Tag 3 im Dschungel, und schon droht, zum ersten Mal der legendäre Satz „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ zu fallen. Denn für Ariel gibt es die nächste Dschungelprüfung. Ansonsten wird die wegen der NFL-Liveübertragung verkürzte Sendung durch den offenen Streit zwischen Eva und Samira dominiert – der jede Menge Fremdschäm-Potenzial mitbringt – allein schon, weil Samiras Luxusartikel aus einem Kissen besteht, auf dem eine Instagram-Nachricht von Eva abgedruckt ist.
Wie schlägt sich Ariel in der nächsten Prüfung?
Ariel stellt sich als „freiwillige Helferin“ der Dschungelprüfung „Wo Kabel?-Test“ und wird dabei zum unglücklichsten „Bauarbeiter“ des Camps. Am Oberkörper fixiert, soll der Reality-Star auf Bodenhöhe in sechs mit Schlamm, Dreck und Tieren gefüllte „Höllenlöcher“ greifen, um lose Kabelenden zu ertasten und zu verbinden. Für jede richtige Verbindung gibt es Sterne, allerdings nur paarweise und innerhalb von sechs Minuten. Doch schon beim Reinlegen in die Grube wimmert Ariel: „Ich habe Angst! Kann mir etwas passieren oder mich beißen?“ Jan und Sonja versuchen, ihr Mut zuzusprechen, dann läuft die Zeit. Ariel tastet nach den „Höllenlöchern“, doch Riesenschaben und Mehlwürmer ergießen sich über ihren Körper, während sie weiter wimmert: „Ich will nicht aufgeben!“ Kurz darauf folgt der Abbruch, denn sie schreit: „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ Auch nach dem Ende der Prüfung kommt Ariel nicht zur Ruhe. Hysterisch schreit sie weiter, während noch immer Schaben an ihr entlang krabbeln. Ein Ranger hilft ihr schließlich und entfernt die Tiere aus ihren Haaren und von den Füßen, doch Ariel ist völlig aufgelöst und findet kaum wieder Fassung. Das nächste Prüfungsdebakel: Ariel bringt null von zwölf Sternen ins Camp und besiegelt damit erneut das karge Essen für alle.
Samira lässt die Kissenbombe platzen
Samira bittet Eva zum Gespräch, beide setzen sich einander gegenüber, Spannung liegt in der Luft. Ohne Umschweife sagt Samira: „Ich finde es schade, dass du nicht auf mich zugekommen bist.“ Eva stellt resolut klar, dass sie es nicht einsieht, den ersten Schritt machen zu müssen. Das lässt die betrogene Zweifachmama Samira nicht gelten und holt zum Gegenschlag aus: „Wir werden keine Freunde mehr, aber was ich nicht verstehe: Warum hast du mir ein offenes Ohr angeboten? Soll ich dir mal vorlesen, was du mir geschickt hast?“ Sie greift zu ihrem Kissen mit der aufgedruckten Instagram-Nachricht von Eva und liest sie laut vor. Eva ist völlig überrumpelt. Samira wird laut: „Du hast ihm die offenen Beine angeboten und für mich gibt es danach dann die offenen Ohren? Welchen Ratschlag hättest du mir geben können? Was genau – welche Stellung ihm am besten gefällt? Deine Nachricht ist unfassbar dreist! Warum schreibst du mir so eine Scheiße? Schämst du dich nicht? Du bist ein Teil, der meine Ehe zerstört hat.“ Eva nickt nur und sagt leise: „Klar ist das unangenehm.“ Zu Wort kommt Eva kaum, denn Samira redet immer weiter auf sie ein. Schließlich räumt Eva ein: „Ich gebe zu, ich hätte mich eher bei dir melden müssen. Das ist richtig und ich hätte nicht auf Serkan hören sollen. Aber ich habe mich nicht getraut.“ Es tue ihr leid. Samira: „Ich kann dir das null abnehmen, das kam von dir sowas von viel zu spät. Deine Entschuldigung ist nicht echt. Du hast neun Monate gebraucht, dich zu entschuldigen. Ich werde jetzt echt sauer, verarsch mich nicht. Lassen wir es jetzt so stehen. Das wird sich nie mehr klären in unserem Leben.“ Samira steht auf und geht.
Nachwehen beim Eva-Samira-Konflikt
Bei der Nachtwache spricht Patrick Eva noch mal auf die Diskussion mit Samira an. Er findet auch, Eva hätte das Fremdgehen nicht in der Öffentlichkeit, sondern nur mit Samira direkt klären müssen. „Sie glaubt, dass du aus der Sache noch irgendwie Profit schlagen wolltest. Schlussendlich ist ihre Familie jetzt kaputt“, so Patrick. Eva wird sauer: „Aber nicht wegen mir oder anderen, sondern wegen ihm oder den beiden zusammen. Es war ihre Ehe, nicht meine. Ich habe dazu beigetragen, dass er fremdgegangen ist, aber ich bin nicht der Grund, warum die sich getrennt haben. Das liegt bei den beiden. Warum sieht das keiner? Warum bin ich das Arschloch? Es gibt auch Menschen, die sagen: ‚Eva, du musst dich gar nicht entschuldigen.‘ Mich interessiert das Thema gar nicht. Ich habe viel mehr zu bieten und zu erzählen als das. Das interessiert mich nicht. Das ist peinlich. Und irgendwann reicht es auch.“
„Es war wie Live-Kino“, zieht Ariel nach der Diskussion von Eva und Samira Bilanz im Dschungeltelefon. „Wie ein Theater. Wenn ich dieses Theaterstück zusammenfassen würde, dann wäre es ‚Die Betrogene und der Clown‘.“ Und gegenüber Samira wettert die 22-jährige Schweizerin gegen Eva: „Es zeigt ja ihre Schwäche, wenn sie nicht auf dich zukommt und sich von selbst nicht aufrecht entschuldigt! Sie hat sich rausgeredet und das machen nur Leute, die gar keine Einsicht haben. Ohne Einsicht kann man eine Entschuldigung nicht ernst nehmen.“ Damit trifft sie genau Samiras Nerv: „Da ist kein Gewissen. Das muss ihr jetzt leidtun, weil es ganz Deutschland sieht. Aber es ist nicht ernst. Das ist lächerlich.“ Und Ariel hat noch eine weitere Theorie: „Eva entschuldigt sich nicht richtig, weil sie diese Story noch gerne weiterziehen würde. Dieses Thema abschließen ist, glaube ich, ihre größte Angst, weil sie dann nicht mehr im Gespräch ist. Und das ist das Einzige, was für Eva zählt.“
Etwas bewirkt hat’s auf jeden Fall – denn Eva gehört zu den drei Stars, die die meisten Anrufe bekommen haben. Heißt: Sie muss in die Dschungelprüfung, zusammen mit Gil und – klar, Ariel.
Mit Material von RTL / Bilder: RTL






































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