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"Ragnarök", "Beforeigners", "Lilyhammer", "Norsemen", "Post Mortem"

AWESOME 5: Meine norwegischen Lieblings-Serien

Spoilerfrei
6. Februar 2022, 12:32 Uhr
Spoilerfrei
Chris
06.02.22

Unberührte Landschaften, Heimat der Wikinger, Trolle, Wasserfälle und der Berglemminge (die im Übrigen gar keinen Massenselbstmord begehen. Das ist bloß ein hartnäckiges Gerücht!), Polarlichter, atemberaubende Fjorde, der nördlichste Punkt Europas… Norwegen ist ein Land, das ich schon ewig auf meiner Liste der unbedingt noch zu bereisenden Gegenden habe. Doch nicht nur die Kultur und die Natur dieses skandinavischen Staates sind mehr als sehenswert. Auch wenn es um Serien geht, lohnt sich in vielen Fällen das Einschalten. Bereits beim Schreiben dieses Beitrags habe ich bemerkt, dass es tatsächlich deutlich mehr als diese fünf hier genannten Serien aus diesem tollen Land gibt, die mir wirklich gut gefallen haben. Die sollen aber für heute reichen. Ich will euch ja nicht überfordern. Vielleicht gibt es einmal einen Teil zwei, da kann ich euch noch ein paar neue Tipps geben. Die Auflistung soll übrigens nicht als Wertungsreihe gesehen werden, da jede der Serien auf ihre eigene Art spannend, witzig, makaber, düster etc. ist. Daher habe ich die Titel einfach in alphabetischer Reihenfolge angeführt.

„Beforeigners“

„Beforeigners“ fand sich, obwohl von HBO Nordic produziert, in der ARD Mediathek. Ich schaute mit tatsächlich wachsender Spannung die nur auf sechs Episoden angelegte erste Staffel und war glatt ein wenig begeistert. Für mich handelte es sich nur um einen Zufallsfund, der mich aber überraschend fesselte. Kurz zum Inhalt: Weltweit, unter anderem auch in der norwegischen Hauptstadt Oslo, tauchen plötzlich fremde Menschen auf. Fremd steht hier allerdings nicht für „stammen aus einem anderen Land“, sondern eher für „entstammen einer anderen Zeit“. Plötzlich leben in unserer heutigen Zeit wieder Wikinger und Steinzeitmenschen. Der Versuch der Eingliederung in die moderne Zeit stellt sich allerdings als äußerst problematisch dar. Als eine Frau aus der Steinzeit ermordet aufgefunden wird, ruft dies den Ermittler Lars und seine Partnerin, eine zur Polizistin ausgebildete, ursprüngliche Schildmaid aus dem 11. Jahrhundert, auf den Plan. Beim jährlichen Seriencamp, einem internationalen Festival für Serien und TV-Kultur in München, gewann „Beforeigners“ 2019 den Audience Choice Award (Publikumspreis).

„Lilyhammer“

Bei der norwegisch-amerikanischen Krimiserie „Lilyhammer“ handelt es sich um die erste eigene Netflix-Produktion überhaupt. Worum gehts? Frank „The Fixer“ Tagliano, wie der Name schon nahelegt, ist ein Mitglied der New Yorker Mafia. Frank kommt in ein Zeugenschutzprogramm, um ihm die Gelegenheit zu geben, im Prozess gegen seinen einstigen Boss auszusagen. Dieses Schutzprogramm beinhaltet auch seine Umsiedlung nach Lillehammer in Norwegen. Frank ist von dieser Kleinstadt fasziniert, seit er damals Bilder von den Olympischen Spielen gesehen hat. Natürlich bekommt er auch eine neue Identität, fortan ist er als Einwanderer Giovanni Henriksen bekannt. Es handelt sich um eine Tragikomödie/Dramödie.

„Norsemen“

Bei „Norsemen“ handelt es sich um eine Comedyserie von Jonas Torgersen und Jon Iver Helgaker. Sie zeigt die Probleme der Einwohner des kleinen Wikingerdorfes Norheim im Jahr 790 nach Christus. Diese kämpfen mit alltäglichen Problemen wie Überfällen, Sklaverei und Gewalt, wie es eben (nicht nur damals) so üblich war. Machtkämpfe, Streitigkeiten um Führung, aber auch um Land- und Grundbesitz und die holde Weiblichkeit sind hier an der Tagesordnung. Nachdem neben den doch recht skurillen Charakteren auch Wortwitz eine wichtige Rolle spielt, gibt es nicht wenige Vergleiche mit Monty Pythons Werken. Ob zu Recht, das prüft ihr am besten selbst. Insgesamt brachte es „Norsemen“ auf drei Staffeln mit insgesamt 18 Folgen.

„POST MORTEM – In Skarnes stirbt niemand“

Die Netflix-Serie „Post Mortem: No One Dies in Skarnes“ ist ein übernatürlicher Thriller mit einer großen Portion schwarzem Humor aus Norwegen. Zu Beginn der Serie wird Live Hallangen tot auf einem Feld aufgefunden und folglich durch die Dorfpolizei brav im Leichenschauhaus abgeliefert. Als aber ihre Obduktion beginnt, erlangt Live auf dem Sektionstisch plötzlich das Bewusstsein und lebt wieder. Fortan leidet Live unter einem unstillbaren Durst nach Blut, der irgendwie befriedigt werden muss. Im Fortgang erlebt sie allerhand unglaubliche Geschichten, bei denen sie ihr Durst, aber auch ihre Ungeschicklichkeit von einem Schlamassel in den nächsten führen. Wie passend, dass ihr Bruder Odd ein marodes Bestattungsinstitut leitet, das von da an den drohenden Konkurs abwenden könnte…

„Ragnarök“

Richtig, bei „Ragnarök“ handelt es sich um eine dänische Produktion, die aber in der fiktiven norwegischen Kleinstadt Edda spielt. Auch die Originalsprache der Serie ist Norwegisch. Darum schreibe ich diese Serie guten Gewissens Norwegen zu, womit sie auch in diesen „AWE5“-Beitrag passt. Worum es geht, ist schnell erzählt:
Die beiden Jungs Magne und Laurits ziehen mit ihrer Mutter in die besagte Kleinstadt Edda und wollen dort ein neues Leben beginnen. Neben der spontanen Entwicklung von Superkräften entdeckt Magne auch sein Gewissen für die Umwelt und freundet sich mit Aktivistin und Bloggerin Isolde an. Die Serie versucht, die Themen Umweltzerstörung und Nordische Mythologie zu vereinen und ist auf insgesamt drei Staffeln angelegt. Spätestens als in Staffel 2 Thors Hammer eine Rolle spielt, weiß der geneigte Serienfan, wohin die Reise geht: Der Krieg zwischen Göttern und Riesen ist im vollen Gange. Weitere Infos zur Serie findet ihr in Susannes Review.

„Fürchte nicht das Ende des Lebens.
Fürchte lieber, dass es niemals beginnt.“
Original:
„Frykt ikke at ditt liv skal ta slutt.
Frykt heller at det aldri skal begynne.“

Bilder: ARD, Netflix

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