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Willkommen zur Weihnachtsmärchenstunde

sAWEntskalender 2020 – Tür 9: Weihnachtsfolgen in „Supernatural“

Mini-Spoiler
Susanne
09.12.20

Die Vorweihnachtszeit ist die Zeit des besinnlichen Beisammenseins, des Kerzenscheins und natürlich auch die Zeit der Adventskalenders. Und was könnte es schöneres geben, als hinter jedem Türchen eine Serie zu finden. Die Märchen der Neuzeit, die Fantasiereisen der Menschheit, wahrgewordene Traumgebilde. Und so will ich euch heute hinter Türchen Nummer Neun unseres sAWEntskalenders eine Geschichte erzählen, die von Mut und Monstern, aber auch Zuneigung und Verständnis handelt. Möge sie euch den wahren Sinn der Weihnachtszeit nahe bringen.

INFO: Unser „sAWEntskalender“ hält jeden Tag ein Türchen zu Weihnachtsfolgen von Serien bereit – und tolle Preise für euch! In jedem Türchen ist ein Buchstabe versteckt, den es zu finden und mit allen weiteren zu einem Lösungs-Zitat zusammenzusetzen gilt. Viel Spaß beim Lesen und Buchstabensuchen!

The Road so far

Es waren einmal zwei Brüder. Der eine war von großer Statur. Ja, beinahe riesig. Der andere war eher für seinen riesigen Magen bekannt, wenn es um süße Backwaren ging. Die beiden verband nicht nur Blut, sondern auch die Hingabe für das Handwerk ihrer Familie. Sie verschrieben sich der Jagd auf das Böse, damit Kinder auch weiterhin nicht von den Monstern unter ihren Betten verzehrt wurden. Und es gelüstete die beiden Männer auch nicht nach Ruhm und Ehre, nein, alleine das Wissen, dass das Gute obsiegt, war ihnen genug.

Nun trug es sich zu, dass Menschen in ihren eigenen trauten Heimstätten nicht mehr sicher waren, da sie dort in kleine handliche Teile zerlegt wurden, bis sie durch den Kamin passten. Es war eine traurige Zeit, voller Tränen der hinterbliebenen Witwen und Waisen. „Wer kann uns nur helfen? Sagt uns wer?“ fragten sie. Jetzt wollt ihr aufspringen und sagen, dass ihr zwei Brüder kennt, die die richtigen wären? Gemach, gemach! So funktioniert das bedauerlicherweise nicht. Still und heimlich finden sie den Weg dorthin, wo sie helfen können. Unkenntlich gewandet gehen sie auf die Jagd nach der Kreatur, die die Weihnachtszeit entweiht.

Der eine Bruder, von der Natur mit einem raschen Verstand ausgestattet, vermutete einen „teuflischen Weihnachtsmann“ hinter den Missetaten. Doch Menschen sind fehlbar und unglücklicherweise hatte er Unrecht. Und das in dieser Zeit, die doch zu einer der glücklichsten im Jahr gehören sollte. Selbst Schnee wurde ihnen verwehrt. Später wurde es ihnen gewahr, dass der Mangel an weißer Pracht kein Zufall war. Denn sie hatten es nicht mit Dämonen zu tun, sondern mit Göttern. Alte, blutdurstige, jedem Vorurteil entsprechende Götter. Götter, die niemand mehr anbetete. Götter, die sich ihre Opfergaben mit Kräutern erschlichen. Götter, die gerne unsere strahlenden Helden verspeisen wollten, so wie ihre anderen Opfer zuvor. Doch flink und listig waren die Brüder und so entleibten sie die Unholde mit den immergrünen Hölzern des Weihnachtsbaumes.

Gerne würde ich die Geschichte an dieser Stelle mit „…und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende…“ beschließen, aber leider ist es diesen tragischen Figuren nicht vorherbestimmt. Doch das schreckt sie nicht. Und so kämpfen sie weiter täglich gegen Ungeheuer. Gegen das Böse. Für uns. Für unseren Schutz. Und wir danken es ihnen.

Happy End?

Jetzt sagt ihr bestimmt alle: „>AAAAAAaaaaa<" Was für eine schöne Geschichte! Erzähl uns noch eine von den Brüdern!" Aber da muss ich leider sagen, dass die beiden bis zur bedauerlicherweise letzten Staffel, gar nicht so viel mit Weihnachten zu tun haben. Das erklärt sich aber auch rasch, wenn man betrachtet, wie die Weihnachtszeit sonst so für die Jungs gelaufen ist. Sieht man sich die Geschichte an und lässt sie sich nicht von der Märchentante erzählen, dann bekommt man Einblicke in die Vergangenheit der beiden im Jugendalter.

Es handelt sich bei meiner Geschichte um die achte Folge in der dritten Staffel. „A very supernatural Christmas“ ist kurzweilig und mit einigen Lachern. Wenn Dean und Sam für einen völlig zugedröhnten Santa Claus Weihnachtslieder singen, während im Hintergrund ein Porno läuft, dann kann das einen schon schmunzeln lassen.

Leicht bekleidete Dame im Hintergrund-Porno: „Oh Santa! Mistle my toe!“

Die Einblicke in die familiäre Situation und auch der Fakt, dass Dean nur noch ein Jahr zu leben hat und dies sein letztes Weihnachten sein wird, nimmt aus der Folge allerdings das „cheery“ heraus. Aber sie gehen noch einmal so richtig tüchtig jagen in der Weihnachtszeit und zwar Götter. Nicht einfach Götter, sondern angepasste Götter, die sich in die Gesellschaft eingefügt haben und halt nur fünf bis zehn Mal im Jahr Menschen töten. Man möchte fast sagen: „Ach, lasst sie doch. Die armen, alten Götter!“ Aber die beiden sind halt auch sehr nervig und versauen Weihnachten, daher gönnt man ihnen das Stück Holz in ihrem Herzen. Dass die beiden Brüder sich letztendlich doch ein schönes gemeinsames Weihnachtsfest arrangieren, lässt einem dann abschließend doch noch schön warm ums Herz werden, wenn auch bittersüß. Hach….

Weihnachtsfaktor

Letztendlich lebt diese Folge nicht von Weihnachten, sondern ist ein nötiger Umstand. Sie ist nicht schlecht und sie ist wichtig für unser Verständnis vom Verhältnis der beiden Brüder.

Buchstaben gefunden?

Wie im Gewinnspiel-Beitrag zum „sAWEntskalender“ erläutert, kann jeden Tag ein gesuchter Buchstabe im Türchen-Beitrag versteckt sein. Oder vielleicht sogar mehrere (Informationen zur Anzahl der gesuchten Buchstaben gibt es im 6. Türchen!). Hast du ihn/sie gefunden oder bist dir sicher, dass es keinen gibt? Dann schreib uns die Tages-Lösung über das Kontaktformular hier und sichere dir bei richtiger Einsendung ein Gewinn-Los:

Wie ist welcher Buchstabe versteckt?

Solltest du mithilfe der bisher entdeckten Buchstaben das gesuchte Serienzitat erraten haben, schick deinen Lösungsversuch über das Formular im großen Gewinnspiel-Beitrag (ganz unten). Dort gibt es auch alle Infos zu den Preisen und dem Ablauf des Gewinnspieles.

Bilder: The WB/The CW

Türchen #8

Türchen #10

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