Düsterer und ernster

Die neue Netflix-Zombie-Serie „Black Summer“ wird ein Prequel zu „Z Nation“

Mini-Spoiler
Maik
21.03.19

Schon komisch, nach der anfänglichen Freude zum Start der SyFy-Serie „Z Nation“ und dem damit einhergehenden Aspekt, eine zweite Zombie-Serie neben „The Walking Dead“ zu haben, hat sich doch recht schnell Ernüchterung breitgemacht, da die erste Staffel doch ungemein trashig war. Aber mit der Zeit habe ich dann doch einige Aspekte der Show schätzen gelernt und irgendwo war es ja auch ein Guilty Pleasure, sich durch die nicht ganz ernstzunehmende Postapokalypse zu schauen (und wenn wir ehrlich sind, hat „The Walking Dead“ zwischenzeitig auch gehörig daran gearbeitet, die schlechtere der beiden Zombie-Serien zu sein…).

Jedenfalls fand „Z Nation“ mit Staffel 5 ihr Ende und hatte zuletzt mit den Ereignissen nach dem sogenannten „Black Summer“ gehandelt. Und eben das ist der Titel der neuen Netflix-Serie, die ein Prequel darstellt und zu Beginn des Ausbruches spielen wird. Das tat „Z Nation“ natürlich auch, aber nur für sehr kurze Zeit, „Black Summer“ soll zumindest in Staffel 1 mehr oder weniger komplett so rund um die 3-Monats-Marke nach Virus-Infektions-Start spielen.

Hier der neue Trailer zur Serie, die ab 11. April auf Netflix laufen wird.

„Set in the dark, early days of a zombie apocalypse, BLACK SUMMER stars Jaime King as Rose, a mother torn from her daughter who embarks upon a harrowing journey to find her. Thrust alongside a small group of American refugees, these complete strangers must find the strength they need to fight their way back to loved ones. But in order for Rose and her team to brave this hostile new world, they will need to make brutal decisions to contend with zombies – and each other.“

Showrunner sind wie bereits bei „Z Nation“ Karl Schaefer und John Hyams, wobei der Grundton der Serie deutlich düsterer und vor allem ernster als beim Mutterformat ausfallen sollen. Schon kurios, dass nach „Fear The Walking Dead“ zum zweiten Mal ein Sequel die Beginne des Ausbruches angeht. Ich finde etwas schade, dass man anscheinend direkt einen Dreimonats-Sprung hinlegt, wo doch gerade die ersten Tage so viel Potenzial haben. Ich hoffe jedenfalls, man macht nicht den FTWD-Fehler und springt zu schnell zu weit in einen späteren Status Quo, den wir alle bereits kennen. Von den anderen etlichen späteren Fehlern mal ganz zu schweigen.

via: theawesomer

5 Kommentare

  • Ich muss ja zugeben, dass ich mit „Z Nation“ viel mehr Spaß als mit „The Walking Dead“ hatte – einfach weil es eben so trashig war und in jeder Folge etwas Überraschendes passierte. Hätte ruhig so weiter gehen können…

    • Das stimmt, da waren einige sehr ausgefallene Ideen bei, die TWD wohl nie gewagt hätte (alleine die Folge in – ich glaube – Staffel 1 mit der Endlosschleife). Insgesamt dann aber natürlich doch mit zu vielen billigen Fehlern. Dennoch originelle Unterhaltung, absolut.

  • Anonymous

    Ich weiss nicht, warum diese beiden Serien immer verglichen werden. Ja das Setting ist dasselbe, Zombies. Ich bin ein Freund beider Serien, trotz aller jeweiligen Höhen und Tiefen. Bei „The Story of Rick“ finde ich den, in meinen Augen, sozialen Ansatz schön. „Z!“ ist für mich eine klasse Abenteuerserie mit Spass (Liberty Bell), Action, emotionalen Momenten und einer herrlich abgedrehten Erzählweise. Habe ich die Liberty Bell erwähnt? (Ich muss auch erwähnen, dass ich ein, gegenüber den von Maik erwähnten Fehlern, sehr toleranter (nicht mit anspruchslos zu verwechseln!) Zuschauer bin. Ich lasse mich halt gerne unterhalten, ohne alles zu analysieren. Schönen Gruß!

    • Der Vergleich rührt schlichtweg von der genannten Tatsache her, dass es nun mal die zweite größere Zombieserie war, da gibt es natürlich Blicke zum Genreprimus. Natürlich sind beide Formate grundsätzlich komplett anders ausgerichtet (aber sowas erkennt man halt auch durch einen Vergleich ;) ). Und ich lasse mich auch gerne unterhalten, ohne zu analysieren – sonst hätte ich sie wohl nie zuende geschaut. :)



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