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Abschied in Folge 4 der 19. Staffel

Navy CIS: Hauptfigur tritt nach 19 Staffeln ab

13.10.21 12:44
Drama
Mini-Spoiler
Michael
13.10.21

Ich gebe zu, diesen ganzen CIS-Serienkomplex habe ich bislang vollständig ausgespart. In Deutschland landet man zwar immer wieder einmal in einer der über 400 Folgen, wenn man doch mal durchs lineare Fernsehen zappt, ich bin aber ehrlicherweise nie länger als ein paar Minuten in einer der Folgen hängen geblieben. Navy CIS hat eine offensichtlich große Fangemeinde, auch nach 19 Staffeln. 965 Mal wurde die Serie 2020 bei uns in Deutschland gezeigt gezeigt, davon erstaunliche 159 Mal in der Primetime (damit auch gleichzeitig die Primetime-Königin). Und sie war 2014 die meistgesehene Fernsehserie der Welt. Ich komme auch nur deswegen jetzt darauf, weil die letzte Hauptfigur, die seit Anfang an dabei ist, ihren Abgang angekündigt hat – mehr oder weniger überraschend wohl für alle Fans der Serie.

„Navy CIS“ wird seit 2003 als US-amerikanische Krimiserie produziert, hieß dort zunächst „Navy NCIS“, ab Staffel 2 nur noch „NCIS“. In der Serie geht es um die Aufklärung von Verbrechen, in die Angehörige der United States Navy und des United States Marine Corps invovliert sind. „Navy CIS“ entstand nach einer Idee von Donald P. Bellisario und Don McGill und ist eigentlich ein Spin-off von „JAG – Im Auftrag der Ehre“. Und damit nicht genug: Die Serie war selbst Ausgangspunkt für drei Spin-Offs: „Navy CIS: L.A.“ ab 2009, „Navy CIS: New Orleans“ ab 2014 und „NCIS: Hawaiʻi“ ab diesem Jahr.

So verläuft der Abschied (SPOILER)

Wer mehr wissen will und sich vor Spoilern nicht scheut, kann hier weiterlesen: Es ist Mark Harmon alias Special Agent Leroy Jethro Gibbs, der in Folge der gerade in den USA laufenden 19. Staffel seinen Abschied verkündet hat. Immerhin, er stirbt nicht den Serientod, die Hintertür hält man sich offen. Und Mark Harmon bleibt als Produzent im Hintergrund der Serie aktiv, wie in den letzten 14 Staffeln auch.

Gibbs stirbt wie gesagt nicht in dieser Folge 4, sondern er teilt seinen Chef mit, dass er nach Abschluss eines Falls um einen Auftragskiller in Alaska bleibt. Dort habe er seinen Frieden gefunden, den er nach dem Tod seiner Frau und Tochter lange Zeit gesucht habe. Er verabschiedet sich mit den Worten: „Ich gehe nicht zurück, Tim, Ich gehe nicht mehr nach Hause.“

Bild: CBS

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