Subtiler Humor

Weshalb weniger Lachkonserven in Comedy-Serien genutzt werden

Spoilerfrei
Maik
16.04.20

Ich hatte mich 2017 bereits in meinem „Hassiker der Woche“-Beitrag zu „The Big Bang Theory“ über die vollkommen nervigen und billigen Lachkonserven aufgeregt, die in der Comedy-Serie Anwendung fanden. 2015 hatte ich das Lachen George R.R. Martins über Sitcom-Szenen gelegt, um die Absurdität zu demonstrieren. Diese „Laughing Tracks“ sind halt ein Relikt alter TV-Tage, das heute aber irgendwie als Indikator für fehlende Qualität steht. Natürlich hat auch der Wechsel in Sachen Produktion damit zu tun. Gab es früher lauter Sitcoms, die im Single-Camera-Modus vor Live-Publikum aufgenommen worden war, wollte man später den Effekt ersetzen und so für ein „Mitlachen“-Moment beim Zuschauer sorgen (ein Film ist im Kino bei Gesellschaft ja auch oftmals lustiger als daheim alleine vor dem Fernseher). Doch mittlerweile werden auch Comedy-Serien oftmals komplexer gedreht und bieten deutlich hochwertigere Unterhaltung, Stichwort „Dramedy“.

Cheddar hat sich das mal genauer angeschaut und zeigt uns auf, wie sich der Einsatz von Lachsalven in Comedy-Serien verändert hat.

„For the better half of the last century, multi-cam sitcoms across television relied on the laugh track to make TV shows better. Thanks to the laff box by Charley Douglass, favorite shows from Friends to Seinfeld would use canned laughter to sweeten the comedy. But over the last 10 years, the laugh track has disappeared almost entirely.“

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