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Maik regt sich auf...

TV-Aufreger der Woche: Sky – Hardware-Tausch bei Umzug & andere Probleme

Spoilerfrei
18. März 2023, 08:17 Uhr
Spoilerfrei
Maik
18.03.23

tv-aufreger-sky-receivertausch

Umzüge sind immer stressig. Es gibt so viele Dinge, an die man denken muss. Um weiter Serien und Fernsehen schauen zu können, gehört auch die TV-Versorgung dazu. Bei Sky hatte ich aber gar nicht recht im Vorfeld daran gedacht, meinen Umzug anzumelden, immerhin hatte ich im Vorfeld sichergestellt, dass – wie in meiner vorherigen Wohnung – ein aktiver Kabelanschluss vorliegt. Darüber war ich sehr glücklich, hatte ich doch zuletzt ständig zwischen Kabel und Satellit bei Umzug zu Umzug wechseln und stets einen neuen Receiver erhalten müssen. Also nahm ich an, den bisherigen Receiver einfach an die neue Buchse zu stecken und losschauen zu können. Was war ich doch naiv…

Nach einigen Tagen des Streichens, Auspackens, Rumrödelns und Suchens der Fernbedienung wollte ich Sky mal wieder zum Laufen bringen. Aber nichts da: „Dieser Sender ist verschlüsselt“ stand überall. Okay, Mist, muss man also wohl doch den Umzug melden. Kein Problem, sollte ja schnell gemacht sein, denke ich. Aber nichts da – nach Meldung der neuen Adresse im Online-Formular kam die Meldung „Hardware muss ausgetauscht werden“ – bitte was?! Okay, der Kabelnetzbetreiber ist ein anderer, aber wieso muss dazu heutzutage noch groß Hardware ausgetauscht werden? Vor allem für knapp 20 Euro an Kosten?

Meinem Ärger habe ich zunächst über Twitter Luft gemacht, was eher ignoriert denn ernstgenommen wurde:

Per Mail erhalte ich Montagfrüh die Gewissheit – Hardware ist auf dem postalischen Weg zu mir. Binnen vier Werktagen soll sie da sein, die alte dann bitte Retour schicken. Ich mache mir bereits Gedanken – was passiert mit all den (teilweise ominös zustande gekommenen) Aufnahmen auf dem Receiver? Sind die dann auch weg?! Ein paar Tage später will ich für ein Bild hier im Artikel und zum Checken, ob noch Aufnahmen dabei sind, die wir unbedingt vor Receiver-Wechsel schauen sollten, den Fernseher anmachen, da schlägt mir eine neue Fehlermeldung entgegen:

Sky-Receiver-Smartcard-tausch

Die folgt wohlgemerkt auch beim „Aufnahmen“-Menü. Hm, seltsam.

„Hardware-Tausch“

Online suche ich nach dem Fehlercode und werde fündig: Die neue Karte ist bereits aktiviert worden, das kann manchmal vorkommen, bevor die Hardware angekommen ist. Ich gehe auf die vermeintliche Bestellverfolgung, hatte ich doch nach der Ursprungsmail am Montag bislang keine weitere zu einem Versand erhalten. Dort steht, sie würde voraussichtlich „gestern“ ankommen. Die Sendungsnummer ist bei keiner der drei angegebenen Paketdienste bekannt. Hö?! Ich gehe zum Briefkasten, um einen Paketschein zu erwarten, finde jedoch einen Brief von Sky vor. Darin: eine Smartcard.

Nun gut, ich muss ein bisschen zurückrudern. Immerhin wurde nur die Smartcard ausgetauscht, statt den kompletten Receiver auszutauschen. Das hätte man aber besser (als irgendwo im Kleingedruckten) kommunizieren können. Außerdem sollte auch das heutzutage nicht mehr notwendig sein. Alleine, dass die Smartcard alt aussieht und noch „Kabel Deutschland“ statt Vodafone draufstehen hat, sagt eigentlich schon alles. Dass ich für den notwendigen Wechsel jetzt auch noch 20 Euro zahlen musste, obwohl nicht mal ein Paket verschickt worden ist, ist auch zumindest mal anzuprangern.

HD+ nur über Kabelnetze

Der Spaß hört an dieser Stelle jedoch noch nicht auf. 2019 hatte ich mich bereits darüber aufgeregt, dass HD-Auflösung kein Standard, sondern noch immer zubuchbares Extra ist, das man trotz Zahlung nicht mal aufnehmen kann. Das hat sich bis heute nicht geändert. Mittlerweile darf Sky HD+ sogar nur noch per Satellit eigenständig freischalten, ansonsten muss es am Kund:innen-Ende separat beim Kabelanbieter gebucht werden. Yay! Noch ein Unternehmenskonto, das einem Dinge aufschwatzen will und die eigenen Daten hat. Vor allem aber habe ich jetzt nicht nur den Anmeldestress und einen automatisch verlängernden Vertrag an der Backe, nein, auch hier darf ich nochmal 29,99 Euro(!) Gebühr zahlen – zuzüglich der 3,99 Euro pro Monat (immerhin einen Euro günstiger als PYUR zuvor in Berlin, muss ich also nur 30 Monate warten, dann spare ich sogar!).

Mal eben schlappe fünfzig Euro, einige Nerven und noch mehr Minuten dafür verbratet, damit man den Status Quo wiedererlangt. Hoffentlich zumindest, denn die Freischaltung der privaten HD-Sender kann bis Montag dauern, wurde mir gesagt. Vielleicht irgendwann dann einfach nur noch Streaming-Plattformen…

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