Na, wer kennt sie?

Schulz & Böhmermann: Das sind die Gäste am 6. August 2017

31.07.17 13:55
TV
SPOILER !!
Michael
31.07.17

Am 6. August 2017 um 23:15 Uhr in ZDFneo gibt es eine neue Folge von „Schulz & Böhmermann“. Mit dabei als Gäste sind Finn Meinhold, Kathrin Ferrante, Claudine Landmann und Marita Skwara. Kennt man nicht? Okay, wie wäre es hier: Lars Eidinger, Iris Berben, Karoline Herfurth und Katharina Thalbach. Sie sind in den genannten Rollen beim Screentest zu sehen – mit durchaus witzigen Beschreibungen, die wir nicht vorenthalten wollen. Die Folge gibt’s wie gesagt am Sonntag um 23:15 Uhr in ZDFneo und ab 20:15 Uhr in der ZDF Mediathek.

Karoline Herfurth als Claudine Landmann: Jeder kennt Tine und ihren Millionen Abonnenten Youtube-Kanal: Tines Welt. Tine zeigt Jugendlichen, dass es OK ist, zu sein. Sie zeigt sich beim sein. „Hallo, ich bin einfach ich“, sagt Tine zu Beginn jedes Beitrags. Sie singt auch. Tines Schwester, Claudine Landmann, die ihren Namen französisch ausspricht, war, bevor sie ihre Schwester managte, ein Serienstar. Gut gelaunt und gut im Futter – war die Bravo-Headline in der Ausgabe mit ihrem Starschnitt. Schwamm drüber. Heute ist sie Karrierefrau. „Mit frühem Ruhm kenne ich mich aus“, sagt Claudine, die stolz auf die erste Bikini Kollektion ihrer Schwester ist. Das wird wieder einen Aufschrei der deutschen Neidbevölkerung geben. Aber Tine und Claudine werden ihn nicht hören. Das Power-Gespann wird bald nach Kalifornien ziehen. Da, wo nur das Meer den Menschen ein Grenze setzt und Trump regiert, der sich, wie Tine und Claudine, selbst erschaffen hat.

Lars Eidinger als Finn Meinhold: Finn Meinhold sagt von sich: „Meine Kunst atmet den existenziellen Schmerz des Geworfen-seins“. Der Theaterstar, der für die Rolle des Hamlet den zuvor selbst ausgekochten Schädel seines Vaters verwendete, um die Verzweiflung des Königs zu SEIN, meint es ernst. Das Leben ist Rausch, sagt der Gegner von Computer und Fernsehen, es ist Unbeherrschtheit. Legendär sind der Jähzorn und der Glaube des Hannes-Jänicke-Preisträgers. „Gott ist für mich der Urschauspieler“, sagt Meinhold, der sich mit seiner Aussage – Frauen wollen gefallen – das macht sie zu Huren und nicht zu Schauspielerinnen oder Künstlerinnen, einige Feindinnen geschaffen hat. Meinhold tritt nie in von Frauen geschriebenen Stücken auf, arbeitet konsequent nicht mit Regisseurinnen, Meinhold verachtet die Zensur der politischen Korrektheit in Deutschland, er verachtet die Unansehnlichkeit und Feigheit seiner Landsleute. Sein Satz: Jesus war der letzte Deutsche mit Glamour! wurde viel diskutiert.

Katharina Thalbach als Marita Skwara: Marita Skwara verbrachte den Großteil ihres Lebens in Brandenburg und sagt von sich: „Ich bin eine Brandenburgerin“. Frau Skwara hat ihr Berufsleben in einem früher VEB Betrieb verbracht und etwas hergestellt, das am Ende des Fließbandes in einer Mülltonne verschwand. Marita war überzeugte Sozialistin, und spätere Die Linke-Wählerin, bis sie herausfand, dass Sahra Wagenknecht nicht aus Russland stammt, sondern aus Recklinghausen. Frau Skwara hat Ausländer gerne im Ausland, in dem Frau Skware den Eingeborenen gerne in seinem Umfeld beim Buddeln beobachtet. In Mallorca zum Beispiel. In ihrer Nachbarschaft wohnen jetzt – Westdeutsche, die permanent nackt durch ihre Gärten springen, und ihr Leben bejahen. Marita bejaht nichts. Ihr Mann ist inkontinent, und sie hat verdammt chlechte Laune. Marita will weg. Oder die Mauer zurück. Oder tot sein. Oder jemanden tot sehen.

Iris Berben als Kathrin Ferrante: Kathrin Ferrantes große Film-Erfolge: Der Graben. Das Fleisch. Der Alarm – in denen die 1.80 große blonde Charakterdarstellerin einen Bergmann, eine schwarze Frau und eine Kleinwüchsige darstellte, liegen einige Zeit zurück. Außer klugen Nackt-Aphorismen auf Twitter sieht man in Deutschland derzeit wenig von dem Star, der sich erfolgreich in den USA eine berufliche Heimat geschaffen hat. „Die Weite Malibus gibt mir ein Gefühl von Weite“, sagt Ferrante, die gerade ihren ersten Dokumentarfilm in die Kinos bringt. Barfuß ins Hier, eine Untersuchung über das Earthing und die Enge Deutschlands, das sie immer im Herzen trägt. „Innen bin ich eine fragile Kämpferin, und irgendwie auch Jüdin“, sagt die Gattin eines berüchtigten Lobbyisten und Insolvenzverwalters, die bald in ihrem ersten, von ihrem Mann finanzierten US Film eine Rolle als Freischwinger spielen wird.

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