Die düstere Kehrseite der Comedy

Trailer zur neuen AMC-Serie „Kevin Can F**k Himself“

Mini-Spoiler
Maik
24.02.21

„A look at the secret life of a sitcom wife.“ heißt die kurze und eher wenig sagende Zusammenfassung der neuen Serie „Kevin Can F**k Himself“ auf IMDb. Und ja, eigentlich geht es auch wie in einer Abziehbild-Sitcom zu. Billige und vor allem farbintensive Aufmachung, künstliche Lacher – das Übliche. Doch dann bricht Ehefrau Allison aus dem künstlich anmutenden Setting aus. Ihre Perspektive wird düster und ernst, merkt sie doch, wie nervig ihr Ehemann eigentlich ist. So nervig, dass sie ihn umbringen möchte. Gerade dieses parodierende Wechselspiel aus kunsterbunter TV-Welt und definitiv nicht familienfreundlicher Grau-Seite könnte den Reiz von „Kevin Can F**k Himself“ ausmachen und erinnert ein bisschen an das Retro-Setting in „WandaVision“ (soweit ich es mitbekommen habe, der die Serie noch nicht gesehen hat…). Hier der erste Trailer zur neuen Serie.

„Here’s the bonkers new trailer for AMC’s Kevin Can F**k Himself. This is a story about a woman who keeps playing a perfect housewife. Then, one day she realizes what she wants: to kill her husband. Emmy winner Annie Murphy (Schitt’s Creek) stars in Kevin Can F**k Himself, coming to AMC Summer 2021.“

Produziert wird „Kevin Can F**k Himself“ übrigens von Rashida Jones („Parks & Recreation“) und Will McCormack, in der Hauptrolle dürfte Annie Murphy zu überzeugen wissen, die mit „Schitt’s Creek“ einen Welterfolg hatte, der ihr 2020 einen Emmy als beste Nebendarstellerin in einer Comedyserie (als Alexis Rose) eingeheimst hat. Der Titel ist tatsächlich eine direkte Anspielung auf Kevin James bzw. seine Serie „Kevin Can Wait“.

Noch ist kein genaues Startdatum bekannt, „Kevin Can F**K Himself“ soll im Sommer in den USA auf Sender AMC starten und wohl sechs Episoden umfassen. Vermutlich wird es dann erst nach Ablauf, also Richtung Herbst, zum Transfer nach Deutschland kommen, aber wir halten euch diesbezüglich auf dem Laufenden!

2 Kommentare

  • Doch, der Zusammenhang zu „Kevin Can Wait“ ist bekannt. Als die Serie angekündigt wurde, hieß es, sie wäre eine direkte Reaktion auf den halbherzigen Serientod von Kevin James‘ Ehefrau in dieser Serie.

    Ich muss sagen, der Trailer sieht interessant aus, auch wenn ich mich frage, wie aus dem ursprünglich angekündigten „satirischen Blick auf das Leben einer Sitcomfrau“ plötzlich „Psychopathin will Ehemann töten“ wurde.

    Was mich allerdings wirklich abschreckt, ist die Mitarbeit von Rashida Jones. Die Frau scheint leider kein wirklich guter Mensch zu sein, wenn man sich mal die Geschichten darüber anhört, wie sie für eine Netflixdoku Pornodarstellerinnen und Webcammodels angelogen und teilweise sogar in Lebensgefahr gebracht hat, nur weil sie, milde ausgedrückt, deren Jobs nicht mag.


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