"Der wüste Gobi" wird am 26. Dezember ausgestrahlt

Tatort: Neuer Fall mit Ulmen und Nora Tschirner an Weihnachten

SPOILER !!
Michael
17.12.17

Endlich wieder ein Fall von Dorn und Lessing: Am 26. Dezember 2017 wird der nächste Taort mit Christian Ulmen und Nora Tschirner ausgestrahlt. „Der wüste Gobi“ lautet der abermals charmante Titel des Falls, geschrieben natürlich wieder von Murmel Clausen und Andreas Pflüger – die beiden haben bislang alle Tatort-Folgen von Ulmen und Nora Tschirner geschrieben.

Nach dem Auftakterfolg des ersten Falls von Dorn und Lessing hatte sich der MDR entschieden, jedes Jahr einen Tatort mit Ulmen und Nora Tschirner zu produzieren. Letztes Jahr wurde die Frequenz auf zwei Fälle pro Jahr erhöht. Mit der Ausstrahlung des Falls am 26. Dezember kommt der MDR dieser Vorgabe nach – glücklicherweise, denn die Weimarer Tatorte sind einfach großartig geschrieben, gespielt und inszeniert.

Bisher gab es diese Fälle von Ulmen und Nora Tschirner:

Folge 891: Die Fette Hoppe (26.12.2013)
Folge 929: Der Irre Iwan (01.01.2015)
Folge 984: Der treue Roy (24.04.2016)
Folge 1010: Der scheidende Schupo (05.02.2017) (Review)

Tatort: Der wüste Gobi – Kurzinhalt

Für die Weimarer Kommissare Kira Dorn und Lessing beginnen turbulente 24 Stunden, als der dreifache Frauenmörder Gotthilf Bigamiluschvatokovtschvili, genannt Gobi, fünf Jahre nach seiner Verurteilung aus der forensischen Psychiatrie ausbricht.

Er hinterlässt eine erwürgte Krankenschwester und deren junge Kollegin, die unter Schock steht. Noch in derselben Nacht wird auch die Ehefrau von Professor Eisler, Chefarzt der Psychiatrie, tot im eigenen Bett aufgefunden. Gobi scheint auf einem Rachefeldzug zu sein. Auf der Jagd nach dem wüsten Gobi stoßen die Kommissare nicht nur auf seine Vorlieben für Frauen und selbstgestrickte Unterwäsche. Die Ermittlungen führen Kira Dorn und Lessing auch zu seiner eifersüchtigen Verlobten Mimi Kalkbrenner, hauptberufliche Harfenistin, die Gobi möglicherweise zur Flucht verholfen hat.

Als nach und nach Indizien auftauchen, die Gobis Täterschaft infrage stellen, gerät Professor Eisler ins Visier der Ermittlungen, der in den letzten Jahren ein durchaus fragwürdiges Verhältnis zu seiner kranken Ehefrau pflegte. Handelt es sich bei den jüngsten Morden etwa um einen „Trittbrettwürger“? Eine fehlende frühere Ermittlungsakte und der verschwiegene ehemalige Kommissariatsleiter Bruno Götze, der Gobi vor fünf Jahren festgenommen hat, erschweren die Aufklärung der Morde.

Die Jagd nach dem Täter führt Dorn und Lessing dabei auch in die Kanalisation der Stadt Weimar, die so düster ist wie das Netz der Verstrickungen, in das die Kommissare geraten.

Kommentiere



Hinweis: Bei Kommentar-Abgabe werden angegebene Daten sowie IP-Adresse gespeichert und ein Cookie gesetzt (öffentlich einsehbar sind - so angegeben - nur Name, Website und Kommentar). Alle Datenschutz-Informationen dieser Website gibt es hier zu sehen.