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Poll der Woche #31

Wie sollte die neue Star Trek Serie aussehen?

Spoilerfrei
Jonas
04.11.15

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Die große News sollte inzwischen jeder mitbekommen haben: Es wird eine neue Star Trek Serie geben. Was wir da im Jahr 2017 genau sehen werden, ist noch unklar, denn mehr als die reine Tatsache, dass es eine Serie gibt und das diese in den USA exklusiv auf der CBS eigenen VoD-Plattform veröffentlicht werden soll, ist nicht bekannt. Und solange nichts bekannt ist darf man den Gedanken und Wünschen noch freien Lauf lassen und genau das wollen wir mit diesem Poll tun.

Also liebe Trek- und SciFi-Nerds, was wünscht ihr euch von der neuen Star Trek Serie, wie soll diese aussehen? Die folgenden möglichen Szenarien drehen sich um die Zeit und das Universum, in welchem die Serie spielen soll.

2013er Into Darkness Spin-Off

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Eine Serie im Geiste von J.J.

Wir befinden uns auf der Erde, kurz nach dem Ende des 2013er Films „Star Trek Into Darkness“. Khan wurde gerade erst durch die Crew um Captain Kirk und Spock aufgehalten und die Föderation muss sich neu sammeln. Wir sehen in dieser Serie eine erfahrene Föderations-Crew. Ganz im Unterschied zum jungen Kirk und Spock, die sich mit den Gegebenheiten wie einem zerstörten Vulkan oder einer sich am Boden befindenden Föderation arrangieren muss. Eine düstere und schnell geschnittene Serie mit ordentlich J.J. Abrams Lensflares und kriegerischen Klingonen.

2001er Voyager Follow-Up

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Admiral Janeway gibt nun den Ton an.

Mit der Heimreise der Voyager soll Schluss gewesen sein? Nein! Janeway wird zum General befördert und leitet von nun an maßgeblich die Geschicke der Föderation. Trotz der Freude über die Rückkehr des verschollen geglaubten Raumschiffes ist die Föderation nicht in bester Verfassung, denn der Krieg gegen das Dominion hat viele Ressourcen gekostet. In dieser Serie sehen wir das klassische 90er / 2000er Star Trek Universium, welches weiterentwickelt wird. Die Romulaner, Klingonen und Föderation führen ihre Koalition fort, aber stellen sich neuen und alten Bedrohungen wie beispielsweise den Borg. In der Serie sehen wir ein sehr modernes neues Rauschmiff, in welchem aber der Geist von Picard und Janeway wohnt, das heißt Diskussionen im Besprechungsraum. Diese Serie nimmt sich wie früher Zeit für die Geschichten und Schießen ist immer die zweite Wahl vor Verhandlungen.

1991er Star Trek 6 Spin-Off

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Die gute alte rote Jacken Uniform.

Die Serie ist eigentlich schon erdacht worden. Fans wollten in Anlehnung an Star Trek 6 (Undiscovered Country) die Macher überzeugen, eine Serie mit Hikaru Sulu als Captain der Excelsior zu produzieren. Auch wenn George Takei inzwischen vielleicht etwas zu alt für diesen Job ist, muss diese Idee ja nicht verworfen werden. In dieser Serie sehen wir also ein Raumschiff aus dem Kino-Universum des Jahres 1991 inklusive roter Jacken-Uniformen, häufig vorkommender Handgreiflichkeiten und einer latenten Cowboy-Mentalität, wenn es darum geht, wie man sich im Weltall verhalten soll.

1999er DS9 Spin-Off

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Krieg und Zerstörung wird es in dieser Serie nicht zu knapp geben.

Euch hat die Action in DS9 nicht gereicht? Wie wäre es dann mit einer Serie, die sich um ein Raumschiff der Föderation mitten im Krieg kümmert? Wir sehen den Wandel von einem typischen Föderationsraumschiff, welches auf Forschungsmission ist und sich auf einmal dem düsteren Kriegsalltag stellen muss. Cardassianer und Jem’Hadar greifen immer wieder an. Die Frage stellt sich, wie lange kann die Crew die hohen Ideale der Föderation aufrechterhalten, bevor sie dem Krieg erliegt und in ein tiefes dunkles Loch fällt?

Breaking Star Trek (kompletter Neustart)

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In dieser Serie stehen die Charaktere im absoluten Vordergrund (Bild via)

Warum nicht eine Serie, in der die Frage neues oder altes Universum keine Rolle spielt? In dieser Serie sehen wir eine Crew in einem klassischen Föderationsraumschiff, die neue Planeten erforscht und Kontakt zu unbekannten Zivilisationen sucht. Im Unterschied zu allen bisherigen Serien stehen in dieser Serie wenige Persönlichkeiten im Vordergrund, quasi eine Art Breaking Bad im Föderationsuniversum, in welcher Spannung nicht durch epische Bedrohungen wie Borgs oder Supernovas entsteht, sondern durch das Verhalten der Charaktere.

Serie aus Sicht einer Alienrasse

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Warum sollten wir nicht mal die Perspektive wechseln?

Warum muss es immer eine Föderationscrew sein, mit der man mitfiebert? In diesem Szenario sehen wir beispielsweise ein Klingonen-, Romulaner- oder Cardassianerraumschiff, mit dem wir auf Reise gehen. Wir sehen das Universum mal nicht aus der eher selbstgefälligen Menschensicht, sondern aus beispielsweise der Armut und Hoffnungslosigkeit einer cardassianischen Gesellschaft, die unter der Militärherrschaft leidet. In dieser Serie verschwinden die Grenzen zwischen der guten Föderation und den bösen Alienrassen und man fragt sich zunehmend, ob überhaupt jemand moralisch den Ton angeben kann oder darf.

ABSTIMMUNG VORBEI! Hier die Ergebnisse:

(112 Stimmen)
2013er Into Darkness Spin-Off 15
2001er Voyager Follow-Up 60
1991er Star Trek 6 Spin-Off 4
1999er DS9 Spin-Off 14
Breaking Star Trek (Neustart) 14
Aus Sicht einer Alienrasse 5

Das Ergebnis der vergangenen Woche

Letzte Woche wollten wir von euch wissen, in welchem fiktiven Serienort ihr am liebsten leben würdet? Die Resonanz war groß, genauso wie der Abstand mit der Gewinner gekürt wurde. Ihr wollt nicht um euer Leben fürchten wie in Kings Landing (Game of Thrones), oder in einer heruntergekommenen Bar euer Bier trinken wie in Springfield (Simpsons): Wenn es nach euch geht dann wäre der perfekte Ort zum Leben Stars Hollow aus den Gilmore Girls. Ob das etwas mit dem eventuellen Comeback zu tun hat?

StarsHollow

3 Kommentare

  • Kinraven

    Wie ernst kann man einen Blogeintrag zum Thema Star Trek nehmen, wenn der Autor Janeway als „General“ bezeichnet? ;)

  • Hast du nicht Star Trek First Contact geschaut? :-) // Wobei General ist tatsächlich nicht ganz richtig, es muss Admiral heißen.


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