Über Sherlock Holmes, den Stil und die vierte Wand

Millie Bobby Brown, Henry Cavill und Sam Claflin erklären Enola Holmes

Mini-Spoiler
Michael
04.10.20

Vor einigen Tagen ist „Enola Holmes“ auf Netflix gestartet (Trailer hier), und ich hatte hier direkt auch ein Review fertig gemacht. Ist zwar ein Film, und wir sind hier in einem Serien-Blog, aber da ja die Figur des Sherlock Holmes nun wirklich nicht gerade unbedeutend für die Serienwelt ist – ich sage nur „Sherlock“ – und weil ich glaube, dass aus dem Erstling „Enola Holmes“ garantiert eine Film-Reihe wird, passte das Review für mich. Jetzt gibt’s noch eine kurze Info zu „Enola Holmes“ hintendran, da Millie Bobby Brown, Henry Cavill und Sam Claflin ein Video veröffentlicht haben, in dem sie „Enola Holmes“ erklären.

Sehr spannend aus meiner Sicht ist, wie in dem Film Sherlock Holmes dargestellt wird. Ich hatte es im Review schon angedeutet: Sherlock Holmes wird hier von einer anderen Seite gezeigt – was die Produzenten von „Enola Holmes“ direkt in Konflikt mit der Nachlassverwaltung von Arthur Conan Doyle gebracht haben, der die berühmte Detektiv-Figur einst erschuf und dessen meiste Werke mittlerweile Allgemeingut sind. Das trifft allerdings nicht auf die jüngsten Werke zu Sherlock Holmes zu, in denen der Detektiv tatsächlich etwas gefühlsbetonter dargestellt wird als in den klassischen Romanen, an denen sich ja auch „Sherlock“ mit Benedict Cumberbatch und Martin Freeman orientiert. In „Enola Holmes“ sehen wir eine andere Seite von Sherlock Holmes, eben diese gefühlsbetontere, und darüber spricht auch Sherlock Holmes-Darsteller Henry Cavill in dem neuen Netflix-Video. Er sagt, dass wir eine andere Seite dieses außergewöhnlichen Menschen sehen würden, und er führt das auch darauf zurück, dass er sich selbst in seiner jüngeren Schwester Enola wiedererkennt. Und er würde erkennen, dass er selbst von Kindheit an so ein Leben hätte führen können wie eben Enola. Zum Rechtsstreit mit der Nachlassverwaltung hat er hier bei NME noch ein paar Dinge zu gesagt.

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