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T'Challa bewährt sich als Star-Lord

Review: What if…? S01E02 – Was wäre, wenn T’Challa zu Star-Lord geworden wäre?

Mini-Spoiler
Chris
21.08.21

Unzählige Versionen der Realität, ausgelebt in x Universen – was für Möglichkeiten, alles Bekannte und Geschehene nochmals völlig neu zu interpretieren! Nur die eigene Phantasie bildet hier die Grenze. Das ist wohl, zumindest teilweise, das Konzept der neuen Animationsserie „What if…?“, deren zweiter Teil die Geschichte des viel gerühmten Star-Lords beleuchtet oder besser gesagt diese in völlig neuem Licht und Kontext darstellt. Ein kurzer Ausflug in die „wahre“ Marvelhistory: Peter Quill, der Chef der Guardians of the Galaxy, ist natürlich der echte Star-Lord. „Wahr“ ist auch, dass 1988 Yondu Udonta mit seinem Raumschiff auf der Erde landet, um den künftigen Star-Lord abzuholen/aufzulesen/zu entführen. Doch in „What if…?“ erleben wir natürlich eine andere, alternative Realität und damit auch einen neuen Star-Lord.

Gleich zu Anfang sehen wir den Star-Lord in Action. Dass es sich hier nicht um Peter handelt, wird schnell klar. Das ist kein blondgelockter Hüne der da kämpft, nein, es ist… Pauken, Trompeten, whatever: T’Challa, der uns Marvel-Freunden und -Fans bereits als „Black Panther“ bekannt ist. WTF… halt. Nein, genau das ist gewollt, denn man soll sich eben wundern und an der Kreativität der dafür Verantwortlichen erfreuen. Okay, weiter im Text, Rückblende ins Jahr 1988. Die Ravagers-Crew hat sich wohl im Erdling vergriffen und eben gerade nicht, wie geplant, Peter Quill, sondern den falschen Jungen entführt. Die Crew hat aber auch eine gute Begründung für diese Verwechslung:

„Nicht so schnell, Käpt’n. Er hat zwei Glubschlöcher, zwei Hörlöcher und ein Fressloch. Alles wie bestellt, würd ich sagen“

Klar, alle Menschen sehen irgendwie gleich aus! Weiter in der „Jetzt-Zeit“, 20 Jahre später, erleben wir flotte Kampfszenen, aufgelockert dadurch, dass der lokale Anführer von Star-Lords Gegnern hier wohl gleichzeitig auch sein größter Fan zu sein scheint. Zumindest überschüttet dieser unseren Star-Lord stets mit Komplimenten anstatt effektiv zuzuschlagen. Wir lernen auch, dass der freudige Ausruf „Ein Ravager fliegt niemals solo“ nicht immer den gewünschten Erfolg hat, die dringend erforderliche Verstärkung zu rufen, sondern auch mal ins Leere schallt und nur eine hohle „Catch-Phrase“ darstellt. Jawoll.

Die Ravagers sind trotz allem ein schlagkräftiges Team, sogar der nicht ganz unbekannte Titan Thanos spielt hier wohl seine Rolle als Teammitglied. Wir begleiten die Ravagers samt Star-Lord in ein neues Abenteuer auf der Suche nach der sagenumwobenen „Schöpfungsglut“. Klingt seltsam, gleichzeitig aber auch mächtig machtvoll – und ist es auch! Mit nur einem Gramm dieser „Schöpfungsglut“ könnte man glatt einen sterbenden Planeten retten – in nur wenigen Minuten! Also nicht nur irgendein Abenteuer, sondern gleich ein nachhaltiges, sinnvolles, weltrettendes quasi! Das Problem: diese „Schöpfungsglut“ liegt oder fliegt nicht einfach nur irgendwo herum! Nein! Der Mega-Unterwelt-Boss „Collector“ hat diese seiner umfangreichen Sammlung einverleibt und gibt nichts davon freiwillig wieder her. Das schreit nach Action!

Dafür vergebe ich einmal ganz pauschal

Ein Feuerwerk aus flotten Sprüchen und Action wurde hier abgefeuert und wer wie ich diesem folgen wollte ohne Ablenkung durch Smartphone oder ähnliches, wurde gut unterhalten. Es gibt sogar ein Wiedersehen mit der flotten Ente „Howard, the Duck“, die eigentlich Star-Lord auf der Suche nach der „Schöpfungsglut“ helfen sollte, aber lieber ’nen Martini an der Bar schlürft als ihm unterstützend beizustehen. Des Weiteren ist Nebula mit von der Partie, wir erleben ein Nekroschwert im Kampfeinsatz und sehen, welch gutes Team der neue Star-Lord und Yondu abgeben. Kurz vor Schluss gibt’s auch ein Wiedersehen mit Peter, der wohl auch ein Aufeinandertreffen ganz eigener Art feiern darf. Aber, das ist eine andere Geschichte…

Bilder: Disney

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