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Etwas zu entspannt

Review: iZombie S03E03 – Eat, Pray, Liv

19.04.17 16:19
iZombieReview
Spoilerfrei
Maik
19.04.17

Diese Woche dürfte klar sein, dass „iZombie“ tatsächlich ernst macht. Und wohin die Staffel verlaufen dürfte. Denn ein aufgetauter Gegenspieler und eine aufs äußerste trainierende Gegentruppe könnten die Eckpfeiler des Zuspitzens darstellen.

Aber erstmal eine Runde Zombie-Shooter mit Ravi spielen – classy! Dazu dann noch die von Blaine gesungene Zeile „Lost in a mascerade“ und eine Zwischenkapitel-Einblendung mit dem Titel „Inner Pieces“ und ich fühle mich wohl der selbstreferenziellen iZombie-Welt voll zu entdeckender Kleinigkeiten. Leider ist das diese Woche jedoch alles auf die erste Hälfte der Episode verteilt.

Weil wir hungrig immer zur Diva werden, erstmal ein Blick auf den Speiseplan: Total entspanntes Yogalehrer-Fleisch als Chai Latte vermengt. Aber mit Mandelmilch?! Wie eklig!

„He died doing what he loved.“ – „Sitting?!“ (Witwe und Clive)

Okay, immer noch besser als der Breit, den Major fortan essen muss. Schade, das „Rollenspiel“ mit ihm hätte man ruhig länger durchziehen können, die männliche Variante war als Abwechslung durchaus unterhaltsam anzuschauen. Aber er ist ja damit beschäftigt, für den den Ernstfall zu trainieren – und wird in drei Zügen zum Meister. Klar doch. Aber so bescheuert, wie die Sequenz auch war, zeigt sie, wie ernst die Z-Bewegung es mit ihrer Abwehr meint. Und wie schnell es zur Eskalation kommen könnte (Stichwort: Staffelfinale).

Denn in die Richtung verlaufen neben der Tatsache, dass die neue Medizinerin der Spur schon gefährlich nahe kommt, auch zwei weitere Stränge. Zum einen das Gegengeschäft, das Blaines Vater aufzuziehen versucht. Binnen gefühlt zwei Tagen hat er einen Nobelschuppen auf die Beine gestellt stellen lassen. So utopisch schnell, wie „The Scratching Post“ als Alternativ-Etablisment auf der Bildfläche erschienen ist, dürfte es auch bevölkert werden. Ich tippe auf volle Ränge kommende Woche – und einen Clive, der in eine scharfe Schote beißen muss (vielleicht eine Woche drauf).

„I was thinking-“ – „I don’t think you should start sentences like that anymore.“ (Don E & Angus)

Und dann wäre da noch Ravi. Armer Ravi. Er gesteht Payton zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt seine Liebe. Und doch funktioniert es irgendwie. Und doch wieder nicht. Whoopsie! Wenigstens spielt Blaine plötzlich doch Meerschweinchen im Labor und kann so dazu führen, dass er sich an alles erinnern und Major den Tod besiegen kann. Mal wieder.

Die Folge hat sehr kurzweilig begonnen und der Schuh-Fall war auch durchaus nett anzusehen (zumindest der Bart-Twist), dennoch war er sehr an der kurzen Leine gehalten und schnell abgehandelt. Die zweite Hälfte rund um Blaines Vater hat mich – bis auf Don Es Einfallsreichtum – tatsächlich etwas gelangweilt. Ich schätze aber, durch einen wiedererstarkten Blaine dürfte das Kapitel schon recht bald an Fahrt aufnehmen.

Bilder: The CW

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