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"Hey, kiddo."

Review: The Walking Dead S11E14 – The Rotten Core

ACHTUNG: SPOILER !!
28. März 2022, 07:45 Uhr
SPOILER !!
Maik
28.03.22

Nach der überraschend starken Folge vergangene Woche war die Ausgangslage spannend und die Erwartung hoch, was die Fortsetzung anbelangt. Leider konnte „The Rotten Core“ nicht ganz das Niveau halten, hat aber wichtige Erkenntnisse für die weitere Staffel hervorbringen können.

Einer der beiden Handlungsstränge widmet sich Daryl und Rosita, die nicht nur ihren Schreibtisch sondern auch einen Mini-Donut teilen. Gemeinsam sollen sie spontan raus auf eine Außenmission, wo eine Horde bereinigt werden soll, doch eigentlich möchte das verwöhnte Governor-Söhnchen Sebastian nur Geld aus einem Panic Room besorgt bekommen.

Wir bekommen mal wieder die gute alte Eingeweide-Taktik geboten, die sich anscheinend rumgesprochen hat. Schnell wird klar, dass „Darita“ nicht die ersten waren, die dorthin geschickt worden sind. Schnell kommen Fragen auf. Zum Beispiel, wieso da auf einmal so viele Walker aus dem Nichts kamen, als Daryl den Generator (auf fachmännische Art und Weise) angeschaltet hat? Oder, weshalb der Alarm plötzlich losging (Fehlalarm?) zuvor jedoch nie und einen Code hat man auch nicht erhalten oder zumindest mal den von der Tür ausprobiert? Und wieso muss die solide Tür eines Panic Rooms verbarrikadiert werden? Und wieso haben uns bekannte Soldat:innen eigentlich ständig ihre Helme ab (damit wir sie erkennen können, ich weiß, aber das ist unlogisch in vielen Situationen…)?

Aus dem Nichts kommen Carol und Mercer lautstark zur Hilfe. Sie scheinen sich auch erst durchgeschlichen zu haben, dass dann aber kaum Walker ob des Alarmes und der Schüsse nachströmen, wirkt verwunderlich. Und Carol scheint sich einen ganz schönen Status erarbeitet zu haben, dass sie nicht nur Mercer dazu bekommen, auszurücken, sondern auch mit darf. Durch sie bekommen wir auch mit, dass Lance von dieser hanebüchenen Aktion wusste. Wichtig für uns ist aber vor allem auch, dass Mercer sich als integer präsentiert. Und es war schön mit Dir, April…

„People can either be part of the problem or part of the solution.“ (Carol)

Im zweiten Handlungsstrang hat sich die Geschichte um den fast trockenen Alkoholiker-Agenten fortgeführt. Maggies Trupp trifft auf Negans Gruppe und beschert uns so etwas wie einen stufenweisen Mexican Stand-off. Ein bisschen plump, aber effektiv. Interessant fand ich die Sichtweise von Lydia, die meint, dass das Commonwealth auch nur andere Communities einverleiben oder ausrotten möchte.

„They are like the Whisperers, just wearing different masks.“ (Lydia)

Deutlich intensiver als all die Action und vermeintliche Spannung war es jedoch um den eher passiven Negan. Der wird als noch geläuterterer Mann gezeigt, eine mitfühlende Schulter zum Anlegen in der neuen Gruppe.

„I left because I gave a shit.“ (Negan)

Die Überraschung der Folge hat sich mit Hershel reingeschmuggelt! Was als kleine süße Begegnung beginnt, wird zur Morddrohung, kommt Hershel doch mit ziemlich wenigen Fragen darauf, dass Negan seinen Vater umgebracht hat. Die Idee hierhinter fand ich grundsätzlich gut, auch hat man diese eigenartige Situationen gut nutzen können, damit Negan sich erstmal aus der Affäre argumentieren kann. Dennoch empfand ich die Hinleitung nicht ganz geglückt. Hershel hat da recht hölzern und direkt stattgefunden, allgemein wirkte das vor allem in der Situation nicht ganz kindgerecht. Aber gut, der ist halt in einer Zombie-Apokalypse aufgewachsen, den kann vermutlich wenig schocken… Dass Negan mit ihm eine Art Absprache für die Zukunft ausmacht, hatte aber was. Ich bin gespannt, ob sich diesbezüglich in den wenigen verbleibenden Folgen noch etwas auftun wird. Maggie hat neben der einigermaßen geglückten spontanen Babysitting-Stunde auch noch über Negan gelernt, dass dieser Annie geschwängert hat. Allgemein dürfte ihr Vertrauen in ihn weiter gestiegen sein.

Achso, ja, der gefährliche Agenten-Typ – fast vergessen! Der hat noch einen einigermaßen spannenden Moment vor einem Kleiderschrank, bei dem etwas fragwürdig ist, weshalb er sich da so einfach und direkt weglotsen lässt. Muss der Alkohol sein.

„Open Range“ hätte lieber trocken bleiben sollen – Eiljah setzt kurz zur Maskenmann-Action an und wir erleben einen schönen Abflug, bzw. eine schöne Landung, auch wenn es etwas seltsam anmutet, dass die dort liegenden Walker sich erst punktgenau danach in Bewegung setzen. Letztlich haben wir so noch ein kurzes Gastspiel beobachten dürfen, wobei diese kurze Rolle durchaus einen Impact hatte (pun intended).

Aber wer hat die Waffen geklaut? Na, wer schon? So kurz vor Schluss wird man nicht noch weitere Bösewichte einführen, bleibt ja eigentlich nur noch eine alte Bekannte: Leah.

Das war mir alles ein bisschen zu simpel gestrickt. Der Anfang hat sich recht träge angefühlt und auch wenn beide Geschichten ihre spannenden Momente hatten, kamen genauso einige plumpe Beiwerke zusammen. Dass da 30 Leute trotz Code und Blut-Trick nicht das Geld rausbekommen haben sollen, ist Unsinn. Dass Toby erst als souveräner Agent dargestellt wird, um dann mehr oder weniger komplett zu verharmlosen, war mir auch zu einfach. Letztlich gab es aber viele wichtige Erkenntnisse für einige Figuren, vor allem für Carol, Daryl und Mercer bzgl. der Ausrichtung des Commonwealth. Das ist auch mit Blick auf die verbleibenden zwei Episoden dieses Staffeldrittels wichtig. Dennoch blieb die Folge recht klar hinter der vergangenen zurück und hinterlässt Steigerungs-Potenzial.

Bilder: AMC

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