Vulkanausbruch unter dem Gletscher

Netflix‘ „Katla“: Infos und Bilder zur ersten Island-Serie

Mini-Spoiler
Michael
25.03.21

Na, das passt ja: Derweil im Südwesten Islands der Geldingadalir Vulkan munter Lava vor sich hin spuckt (hier im Livestream), hat Netflix die ersten Infos und Bilder zu seiner ersten isländischen Serie veröffentlicht, die 2021 starten soll. „Katla“ heißt sie und bezieht sich auf einen der aktivsten Vulkane auf Island. Er liegt im Süden des Landes, unter dem Gletscherschild des Mýrdalsjökull. Und das ist das Gefährliche an der Situation – und das Potenzial für die Serie von Netflix.

Den letzten Ausbruch der Katla fand 1918 statt und hatte einen enormen Gletscherlauf zur Folge. Große Mengen an Schmelzwasser, Eis und Geröll wurde mit hoher Geschwindigkeit den Sander heruntergeschoben und riss zwangsläufig alles mit sich, was dort vorzufinden war. Einen letzten großen Gletscherlauf gab es 2011, der wiederum große Bereiche unter der Katla zerstörte, unter anderem die wichtige Brücke der Ringstraße am Múlakvísl. Ich war vorletztes Jahr dort und habe mir das Areal mal angesehen – das ist schon wirklich beeindruckend, weil heute noch Spuren davon zu sehen sind – und die Katla immer noch aktiv ist.

Auf jeden Fall hat sich Regisseur Balthasar Kormákur („Trapped“, „Everest“) der Sache angenommen. Die Serie spielt in der real existierenden Stadt Vík í Mýrdal im Jahr nach dem (fiktiven) Ausbruch der Katla. Netflix beschreibt die Serie so: Ein Jahr nach dem Ausbruch des Vulkans Katla wird die Ruhe in dem kleinen Ort Vík gestört, weil es immer wieder zu neuen Teilausbrüchen kommt. Das Eis am Vulkan ist geschmolzen, die Region wurde evakuiert und nur ein paar wenige Menschen sind geblieben. Der Ort ist nur noch über den Fluss Markarfljót erreichbar. Die gesamte Region hat sich in ein apokalyptisches Szenario verwandelt und Vík wurde zur Gefahrenzone erklärt. Mysteriöse Wesen, die seit prähistorischer Zeit im Gletschereis gefroren waren, beginnen, aus dem schmelzenden Eis aufzutau(ch)en, mit dramatischen Konsequenzen für die Menschen auf Island.

Vor der Kamera stehen Guðrún Ýr Eyfjörð, Íris Tanja Flygenring, Ingvar Sigurðsson, Þorsteinn Bachmann und Sólveig Arnarsdóttir sowie Aliette Opheim und Valter Skarsgård. Die Dreharbeiten hatten vor der Pandemie begonnen, wurden dann aber unterbrochen und jetzt mit verkleinerter Crew zu Ende geführt.

Bilder: Netflix/Lilja Jónsdóttir | Michael Braun

via: Expressen

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