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Thank you, Sherlock!

Gilmore Girls Fortsetzung inspiriert durch die Sherlock Reihe

Spoilerfrei
7. Juni 2016, 17:27 Uhr
Spoilerfrei
Tobias
07.06.16

GilmoreSherlock

Neben Kira dürfte ich hier in der Runde der zweitgrößte Fan der Gilmore Girls sein. Auch bei mir treiben die Damen regelmäßig ihr Unwesen auf meinem Fernseher, die Serie liegt natürlich komplett bei mir in der Mediathek. Und so bin selbstredend auch ich sehr erfreut, dass es in Stars Hollow weiter geht.

Kleiner Funfact am Rande: ich bin sogar schon mal durch „Stars Hollow“ gefahren, also der Stadt, die Amy Sherman-Palladino zu jener kleinen sympathischen Stadt inspiriert hat: Washington, Connecticut. Auch am Mayflower Inn sind wir damals vorbeigefahren, dem Hotel, welches vielleicht den eigentlichen Ausschlag zur Serienidee gegeben hat.

Aber ich schweife ab. Amy Sherman-Palladino hatte vor einiger Zeit schon in einem Interview verlautbaren lassen, was den letzten Ausschlag gegeben hat, die von uns Fans so heißgeliebte Serie fortzusetzen. Ich glaube, das hatten wir bisher noch gar nicht thematisiert. Denn der jahrelange Wunsch der Fans dürfte auch Sherman-Palladino nicht entgangen sein. Was hat nun zum finalen Sinneswandel geführt?

Die Antwort ist recht kurios: „Sherlock“.

Sherlockg02

Sherman-Palladino ist ein sehr großer Fan der Serie und vor allem liebt sie es, dass die Serie das übliche Episodenformat, was die Dauer angeht, durchbricht. Auch ihr schweb(t)en bei einer Fortsetzung von „Gilmore Girls“ längere Folgen vor als bisher. Ihr war nur nicht immer klar, wie dieses Episodenformat beim Zuschauer ankommt. Zudem mag sie die Tatsache, dass man die Sherlock Episoden größtenteils ohne Vorkenntnisse schauen kann, dass man nicht im „Universum“ behaftet sein muss, um Freude an der Serie zu haben.

„They´re their own mini-movies. It felt like a format that would work well for us on a storytelling level.“ (Amy Sherman-Palladino)

Es kam dann zu jenem Essen zwischen Sherman-Palladino und Lauren Graham („Lorelai“), in dem beide ihre Zuversicht ausgedrückt haben, dass eine Fortsetzung unter „Sherlock“-Bedingungen auch für die „Gilmore Girls“ sinnig und vorstellbar sein dürfte.

Das Ergebnis kennen wir nun, wir erhalten vier neue Folgen im Spielfilmformat von 90 Minuten. „Sherlock“ sei dank. Die Begründung, warum dann bei Netflix und nicht bei den obligatorischen Networks bzw. beim Heimatsender „theCW“, fällt dann wiederum lustig aber nachvollziehbar aus:

„We wanted to do it off-network and without commercials so we didn´t have Supergirl flying through!“ (Amy Sherman-Palladino)

Bilder: Netflix

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