Spanisches Original

Jemand muss sterben: Erster Trailer zum neuen Netflix-Drama

Mini-Spoiler
Maik
30.09.20

Anfang September gab es die Ankündigung und den ersten Teaser der spanischen Serie „Jemand muss sterben“, jetzt hat Netflix seinem neuen Original einen ersten Trailer verpasst. Nicht über den Hashtag am Ende der kurzen und knappen Videobeschreibung wundern, das Akronym stammt vom Originaltitel „Alguien tiene que morir“ ab. Wundert euch lieber darüber, weshalb man keinen deutschen Hashtag benutzt. #jemandmusssterben würde doch Sinn machen, wenn #JMS nicht gewollt wird…

„Jemand muss sterben. Sei vorsicht damit, du selbst zu sein. #ATQM“

Hm, das schaut mir dann doch weniger nach „Whodunnit?“-Spannung aus, sondern eher nach Familiendrama. Beim Anblick des Trailers habe ich dieses seltsame Gefühl verspürt, dass ich einer temperamentvollen Telenovela zuschaue, die jedoch nicht in Seifenopern-Optik sondern cinematografischer Hochglanz-Aufmachung daher kommt. Eine sehr skurrile Mischung. Vielleicht steckt dann doch noch deutlich mehr qualitatives Drama unter der eher seicht erscheinenden Haube. Bleibt meiner Meinung nach jedenfalls zu hoffen, ich warte da lieber erste Rezensionen und Meinungen aus meinem Umfeld ab, ehe ich einschalten werde (oder eben auch nicht). Aber hey – es werden mit großer Sicherheit zumindest gesellschaftlich relevante Themen wie Toleranz, sexuelle Aufklärung, Gleichberechtigung und Familien-Hierarchien aufgegriffen werden. Das ist doch auch schon mal was! Hier noch mal die überaus ausführliche (*räusper!*) Plot-Zusammenfassung zur Miniserie:

„Im Spanien der 1950er Jahre ruft ein Paar seinen Sohn aus Mexiko zurück, um ihn unter die Haube zu bringen. Doch Junior taucht in Begleitung eines Balletttänzers auf.“

„Jemand muss sterben“ wird ab Freitag, dem 16. Oktober hier auf Netflix zu sehen sein.

Für all jene, die des Spanischen mächtig sind oder schlicht lieber den Originalton hören wollen, hier der Trailer nochmal in spanischer Sprache:

Kommentiere


Abo ohne Kommentar

Hinweis: Bei Kommentar-Abgabe werden angegebene Daten sowie IP-Adresse gespeichert und ein Cookie gesetzt (öffentlich einsehbar sind - so angegeben - nur Name, Website und Kommentar). Alle Datenschutz-Informationen dieser Website gibt es hier zu sehen.