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Frank Schätzings „Der Schwarm“ ist gestartet – am 22. Februar 2023 in der ZDFmediathek und inzwischen auch im ZDF. Im Vorfeld gab es ja jede Menge Promo und Diskussionen um die Serie – was mutmaßlich mit dazu geführt hat, dass die ersten Folgen extrem gute Einschaltquoten im ZDF und rekordverdächtige Zugriffe in der ZDFmediathek erhalten haben.

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DWDL hatte beim ZDF die Nutzungsdaten der ersten 36 Stunden nach Freischaltung der Serie in der ZDFmediathek abgefragt. Erste Reaktion des ZDF: „Nie sei ein neues Serienprojekt in der Mediathek so erfolgreich gestartet“, heißt es bei DWDL. Die erste Folge in der ZDFmediathek erhielt wohl nach den ersten 36 Stunden gerundet 703.000 Views. Die zweite und dritte Folge verbuchten nach den ersten 36 Stunden 507.000 bzw. 397.000 Views. Nach Einschätzung von DWDL erzielt das Projekt überdurchschnittliche Werte: Mehr als die Hälfte der User hatte nach anderthalb Tagen alle drei bis jetzt verfügbaren Episoden gesehen, was mehr sein soll als vergleichbare Werte zum Beispiel für die 5. Staffel von „The Crown“ in Großbritannien.

„Der Schwarm“ im ZDF mit einer der höchsten Einschaltquoten für Serien

Auch die Quoten bei der linearen Ausstrahlung klingen gut: Durchschnittlich 6,82 Millionen Zuschauer:innen waren am Montagabend dabei, um die Folgen 1 und 2 zu sehen. Das bedeutete einen Marktanteil von 24,4 Prozent. Damit war Frank Schätzings „Der Schwarm“ laut DWDL nach „Charité“, „Babylon Berlin“ und der Fortsetzung von „Mord mit Aussicht“ der erfolgreichste Serien-Neustart der zurückliegenden Jahre. Mit 720.000 Zuschauer:innen in der Altersklasse 14 bis 49 sowie 11,7 Prozent Marktanteil war die Doppelfolge zum Auftakt auch hier Marktführer, auch wenn man hier sicher höhere Quoten hätte erwarten können. Rund um die Serie gibt es weitere Specials von „Terra-X“ und Co. (hier gibt’s die Übersicht) sowie auch Online-Specials (die Übersicht gibt’s hier).

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Nicht so glücklich mit „Der Schwarm“ ist Autor Frank Schätzing selbst – er hatte sich eher abschätzig über die produktion geäußert und im Vorfeld damit die Diskussion um die rund 40 Millionen Euro teure Produktion zusätzlich angefacht – wir haben hier ausführlich über Frank Schätzings Meinung berichtet.

Bilder: ZDF

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Ein Kommentar

  • Goddert

    Nachdem ich gestern den 8. und letzten Teil des „Schwarms“ in der Mediathek geschaut habe, läßt mich die Serie leider ein wenig enttäuscht zurück.
    Ich fand den Roman von Frank Schätzing damals so spannend und zugleich informativ, dass ich ihn kaum aus der Hand legen konnte. Nach 3 Tagen hatte ich mich durch die kompletten 1000 Seiten „gesuchtet“.
    Doch leider ist es den Machern der Serie, zumindest in meinen Augen nicht gelungen diese Spannungs- und Informationsdichte auf die Serie zu übertragen. Bereits in der 2. Folge war ich von dem vielen Herumsitzen der Protagonisten genervt. Der ökologische Aspekt der Geschichte wird nur oberflächlich thematisiert und die Momente, in denen es „pilchert“, wie es Frank Schätzing so passend angemerkt hat, verursachen jedes mal so tiefe „Seifenoper-Schlaglöcher“ dass sie diesen Öko-Thriller nicht bereichern, sondern im Prinzip nur den Spannungsbogen unterbrechen. Ich habe solche Szenen in den letzten 4 Folgen nur noch geskipt, weil sie für meinen Geschmack zu mutwillig ein sentimentales Gefühl beim Zuschauer auslösen sollten.
    Am Ende ist die Rolle von Klaas Heufer-Umlauf geradezu Sinnbild für die gesamte Serie:
    Bewegungslos auf einen Monitor starren und sich wundern was da passiert um dann ganz am Ende doch noch „in die Puschen zu kommen“.

    Die gute letzte Folge rechtfertigt leider die mäßigen bis langatmigen 7 vorausgehenden Folgen meiner Meinung nach nicht und die Serie ist weit hinter den Möglichkeiten geblieben, die ihr die Romanvorlage geboten hatte.


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