Jeden Tag um 20.15 Uhr

Coronavirus: Ab Montag Quarantäne-WG mit Gottschalk, Jauch und Pocher auf RTL

22.03.20 15:30
TV
Spoilerfrei
Michael
22.03.20

Corona, Quarantäne, Ausgangsbeschränkungen – RTL produziert ab Montag, 23. März 2020, eine Sendung, die es noch nie gab. Not macht erfinderisch – Corona auch. Täglich live um 20:15 Uhr gibt es eine Stunde aus der „Quarantäne-WG“. Günther Jauch, Thomas Gottschalk und Oliver Pocher, der positiv auf Corona getestet wurde, sind vorübergehend zusammengezogen. Natürlich nicht wirklich, sondern virtuell. Sie sind per Video-Chat miteinander verbunden. Gemeinsam tauschen sie sich miteinander aus, wie sie mit der aktuellen Situation umgehen. In jeder Sendung wird noch der eine oder andere prominente Überraschungsgast dazugeschaltet. Und auch die Zuschauer können in den sozialen Medien Fragen stellen – unter dem Hashtag: #QuarantäneWG.

In der Quarantäne-WG geht es dabei informativ, ernst und lustig zugleich zu. Es geht um die nie dagewesene, beängstigende gesundheitliche und wirtschaftliche Situation, die Sorgen und Nöte der Menschen und ihre Fragen. Aber bei diesen WG-Bewohnern ist klar, dass auch die Unterhaltung nicht zu kurz kommt. Denn Humor lässt einen diese schwierigen Zeiten etwas leichter ertragen oder wie man so schön sagt: „Humor ist, wenn man trotzdem lacht.“ Günther Jauch erklärt das so: „Die Menschen müssen zusammenhalten, indem sie nicht zusammen sind. Das ist für uns alle eine nie dagewesene Situation. Millionen kommunizieren deshalb hauptsächlich digital miteinander. So ist die Idee der ‚Quarantäne-WG‘ entstanden.“ Der positiv getestete Oliver Pocher sagt: „Wir leben gerade in ganz besonderen Zeiten, es passieren Sachen, die wir sonst noch nie mitgemacht haben. Und ich weiß, was es heißt, als Corona-Patient gelangweilt zu Hause zu sitzen. Deswegen freue ich mich auf die Quarantäne-WG. Wir werden natürlich nicht wirklich zusammenziehen – das wäre zu gefährlich -, aber wir werden täglich miteinander verbunden sein und in einer virtuellen WG miteinander sprechen.“ Thomas Gottschalk ergänzt: „Obwohl mir klar ist, dass beim Casting unter meinem Namen ‚Vertreter Risikogruppe‘ stand, freue ich mich auf dieses TV-Experiment. Ich glaube nämlich daran, dass Fernsehen nicht nur Begierden erwecken darf, sondern auch Bedürfnisse erfüllen muss. Jetzt heißt es: zusammenrücken und zeigen, dass wir alle in einem Boot sitzen. Keiner in unserer WG passt wirklich zum anderen, aber wir haben alle das gleiche Problem. Wir müssen damit genauso fertig werden wie unsere Zuschauer und wissen genauso wenig, wie das geht.“

Könnte im Prinzip ganz amüsant werden, reinschauen werden wir auf jeden Fall mal – und berichten, wie’s war.

UPDATE: Nix war’s: Nach drei Folgen ist schon wieder Schluss, weil’s einfach niemand sehen wollte. Ist vielleicht auch nicht das beste Format, drei Leute im Video-Konferenz-Modus zu zeigen, wo doch jeder zweite aktuell vermutlich den ganzen Tag genau so ein Bild vor Augen hat. Wer mehr wissen möchte – hier geht’s zum Beitrag der Kollegen von DWDL.

Grafik: RTL

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