Mit dem Januar beginnt nicht nur ein neues Jahr, sondern auch die Vorfreude auf das kommende Serienprogramm. 2026 hält bereits in den ersten Monaten einige spannende Neustarts bereit, die neugierig machen und Lust auf mehr wecken. Damit ihr den Überblick behaltet, habe ich fünf vielversprechende Serien ausgewählt, die in den nächsten Monaten besonders im Auge behalten werden sollten.
The Pitt
Mit „The Pitt“ sorgt eine neue Krankenhausserie bereits in den USA für reichlich Gesprächsstoff. Die vielfach ausgezeichnete Produktion, die unter anderem fünf Emmys einheimsen konnte, wird nicht umsonst als geistiger Nachfolger von „Emergency Room“ gehandelt. Noah Wyle kehrt dabei quasi zu seinen Wurzeln zurück und verkörpert einen Arzt, der eine Gruppe junger Medizinstudent:innen durch ihren allerersten Tag in einem modernen Krankenhaus in Pittsburgh begleitet. Der besondere Kniff: Die komplette erste Staffel spielt während einer einzigen Schicht, was dem Geschehen eine enorme Intensität verleihen dürfte. Staffel 2, die zeitgleich bei uns an den Start geht, setzt zehn Monate später an und verlegt die Handlung auf das turbulente Wochenende rund um den 4. Juli.
„The Pitt“ ist ab dem 13. Januar auf HBO Max im Stream verfügbar.
4 Blocks Zero
Das Prequel zur Erfolgsserie „4 Blocks“ erzählt die Vorgeschichte des Gangsters Ali Hamady und seiner Familie im Berlin von 1994. Während das Original nur andeutungsweise auf den Libanon und Tonis Vergangenheit verwies, setzt das Prequel genau dort an. Es schildert die Flucht der Familie aus dem Libanon und ihren Versuch, sich in Deutschland eine neue Existenz aufzubauen. Damit verschiebt sich der Fokus von der etablierten Clanstruktur hin zu den Bedingungen, unter denen sie überhaupt entstehen konnte. Das Thema ist sehr spannend und hat das Potenzial, einen realistischen Blick auf Migration, Perspektivlosigkeit und den schwierigen Neuanfang in einem fremden Land zu werfen. Regie führen Hüseyin Tabak („Oskars Kleid“) und Özgür Yildirim („Chiko“), die auf eine enge Verbindung zur Originalserie hoffen lassen. Auch wenn der bisher veröffentlichte Teaser kaum etwas preisgibt und der Cast des jungen Hamady noch nicht bekannt ist, dürfte „4 Blocks: Zero“ für viele ein Pflichttermin werden.
„4 Blocks Zero“ ist ebenfalls ab dem 13. Januar auf HBO Max abrufbar.
A Knight of the Seven Kingdoms
Nach „House of the Dragon“ dürfen sich Fans von „Game of Thrones“ auf das nächste Prequel aus Westeros freuen. Die Serie basiert auf George R. R. Martins „Der Heckenritter von Westeros“ und ist rund ein Jahrhundert vor den Ereignissen der Hauptserie angesiedelt. Im Mittelpunkt stehen der wandernde Ritter Ser Duncan (Peter Claffey) und sein junger Knappe (Dexter Sol Ansell), die gemeinsam durch die Sieben Königslande ziehen. Statt großer Schlachten um den Eisernen Thron geht es hier um ein bodenständigeres Abenteuerformat, das dennoch nicht auf die vertrauten Gefahren verzichtet: Intrigen, Schwertkämpfe und natürlich Drachen lauern auch abseits der großen Machtzentren. Mit dieser Mischung aus persönlicher Reise und klassischem Westeros-Szenario stehen die Chancen gut, dass auch dieses Kapitel im „Game of Thrones“-Universum ein Erfolg wird.
„A Knight oft he Seven Kingdoms“ steht ab dem 19. Januar auf HBO Max bereit.
Wonder Man
Die nächste Marvel-Serie schlägt bewusst einen etwas anderen Ton an. Im Mittelpunkt steht Schauspieler Simon Williams (Yahya Abdul-Mateen II), der unbedingt die Rolle des Superhelden Wonder Man spielen will, während niemand ahnt, dass er tatsächlich über echte Superkräfte verfügt. An seiner Seite: Trevor Slattery (Ben Kingsley), ebenfalls Schauspieler und bekannt für seinen Auftritt als Mandarin in „Iron Man 3“. Die achtteilige Serie verspricht einen selbstironischen Blick hinter die Kulissen von Hollywood und einen augenzwinkernden Kommentar auf das Superhelden-Genre.
„Wonder Man“ ist ab dem 28. Januar bei Disney+ abrufbar.
Young Sherlock
Regisseur Guy Ritchie, der mit „Sherlock Holmes“ und „Sherlock Holmes: Spiel im Schatten“ bereits zwei erfolgreiche Kinoadaptionen des berühmten Detektivs vorgelegt hat, kehrt erneut in die Welt von Holmes zurück. Diesmal erzählt er dessen Ursprungsgeschichte und begleitet den jungen Sherlock (Hero Fiennes-Tiffin) während seiner Zeit in Oxford. Dort formt sich nicht nur sein messerscharfer Verstand, auch die Weichen für spätere Rivalitäten werden gestellt, allen voran mit seinem Erzfeind Moriarty (Dónal Finn). Den ersten Bewegtbildern nach zu urteilen, bleibt Ritchie seinem Stil treu und liefert eine rasante, humorvolle Action-Serie mit markant durchgestylten Bildern.
„Young Sherlock“ ist ab dem 4. März bei Prime Video verfügbar.
Wie schaut es bei euch aus? Auf welche Serien freut ihr euch im Serienjahr 2026 ganz besonders?
Bilder: HBO Max | Disney | Amazon Prime Video







































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