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Eine Reise wert!

AWESOME 5: Die besten Serien-Schauplätze in Kalifornien

Spoilerfrei
7. Januar 2024, 09:12 Uhr
Spoilerfrei
Kira
07.01.24

Bereit für Fernweh? Ich hatte 2023 das große Glück, in die USA, genau genommen nach Kalifornien reisen zu können. Und neben meinem Besuch in den Warner Bros. Studios, von dem ich euch in meiner Kolumne ausführlich berichtet habe, habe ich in diesem Zuge auch einige Serien- und Filmschauplätze besucht. Und das war wirklich magisch. Kalifornien ist mit den vielen schönen Städten, Stränden und Tieren so schon sehenswert. Aber als ich an dem einen oder anderen, mir aus Serien und Filmen bekannten Ort stand, hat mein Herz schon deutlich höher geschlagen. Hier kommen daher meine Highlights der Serien-Schauplätze in Kalifornien.

Bixby Bridge in Monterey – „Big Little Lies“

Bild oben: HBO | Bild unten: Kira Wulfers

Als ich das erste Mal das Intro von „Big Little Lies“ gesehen habe, musste ich direkt den Schauplatz der Serie googlen und – schwupps – wanderte Monterey auf die Liste der Orte, die ich in meinem Leben unbedingt einmal gesehen haben möchte. Und die ikonische Brücke des Intros natürlich auch. Der Highway 1, der Nord- und Südkalifornien verbindet, ist eine wahrliche Panoramastraße mit den traumhaftesten Küsten. Um zur Bixby Bridge zu gelangen, muss man Monterey und Carmel-by-the-Sea passieren, um an der Steilküste von Big Sur entlang zu fahren. Hier ist schon die Fahrt zur Brücke ein Erlebnis, denn hinter jeder Kurve eröffnet sich wieder und wieder ein wunderschöner Anblick. Rund 18 Meilen südlich vom Zentrum Montereys ist die Bixby Bridge zu finden. Als wir hier einen Halt eingelegt haben, stieg ein wagemutiger Mann neben uns aus dem Auto, schmiss sich in einen Anzug, ging auf die Brücke und hantierte dort eine Weile herum. Und dann sprang er einfach mit seinem Fallschirm von der Brücke. Ein Ereignis, das ich wohl immer in Erinnerung behalten werde – und das mit jedem geschauten „Big Little Lies“-Intro wieder hervorgerufen wird.

Painted Ladies in San Francisco – „Full House“

„Mach ein Foto vom ‚Full House‘-Haus, wenn du in San Francisco bist“ hieß es von einer Kollegin, als ich in den Kalifornien-Urlaub aufbrach. Und natürlich stand für den Besuch in San Francisco auf jeden Fall auch dieser ikonische Spot auf meiner Liste. „Painted Ladies“ ist der Name der berühmten viktorianischen Häuserreihe am Alamo Square, etwa vier Meilen südlich der Golden Gate Bridge. Serien-Fans kennen diesen Anblick sicherlich aus dem Intro der 80er-/90er-Sitcom „Full House“. Und daher musste beim Besuch vor Ort natürlich auch einmal der bekannte Song aus dem Handy abgespielt werden.

Beverly Hills, 90210 – „Beverly Hills, 90210“
(& „Melrose Place“ & „90210“)

Eine der wohl berühmtesten Postleitzahlen der Welt ist mit Sicherheit die „90210“, die im kalifornischen Los Angeles County gefunden werden kann und zur Stadt Beverly Hills gehört. Hier reiht sich eine Villa an die nächste, der Rodeo Drive ist mit zahlreichen Luxus-Läden bestückt und es ist nicht unwahrscheinlich, bei einem Besuch der einen oder anderen berühmten Persönlichkeit zu begegnen. Hier habe ich keinen konkreten Ort aufgesucht, denn das Ziel war es, einfach mal die Stadt, die den Titel der 90er-Jahre-Teenie-Dramaserie „Beverly Hills, 90210“ ziert, zu besuchen. Eine kleine Fahrt durch die noble Gegend war aufregend, doch für einen längeren Besuch wäre es mir hier, zwischen den dicken Autos und der überteuerten Kleidung, nicht wohlig genug.

Zuma Beach & Will Rogers State Beach in Malibu – „Baywatch“

In Malibu gibt es so manche schöne Strände und vor Ort musste ich auch die Kulisse der Klassiker-Serie „Baywatch“ besuchen. Der Zuma Beach ist super schön, doch leider war das Wetter am Tag unseres Besuchs nicht so gut. Es lag ein grauer Schleier über dem Meer, doch die Wellen waren riesig. Das brachte mich dazu, einfach mal einen Moment lang die sich auftürmenden Wellen zu filmen, denn die Höhen, die sie erreichen, sind wirklich erstaunlich und hatte ich so zuvor selten gesehen. Und dann passierte es. Kurz bevor die Welle ihren Höhepunkt erreicht hatte und zu brechen drohte, der Himmel hinter der Welle schon durchschien, sprangen zwei Delfine aus der Welle hervor (s. links im Bild) und verschwanden genauso schnell wieder, wie sie gekommen waren. Was für ein einmaliges Erlebnis! Völlig perplex folgte daraus natürlich, dass ich von diesem Fleck erstmal nicht mehr weichen wollte, zu groß war die Hoffnung, sowas nochmal sehen zu können. Einige Meilen weiter Richtung Santa Monica kommt zudem der Will Rogers State Beach. Auch hier wurden zahlreichen Aufnahmen für die Serie gemacht. Am Ende des Strandes ist auch das bekannte „Headquarter“ der Rettungsschwimmer:innen von „Baywatch“ zu finden.

The Pier am Redondo Beach – „The O.C.“
(„O.C. California“)

Bild oben: Kira Wulfers | Bild unten: FOX

Welchen Song habe ich vor, während und nach dem Kalifornien-Urlaub am meisten gehört? Na klar: Phantom Planets „California“! Ist nicht nur ein richtig guter Song, sondern war einfach titelgebend für diese Reise – und hat dazu auch noch an eine meiner liebsten Teenie-Serien, „The O.C.“ (dt. Titel „O.C. California“), erinnert. Bei jeder Gelegenheit tönte also dieser Song aus dem Handy und als es dann soweit war, wir durch Orange County (= O.C.) fuhren, der Sonnenuntergang wirklich alles in Orange tauchte, vorbei an Newport Beach und Laguna Beach, war das Glück perfekt. Doch nicht nur das. Erinnert ihr euch an die Strandpromenade, den Pier, an dem Marisa zu Ryan aufs Rad steigt, während Seth auf seinem Skateboard neben ihnen her rollt? An das Diner, aus dem Ryan und Seth durch den Hinterausgang verschwinden wollen, um nicht von Erzfeind Luke gesehen zu werden? Den Ort, an dem sich die Charaktere einfach immer wieder aufhalten? Der Pier ist am Redondo Beach zu finden, ein ordentliches Stück von Newport Beach entfernt, wo der Ort in der Serie eigentlich sein soll. Und hier ist es herrlich unaufgeregt, ruhig, fast schon zu ruhig – mich und meine Aufgeregtheit, als ich am gleichen Spot stand wie Ryan, Marisa und Seth mal ausgeschlossen. Falls ihr es auf dem Bild nicht erkennt, ich bin darauf offensichtlich der skatende Seth. Eigentlich wollten wir noch zum Haus der Cohens fahren. Dieses liegt wie auch der Pier ebenfalls nicht in Newport Beach, sondern sogar in Malibu. Doch das pompöse Haus befindet sich in einer privaten Wohngegend, einer „Gated Community“, und bietet daher keinen Zugang für Außenstehende. Aber die anderen Eindrücke haben definitiv ausgereicht, um mich richtig glücklich zu machen.

Bilder: © Kira Wulfers

4 Kommentare

  • Sogar das Auto beim Brückenbild abgepasst! 👌😉

    • Das war tatsächlich Zufall und dass das so gut passt, ist mir auch erst beim Erstellen des Beitrags und Nebeneinanderlegen der Fotos aufgefallen. Du kannst dir aber vorstellen, wie ich mich beim Entdecken gefreut habe :D

  • Ok, DAS ist schon ziemlich cool, selbst wenn man nicht jede der erwähnten Serien geschaut hat.
    Etwas ähnliches habe ich 2019 in Island gemacht, wobei die Landschaft dort so außergewöhnlich ist, dass man alle 100 Meter glaubt, einen spektakulären Drehort gefunden zu haben.
    Diesen Sommer drängt sich wegen der olympischen Spiele Paris geradezu auf und natürlich werde ich versuchen, dann auch ein paar ikonische Drehort zu finden („Inception“, „Die fabelhafte Welt der Amélie“, „The Da Vinci Code“, „The Bourne Identity“ etc.). Mal schauen, ob die Menschenmassen das zulassen werden…


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