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Staffel 4 kommt einfach nicht in Fahrt

Review: Star Trek Discovery S04E09 – Rubikon

ACHTUNG: SPOILER !!
20. Februar 2022, 13:08 Uhr
SPOILER !!
Jonas
20.02.22

Im letzten Review habe ich den Marvel Film „Civil War“ als Analogie für den Konflikt Michael gegen Booker verwendet. In dem Superhelden Film war von vorneherein klar, dass sich die Avenger Freunde nicht ernsthaft verletzen werden. Dass das bei Michael und Booker genauso sein wird, checkt auch der Admiral Vance und denkt sich einen pfiffigen Kniff aus: Michael bekommt eine Babysitterin an die Seite gestellt, die im Zweifel die unpopuläre Entscheidung treffen soll, Booker und Ruon Tarka in die ewigen Jagdgründe zu schicken. Für uns Zuschauer hat das den positiven Effekt, dass wir Nhan wiedersehen, denn sie bekommt vom Admiral den Auftrag. Ich hoffe, dass sie auch in den letzten beiden Folgen dabei ist, denn sie war und ist ein starker Charakter, etwas, wovon die Serie gerne mehr haben könnte.

Nachdem Nhan an Bord ist, geht die Discovery auf die Suche nach den zwei abtrünnigen Freunden. Michael scheut selbstverständlich, ihrer Liebe etwas anzutun, und so hecken sie einen Plan aus, Booker und Tarka zu stoppen, ohne dass jemand verletzt wird. Leider hat aber das Genie Tarka vorgesorgt und eine besondere Sicherheitsvorrichtung in Bookers Schiff eingebaut. Der Sicherheitstrupp um Saru und Culber wird dabei fast getötet. Fast, weil Booker und Tarka ein Herz haben und die richtigen Tipps zu Rettung geben.

Nichtsdestotrotz versuchen die beiden, ihre Bombe im planetenverschlingenden Phänomen zu platzieren – bzw. ich nenne es ab jetzt so wie in der Serie: DMA. Michael mit Discovery verhindert das erfolgreich. Es fallen auch Schüsse und ich wundere mich, wie das kleine Schiff von Booker mit einer Salve 50% der Schilde eines um den Faktor 10 größeren Schiffes vaporisieren kann. Und dann haut Tarka auch noch entgegen Bookers Willen auf das Steuerpult und drückt mit einer Salve Torpedos die Schilde der Discovery um weitere 30%. Das ist der Moment, in dem Nahn den Schussbefehl geben will, aber Stamets rettet die Situation. Denn er findet heraus, dass die DMA erst in einer Woche weiter springen wird – genug Zeit,um erstmal mit Diplomatie vorzugehen und danach hätte man immer noch Zeit für die Vernichtung. Diese Botschaft wollen sie an Booker und Tarka senden, die beiden nehmen den intergalaktischen Telefonhörer nicht ab. Genau darauf haben die Autoren hingearbeitet, denn jetzt können sie erneut Michael auf eigene Faust losschicken. Endlich! Die Michael Burnham Show muss ja weitergehen. Wo wären wir, wenn es eine Folge ohne Alleingang gäbe?

Michael kann Booker überzeugen, aber nicht Tarka. Der schafft dann auf einmal, die Bombe per Transporter zu platzieren, was vorher nicht funktioniert hat. Und infolgedessen, zerstört er tatsächlich die DMA. Applaus! Die Serie hat mich damit tatsächlich überrascht, denn damit hätte ich nicht gerechnet. Das lustige daran, irgendwie scheint es gar nicht schlimm zu sein. Michael bekommt keine Standpauke vom Admiral oder der Präsidentin, stattdessen sind alle mehr oder minder gut gelaunt. Ein bisschen unglaubwürdig ist das schon.

Aber viel Zeit zum Aufregen bekommt man nicht, denn die DMA regeneriert sich. Die Bomben-Aktion hat nichts gebracht und die Gefahr ist wieder da. Die nächsten Folgen werden sich also um den ersten Kontakt zu der fremden Rasse kümmern und darauf freue ich mich. Dieses Booker gegen Michael Geplänkel hat nicht getragen und war absolut unnütz.

Was mich an dieser Episode aber am meisten freut ist eine sehr kleine, aber feine Szene am Ende der Folge. Saru fragt Culber um Rat, wie er der Präsidentin T’Rina von Ni’Var antworten soll, die mit ihm Abendessen möchte. Er hat tatsächlich Gefühle für sie und das ist super. Endlich etwas Charakterentwicklung abseits von Michael und Booker.

Insofern geht diese Folge für mich etwas versöhnlicher zu ende, 2 Sterne für die Michael vs Booker Handlung, plus 0.5 Sterne für Sarus Romanze = 2.5 Sterne. Und vielleicht ist ja jetzt, da Booker vs Michael beendet wurde, noch ein starkes Finish für die vierte Staffel „Star Trek: Discovery“ drin.

Bilder: CBS / Paramount+

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Ein Kommentar

  • Ich reflektiere gerade mein Review und stelle fest, wie tief meine Erwartungen gesunken sind. Ich vergebe nur 2.5 Sterne und schreibe „versöhnlich“…. so weit ist es also schon gekommen ;-)



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