Nächsten Samstag ist wieder Eurovision Song Contest (ab 21:00 Uhr live im Ersten)! Der ESC 2026 findet in Wien statt und wird noch besser, wenn man das traditionelle ESC-Trinkspiel &-Tippspiel dazu spielt. Wie im letzten Jahr (und einige zuvor) haben wir wieder gemeinsam mit LangweileDich.net eine aktualisierte Fassung des Spaßes für euch aufbereitet.
Einfach die kostenlosen Spielmaterialien herunterladen, vorbereiten und Spaß haben. OBACHT: Aktuell handelt es sich bei den verlinkten Daten um eine Vorabfassung, Freitag wird es die finalen Unterlagen geben. Dann stehen alle teilnehmenden Länder sowie deren Startreihenfolge fest.
Wie läuft das Trink- & Tippspiel zum ESC ab?
Eigentlich ganz einfach: Ihr schaut gemeinsam Eurovision Song Contest und befolgt die Anmerkungen auf den Spielmaterialien. Die haarkleine Detailerklärung von Ablauf und Spielregeln gibt es drüben im Blog – hier noch die Kurzform für euch.
Das ESC-Trinkspiel
Zunächst bereitet ihr alles vor. Ladet Freunde ein, kauft ein bisschen was zu trinken (und essen), druckt Spielunterlagen aus, bastelt Lose. Letztere sind wichtig, da ihr alle gleich zwei Varianten zieht: Zum einen Stilmittel für die Auftritte, zum anderen Patenländer für die Punktevergabe.
Bei den Stilmitteln müsst ihr jeweils trinken, wenn eines eurer Lose im Zuge eines Auftrittes passiert. Anstelle von Papierlosen aus dem PDF-Druck könnt ihr auch einfach am digitalen Stilmittel-Glücksrad drehen (das ihr auch auf Wunsch anpassen könnt).
Bei den Patenländern trinkt ihr immer, wenn eines eurer Lose von einem Land 8, 10 oder 12 Punkte erhält. Prost!
Das ESC-Tippspiel
Beim Tippspiel versuchen alle, das finale Top-10-Ranking möglichst genau vorherzusagen. Dazu stellen alle während der Votingphase ihre eigene Liste zusammen. Bei der Auswertung gibt es dann Punkte – je näher man mit der getippten an der echten Position ist, desto mehr Punkte kriegt man. Keine Angst, das müsst ihr nicht selbst ausrechnen, das macht eine schlaue Excel-Tabelle für euch.
Viel Spaß!
Am Ende steht vor allem ein spaßiger TV-Abend. Wir wünschen euch ganz viel Vergnügen – sowohl mit der Musik als auch mit unserem kleinen Spiel.





































Erfreut euch dran, solange es den ESC noch gibt.
Durch Boykotte von Ländern wie Irland, den Niederlanden, Island, Spanien und Slowenien wird der ESC ziemlich schnell seinen Charakter als „apolitische“ Veranstaltung und dadurch auch viele Teilnehmern und Zuschauern verlieren. Er wird zu einer Plattform zum Austragen politischer Konflikte verkommen, wodurch dann auch nach und nach die „Big Five“, die den Löwenanteil der Kosten tragen, abspringen werden, weil sie nicht dafür bezahlen werden, kleineren Ländern eine Bühne für ihre politischen Angriffe zu bieten. Da kann auch unser „toller“ Kulturstaatsminister vollmundig tönen „Wir lassen uns den ESC nicht kaputtmachen“.
Wenn deutsche Gebührenzahler am Ende 75% (oder mehr) der Kosten der Veranstaltung tragen sollen, weil sich andere Länder nicht mehr an den Kosten beteiligen, werden die ihm aus Protest die Türen in seinem Ministerium eintreten (sinnbildlich).