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Hoffentlich bekommen sie die Enterprise bis Folge 5 wieder heile

Review: Star Trek Strange New Worlds S01E04 – Memento Mori

ACHTUNG: SPOILER !!
28. Mai 2022, 15:27 Uhr
SPOILER !!
Jonas
28.05.22

„Star Trek: Strange New Worlds“ ist eine erfrischende Retro-Serie. Retro in diesem Sinne, dass die Serie nichts neu erfindet, aber klassische Geschichten – und insbesondere typische Star Trek Episoden – im neuen Gewand auflegt. Und die vierte Folge macht genau das.

In „Memento Mori“ wird die Enterprise mit einem tödlichen Gegner konfrontiert. Die erste Szene bereitet dafür bereits die Bühne. Es wird der Tag gefeiert, an dem man an alle gefallenen Helden denkt. Die Crew, bis auf La‘an, trägt dazu einen Pin eines Schiffes, auf dem man einen Kameraden verloren hat. La‘an will nicht zurückschauen und ihr Trauma erneut durchleben, das sie durch die Gorn erlitten hat. Aber auch wenn sie deswegen keinen Pin trägt und nicht bei dem Gedenken mitmachen will, so holt sie ihre Vergangenheit nur ein paar Minuten später ein. Die Gorn haben eine Kolonie angegriffen, welche die Enterprise besucht. Besonders tiefgründig gehen die Autoren also nicht vor, aber die Handlung unterhält trotzdem. Denn der übermächtige Gegner fordert die typische Star Trek Kreativität heraus, wenn es um unlösbare Aufgaben geht. Eigentlich sollte man nicht in einen Gasriesen fliegen, aber wenn es nicht anders geht, dann tut man es eben doch. Und auch wenn man darin eigentlich keine Sensoren hat, dann erfindet Spock eben etwas anders, was am Ende genauso gut ist. Und auch wenn man dem Gegner eigentlich nicht entliehen kann, so kann man die Gravitation des schwarzen Loches in der Mitte des Giganten für eine heimliche Flucht nutzen… oder so. Wenn man das einfach so runterschreibt, klingt es ziemlich bescheuert, aber trotzdem funktioniert es in der Serie. Vielleicht nicht mehr für jeden Science Fiction Fan, aber für die Star Trek Gemeinschaft allemal, denn das, was wir hier sehen, ist das klassische Star Trek ABC. Garniert wird das Ganze durch kleine, aber feine Nebengeschichten. Hemmer und Uhura stranden und müssen zusammenarbeiten, damit sie nicht sterben.

Das Einzige, was mir an dieser Folge dann doch etwas unlogisch erscheint, ist, dass Spock über eine Verschmelzung die verborgenen Erinnerungen von La‘an zum Leben erweckt. Sie kann ein Buch, in dem der Lichtcode der Gorn aufgeschlüsselt wird, lesen und erlenen, so dass sie eine komplexe Botschaft an das Führungsschiff senden kann? Und das alles innerhalb von wenigen Minuten an Bord eines Shuttles. Bitte was? Wie weit hergeholt ist das denn. Da hört es bei mir dann doch auf. Was mich dann am Ende aber wieder versöhnt, ist die Bildgewalt der Serie. Das schwarze Loch ist mindestens so schön wie in Interstellar. Das hat Star Trek inzwischen echt drauf. „Star Trek: Strange New Worlds“ und „Star Trek: Discovery“ könnten so auch im Kino laufen – vor großen Blockbustern braucht man sich nicht verstecken. „Star Trek: Picard“ hat es durch die Zeitreise in dieser Aufzählung meiner Meinung nach etwas schwerer, aber auch hier sind die Effekte gut. Aber ich schweife ab.

Was ebenfalls nicht so gut zieht, ist die Spannung, die man am Ende erzeugen will, als nicht klar wird, ob Uhura und Hemmer überlebt haben. Da man weiß, dass Uhura noch eine große Karriere vor sich hat, wirkt das natürlich überhaupt nicht. Wirklich schlimm ist das nicht, aber sollte man derartige Szenen eher mit Charakteren inszenieren, die keine jahrzehntelange Star Trek Vergangenheit haben.

Was bleibt am Ende dieser Folge? Ein unfassbar positiver Captain Pike; egal, wie schlimm es aussieht, er weiß, dass es gut ausgeht. Er weiß, dass seine Crew die Aufgabe lösen wird, dass das Schiff nicht auseinanderbricht und überhaupt, dass man alles schaffen kann. Das mag etwas naiv sein, aber das gibt der Serie diesen positiven Touch, der mir und vielen anderen so gefällt. In diesem Sinne freue ich mich auch in dieser Woche auf die neue Folge mit vielen positiven Energien und unlösbaren Aufgaben, die am Ende dann doch gelöst werden.

Bilder: CBS Studios / Paramount+

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