Wir haben Game of Thrones-Monopoly gespielt

Erste Eindrücke zur Westeros-Adaption

Wir haben Game of Thrones-Monopoly gespielt

Spoilerfrei
- 21.12.15 Game of ThronesGames
Spoilerfrei
Maik
21.12.15

Okay, streng genommen hat Maik als einziger aus dem sAWE-Team gespielt, aber seine Meinung gilt jetzt einfach mal stellvertretend für den Blog-Cast. Im Frühjahr hatten wir bereits über die Game of Thrones-Adaption des Brettspiel-Klassikers gesprochen. Jetzt haben wir von Winning Moves ein Musterexemplar zugesandt bekommen und sind nach Wochen des Vorweihnachtsstresses am Wochenende dann endlich mal zum Spielen gekommen.

Es folgen einige Bilder sowie der erste Eindruck vom Spiel.

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Die Aufmachung

Das Spiel kommt in der von mir favorisierten Quadrat-Schachtel daher. Deutlich stylischer und kompakter als die Rechteck-Variante. Dazu ist das edle Schwarz stimmig designt mit der silbernen Schrift und den Wappentieren der Häuser Westeros‘.

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Darin enthalten ist eigentlich alles, was ein erfahrener Monopoly-Spieler kennt. Ein Spielbrett, Spielgeld, Spielfiguren und jede Menge Karten. UND: Die Spielregeln in Form einer stilecht mit Schleifchen verbundenen Papierrolle. Das hat durchaus etwas, wenn man den anderen Spielern in mittelalterlicher Manier die Deviten liest.

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Die GoT-Adaptionen

Viele der bekannten Elemente des Klassikers wurden „Westerofiziert“. Anstelle von Straßen könnt ihr wichtige Orte Westeros‘ erwerben. Begonnen beim günstigsten „Crasters Bergfried“ und aufsteigend bis zur teuersten Karte: „Königsmund“. Etwas schwer tue ich mir als Zuschauer der Original-Audiospur und (ganz weit abgeschlagener) Leser der englischen Bücher mit den deutschen Bezeichnungen, aber es ist eben alles auf Deutsch, gibt Schlimmeres…

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Am wichtigsten und eindrucksvollsten sind natürlich die Figuren. Sechs an der Zahl und es dürfte recht schnell klar sein, um welche sich die meisten streiten dürften. Der eiserne Thron ist nämlich dabei, was mich ehrlich gesagt etwas gewundert hat, ob seiner Wichtigkeit (und des Daseins als Kartentyp…). Des Weiteren sind Drachen-Ei, Rabe, White Walker, Krone und Direwolf als spielbare Metallfiguren enthalten. Alle in gewisser Weise klassisch dargestellt und doch recht detailliert, die gefallen mir sehr gut.

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Die Bahnhöfe wurden mit den vier größten Häusern ersetzt, was ich inhaltlich etwas unpassend finde, aber am Ende ist es eigentlich auch egal. Statt Elektrizitäts- und Wasserwerk gibt es „Die Mauer“ und „Die rote Wüste“. Die zu ziehenden Karten heißen „Der eiserne Thron“ und „Valar Morghulis“. Gerade bei diesen gibt es in den Texten viele kleine Zitate und Anspielungen aus der Vorlage zu sehen, die sehr schön eingebunden sind.

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Das Design gefällt mir allgemein ganz gut, die Kartenrückenseiten der „Immobilien“ sind in schickem, dunklen Ton gehalten, das macht schon was her. Das Spielgeld hätte dagegen meiner Meinung nach noch etwas düsterer ausfallen dürfen, vermutlich ist das aber eine Vorgabe, dass da nicht zu viel abgeändert werden darf. Es wird übrigens in „Drachengold“ gehandelt und gezahlt.

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Gutes, altes Spielerlebnis

Spielseitig ist alles beim Alten. Ihr kauft Objekte, baut Dörfer und Burgen (statt Häuser und Hotels) und versucht möglichst viel Geld und Macht auf dem Spielfeld auf euch zu vereinen. Ein bisschen also wie die Wettstreiter bei Game of Thrones selbst.

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Leider gibt es regelseitig keine großen Besonderheiten. Ich kann mir vorstellen, dass Lizenzgeber Hasbro hier die Hand über zu viele Veränderungen seines Heiligtums legt. Dennoch hätte ich mir hier das ein oder andere im Regelwerk gewünscht, das stärker Einfluss auf das Spiel nimmt und so ein eigenes entstehen lässt. Das war zum Beispiel beim The Walking Dead-Risiko ganz gut gelungen.

Dennoch macht das Spiel gewohnt Spaß und alleine durch die vielen Game of Thrones-Adaptionen und -Momente im Spiel fühlt man sich als Fan dann doch ein bisschen Zuhause. Es ist dann eben doch etwas anderes, wenn man sich gerade „Winterfell“ angelt, als wenn es um auswechselbare Straßennamen geht.

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Game of Thrones-Monopoly kaufen

Wer selbst um die Orte Westeros‘ auf dem heimischen Tisch kämpfen möchte, kann sich das Spiel für 49,95 Euro bei unseren Freunden von Winning Moves kaufen. Leider ist Monopoly ja seit eigentlich immer recht happig, was den Preis angeht, durch die HBO-Lizenzen kam da noch einmal ein Batzen drauf. Das Spiel ist aber auch hochwertig verarbeitet und die Packung macht eine Menge her im Regal eines Serienfans.

Wer bis morgen 14 Uhr bestellt, bekommt es sogar noch bis Heiligabend. Just saying…

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2 Kommentare


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