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House of the Dragon macht den Anfang

Game of Thrones: Für vier Spin-Offs wird es konkreter

Mini-Spoiler
Michael
28.03.21

Wir hatten schon, seitdem sich „Game of Thrones“ auf der Zielgerade befand, immer wieder Gerüchte und Diskussionen um mögliche Spin-Offs gehört. Von einem Spin-Off wurde ja bereits ein Pilot gedreht, ehe HBO das Projekt dann doch einstellte. Bei vier weiteren Projekten wird es aber offensichtlich immer konkreter: Derweil in Kürze die Dreharbeiten für die Prequel-Serie „House of the Dragon“ starten sollen, sind laut Deadline drei weitere Projekte konkret weiterentwickelt worden.

„The Long Night“ war lange der Favorit unter den Spin-Offs. 2019 wurde der Pilot in Irland bereits abgedreht. Unter anderen standen Naomi Watts, Miranda Richardson und John Simm als Hauptdarsteller vor der Kamera. „The Long Night“ sollte rund 5000 Jahre vor den Ereignissen von „Game of Thrones“ spielen. Jetzt liegt „House of the Dragon“ gut im Rennen. Das Spin-Off soll die Targaryens in den Mittelpunkt stellen und ihren Aufstieg in Westeros aufzeigen. Folglich wird die Serie etwa 300 Jahre vor den uns bekannten Geschehnissen von „Game of Thrones“ spielen. Als Vorlage dient das Buch „Feuer und Blut – Erstes Buch: Aufstieg und Fall des Hauses Targaryen von Westeros“, das George R.R. Martin 2018 veröffentlichte. Gedreht werden soll ab April, veröffentlicht werden soll 2022.

Darum handelt es sich bei den weiteren drei Projekten: In „9 Voyages“ oder „Sea Snake“ (beides Arbeitstitel) dreht sich alles um Corlys Velaryon, der auch im bereits erwähnten Prequel auftreten wird und von Steve Toussaint dargestellt werden soll. Gezeigt werden sollen bislang unbekannte Länder wie Yi Ti und Leng. Die Geschichte des Hauses Velaryon gilt als eng verbunden mit der des Hauses Targaryen, so dass man vermuten kann dass beide Serien in etwa zur gleichen Zeit spielen werden. Von den drei neuen Spin-Offs ist man hier wohl am weitesten mit der Planung: Bruno Heller („Gotham“) soll gemeinsam mit George R. R. Martin das Projekt vorantreiben.

In einem weiteren Projekt geht es nochmal weiter zurück. 1000 Jahre vor „Game of Thrones“ spielt „10,000 Ships“. Hier steht Prinzessin Nymeria im Fokus der Handlung, die Gründerin von Dorne und Vorfahrin des Hauses Martell. Das dritte Projekt heißt „Flea Bottom“ und könnte das ärmste Viertel in King’s Landing in den Fokus rücken. Der labyrinthartige Stadtteil besteht bekanntlich aus engen Straßen und dunklen Gassen, in denen viele Gerbereien, Bordelle und Brauhäuser zu finden sind. Auch einige Figuren aus der Originalserie waren dort zu Hause, unter anderem Davos Seaworth, Gendry und die Prostituierte Armeca.

Bild: HBO

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