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Carroll Pratt und die Sitcoms

Der Mann, der die Lachkonserven ins Fernsehen brachte

Spoilerfrei
Maik
20.06.21

Künstliche Lacher sind heutzutage eher verschmäht denn üblich. Ende des letzten Jahrtausend waren die eingespielten Geräusche aber Gang und Gäbe und ein echtes Stilmittel von Sitcoms, die so vortäuschen wollten, als seien sie vor Publikum aufgezeichnet worden – und vor allem zum Mitlachen animieren. Denn wie wir alle wissen, ist ein Comedy-Film im Kino weitaus lustiger, als wenn man ihn später nochmal alleine daheim anschaut. In diesem Video bekommen wir zu sehen, wie einer der Pioniere dieses technischen Mittels, Tontechniker Carroll Pratt, im Jahr 1983 seiner Arbeit nachgegangen ist, um die perfekten Lacher aus seiner Sammlung für eine TV-Szene ausfindig zu machen.

„A behind the scenes look at a ‚laugh track‘ session with audio engineer Carroll Pratt for TV sitcom ‚Webster‘ in 1983. Pratt added ‚canned laughter‘ to TV shows using a custom ‚laff box‘ which he designed and built. Pratt began doing ‚laugh sweetening‘ in the late 1950s with Charley Douglass, developer of the original ‚laff box‘ sound effects device. By the 1980s Pratt’s company was providing prerecorded laughter for about 80% of all sitcoms on TV in the U.S. 🅲🅲“

via: b3ta

Ein Kommentar

  • Ich finde es ganz interessant, wie viele klassische Sitcoms in der deutschen Synchro keine Lacher hatten. (Etwa MASH oder LOVE BOAT.) Erst Ende der 80er schienen diese auch hierzulande aufzutauchen. Ich erinnere mich noch, wie irritiert ich war, als bei ALF plötzlich ein unsichtbares Publikum zu hören war.


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