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Better Call Mike

Interview mit Jonathan Banks

Mini-Spoiler
Kien
24.03.15

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Camilla: Hi Jonathan! Ich würde gerne wissen wie Sie sich an Ihre Rolle angepasst haben.

J.B.: Wie ich die Figur (Mike) aufgebaut habe … Nun, ich werde einfach auf die letzte Folge („Five-O“) verweisen. Das habe ich bisher bereits immer gesagt. Wie auch immer Mike seine Seele verloren hat, hat mit dem Verlust seines Sohnes zu tun. Vor ein paar Jahren sagte ich dies zu Vince (Gilligan) und er meinte: „Hmmm …“.

So kam es zur schließlich zur Umsetzung. Das ist Mikes Verlust, Mikes dunkle Seite, vieles damit hat mit seinem Sohn zu tun. Ich hoffe das beantwortet Ihre Frage.

Camilla: Okay.

Ernesto: Hallo Mr. Banks, wie geht es Ihnen? Wie war es für Sie zu erfahren, dass es einen Spin-off geben wird, mit einem Comeback Ihrer Figur? Wie war Ihre Beziehung mit den Schöpfern der Serie?

J.B.: Nun, meine Beziehung zu den Schöpfern besteht darin, dass sie meine Freunde sind, Ernesto. Ich hätte über die Jahre nicht besser aufgehoben sein können und als sie mich fragten, ob ich denn zurückkommen würde, war ich überaus begeistert. Ich dachte: „Großartig!“ Ich liebe den Charakter Mike und mir gefiel es ihm zu spielen. Und so ging ich darauf ein. Ich fand es großartig.

Ernesto: Danke!

Andre: Danke für Ihre Zeit, Jonathan! Ähnlich wie bei der letzten Frage … Nicht viele schaffen es eine Rolle über die Zeit so aufrechtzuerhalten wie Sie es in Breaking Bad getan haben. Wie gehen sie damit um zurückzugehen und neue Facetten von Mikes Persönlichkeit zu entdecken?

J.B.: Nun … Ich werde Mikes Charakter noch 20 Jahre lang entwickeln. Ich werde nie zufrieden sein mit dem wie es war. Das Einfache daran ist aber, dass Mike schon für eine Weile Mike war und in Better Call Saul weißt Mike noch nicht, dass er stirbt. Er hat die Vorahnung, dass er mal gewaltsam sterben wird, aber ich möchte dies noch einmal betonen: Mike war ein harter Kerl lange, lange bevor sein Sohn starb.

Es war ein wundervolles Abendteuer mit all den tollen Autoren, die alle diesen Charakter lieben und sie haben sich sehr gut um mich und Mike gekümmert. Ich bin also in guten Händen. Sie sind die Besten, das kann ich Ihnen sagen.

Andre: Okay, danke Jonathan!

J.B.: Danke Ihnen!

Hector: Was ich gerne wissen würde: Wären Sie gerne Mikes Freund?

J.B.: Ob ich gerne Mikes Freund wäre? Wissen Sie, die Frage wäre doch eher ob Mike mich als Freund haben würde, er ist da sehr eigen in seiner Art. Ich bin mir nicht sicher ob Jonathan Banks Mikes Standard für Freundschaft erfüllen würde. Beantwortet das Ihre Frage?

Hector: Ja, danke! Danke!

J.B.: Alles klar, mein Freund.

Celine: Wie ist es für Sie in diese Zelle am Parkschalter gesteckt zu werden?

J.B.: Nun, wissen Sie: Es gibt schlimmere Orte, da spreche ich aus eigener Erfahrung. Der Platz ist schattig, ist Ihnen vielleicht schon aufgefallen. Ist also das Beste, was daraus machen kann.

Martin: Nun ja, es war eine großartige Episode … Wie war es für Sie jemand darzustellen, der im Kontrast zu dem steht, wer Sie sind? Wie haben Sie diese Ebene des Bösen erreicht?

J.B.: Mike kann sich selbst nicht vergeben. Es gibt Menschen auf dieser Welt, die es können. Walter White war einer von ihnen. Mike nicht. Er weißt, dass er üble Dinge getan hat und er wird damit leben. Aber sich selbst kann er nicht vergeben.

Nun, wie habe ich mich verwandelt … Das weiß ich nicht. Da musste ich selbst in meiner eigenen Vergangenheit suchen. Ich habe schlimme Dinge im Leben getan, aber ich weiß auch, dass man weitermachen muss. Aber ganz bestimmt kann ich mir selbst dafür auch nicht vergeben. Ist es das, was Sie wissen wollen?

Martin: Ja, das ist es. Danke!

J.B.: Danke Ihnen!

Stephan: Viele Leute hatten Zweifel, ob Better Call Saul ihre enormen Erwartungen gerecht werden kann. Wie zufrieden sind Sie mit der bisherigen Entwicklung der Show und Ihrer Figur Mike?

J.B.: Ich bin vollkommen zufrieden und was Mike angeht, bin ich froh aus der Zelle herauskommen zu können um etwas zu tun, das die Dinge ins Rollen bringt.

Stephan: Vielen Dank!

J.B.: War mir ein Vergnügen.

Axel: Mit „Five-O“ hat die Serie eine sehr dunkle Note bekommen. Denken Sie, das könnte ein Problem sein, da alles bis dahin eher etwas lockerer war?

J.B.: Nun, ich denke, wenn man Mike sieht, kann man schon erahnen, dass etwas Dunkles auf einen zukommt. Mike war bisher ein düsteres Element gewesen und wird vermutlich auch weiterhin so sein.

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