-Kampagne beschreibt. Ausgemalt hatten es sich Mike und Elf so, dass sie an einen „wunderschönen Ort mit drei Wasserfällen“ flüchten, wo sie in Ruhe leben können – so beschreiben sie es in der 1. Folge der 5. Staffel. Und am Ende malt es sich Mike so aus, dass Elf den Ort tatsächlich erreicht hat. Die Frage ist natürlich – gibt es den Ort wirklich? Ja – und natürlich auf Island.

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Wo befindet sich der Zufluchtsort, an dem Elf im Serienfinale von „Stranger Things“ landet?

Der Ort mit den drei Wasserfällen, den die Serienschöpfer, die Duffer Brothers, am Ende zeigen, liegt im Hochland Islands, genauer gesagt in der weiteren Umgebung der Hekla, einem Vulkansystem, das zu den aktivsten Vulkanregionen Islands gehört. Das Gelände ist abseits des Golden Circle und nicht so leicht zugänglich wie die anderen bekannten Attraktionen und Drehorte Islands, die ich hier im Beitrag schonmal ausführlich beschrieben habe. Von der Ringstraße aus kommt man über die 32 in die Nähe des Gebietes – das ist noch eine normale, befestigte Straße. Dann muss man sich aber über die 332 durchschlagen, eine Schotterpiste, die nicht für jedes Auto geeignet ist. Ich war 2019 zuletzt dort und würde definitiv einen 4×4 empfehlen. Wer mit einem Mietwagen dorthin möchte, sollte prüfen, ob er für dreistellige Straßen freigegeben ist.

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Das Ziel lohnt sich aber auf jeden Fall – es ist der Bereich rund um den Háifoss, einen 122 Meter hohen Wasserfall. Er liegt im Fluss Fossá, einem Quellwasserzufluss des Gletscherflusses Þjórsá, Islands längstem Fluss. Der Þjórsá fließt durch das Tal Þjórsárdalur, und sein Nebenfluss hat eben diese tiefe Schlucht geschaffen, in die der Háifoss stürzt. Dadurch unterscheidet sich dieser Teil übrigens völlig von den flachen Ebenen, durch die der Fluss Þjórsá südlich des Flusses Fossá fließt. Das kann man teilweise bei der Anreise über die 32 sehen. Der Fluss teilt sich vor der Geländestufe in zwei Teile, so dass direkt neben dem Háifoss der Granni-Wasserfall zu finden ist, immerhin auch noch 101 Meter hoch. Und daneben taucht noch ein kleiner weiterer Wasserfall eines Zuflusses zum Fossá auf – der dritte Wasserfall.

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„Stranger Things“ – der besondere Ort aus dem Serienfinale der Netflix-Produktion

Den Blick auf die Wasserfälle erhält man über ein Plateau, das eine gewisse Herausforderung für alle mit Höhenangst ist – mich eingeschlossen natürlich. Aber es lohnt sich wirklich – auch das grüne Gelände drumherum ist wirklich beeindruckend – eben so, wie es in der Szene im Finale zu sehen ist. Nur das Dorf am Horizont, auf das Elf blickt, das gibt es tatsächlich nicht. Man schaut vielmehr auf den Vulkanschild der Hekla.

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Das Interesse an dem Wasserfall-Ensemble ist seit dem Serienfinale übrigens sprunghaft angestiegen: Laut Daten von Bókun, einem Reisebuchungsunternehmen auf TripAdvisor, stiegen die Google-Suchanfragen nach Háifoss-Wasserfall“ nach der Veröffentlichung des Serienfinales um etwa 5000 Prozent. Das allgemeine Reiseinteresse hat ebenfalls zugenommen, wie TravelDaily News berichtet. Die Google-Suchanfragen nach „beste Reisezeit für Island“ stiegen danach in den letzten 30 Tagen ebenfalls um rund 5000 Prozent. Es ist anzunehmen, dass der Háifoss damit auch nochmal infrastrukturell ausgebaut werden dürfte, denn bisher gibt es wie gesagt nur die Schotterpiste und einen kleinen Parkplatz.

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Bilder: Michael Braun / Netflix

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Freitag, 9. Januar 2026, 20:11 Uhr
Stranger Things
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