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Soundtrack der Woche #32

Musik in: A Charlie Brown Christmas (Vince Guaraldi)

Mini-Spoiler
14. Dezember 2015, 14:41 Uhr
Mini-Spoiler
Michael
14.12.15

charliebrown

Neue Folge unserer Serie „Soundtrack der Woche“: Hier stellen wir Euch regelmäßig Scores, Tracks und Musik-Alben zu unseren Lieblingsserien vor. Dabei gehen wir einerseits auf die Akteure hinter dem Soundtrack ein, aber natürlich auch ausführlich auf die Musik selbst – und ihre Wirkung auf die Serie. Hier gibt es außerdem eine serieslyAWESOME-Playlist bei Spotify zur Soundtrack-Reihe mit den besten Serien-Tracks. Folge 32: A Charlie Brown Christmas.

Die Serie – darum geht’s

Die Serie The Peanuts basiert auf den Zeichnungen und Ideen von Charles M. Schulz. Die Reihe stellt den Jungen Charlie Brown in den Mittelpunkt, der mit seinen Freunden und Hund Snoopy das Abenteuer Alltag überstehen muss. Leider verliert Charlie Brown immer meistens. Am 2. Oktober 1950 erschienen die Peanuts zum ersten Mal – als Comic Strip in neun verschiedenen US-Zeitungen, unter anderem in der Washington Post, dem Boston Globe, der Chicago Tribune und der Denver Post. 50 Jahre lang erschienen fortan regelmäßig Comic Strips, aber auch Bücher und Magazine mit den Peanuts. Am 13. Februar 2000, einen Tag nach Charles M. Schulz Tod, wurde der letzte Comic Strip veröffentlicht. Die Peanuts lebten als Comic Strip nicht mehr weiter, da die Angehörigen von Schulz bestimmt hatten, dass niemand die Peanuts weiterführen dürfte.

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Ende der 1950er Jahren kamen erste Ideen auf, für die Peanuts auch eine TV-Adaption zu entwickeln. Zuerst lizensierte Ford die Schulz-Figuren für eine Werbung – 1959 war sie zu sehen. Dann begann die Arbeit am Peanuts-Film, A Boy Called Charlie Brown – es war mehr eine Art TV-Dokumentation. Bevor diese fertig wurde, entwickelte TV-produzent Lee Mendelson das Konzept eines Christmas Specials mit den Peanuts. Die US-Networks waren allerdings nicht sonderlich interessiert, bis Coca-Cola die Idee lizensierte. Die Produktion wurde aufgenommen, und Lee Mendelson suchte nach einem Musiker für den Score – und fand ihn in Vince Guaraldi.

Der Rest ist Geschichte, wie man so schön sagt – es folgten mehrere TV-Specials und Filme, auch nach Charles M. Schulz lebte Charlie Brown zumindest im TV noch weiter. Dazu gab’s auch eine Musical-Produktion, und ganz aktuell ist der 3-D animierte Peanuts-Film in den Kinos zu sehen, außerdem sind 500 90-Sekunden-Animationsfilme des französischen Films in Planung. Es geht also weiter mit den Peanuts.

The Peanuts Movie | official trailer #2 (2015)

Der Komponist

Vince Guaraldi, geboren 1928 in San Francisco, war 1953 erstmals mit dem Musik-Business in Kontakt gekommen. Der Pianist nahm gemeinsam mit Val Tjader auf, bis 1959, als er als Solokünstler und Kopf einer eigenen Formation weitermachen wollte – mit Erfolg: Er erhielt einen Grammy für die Best Original Jazz Composition Anfang der 1960er Jahre.

Er war dann schon einige Jahre als Jazz-Musiker aktiv, als Lee Mendelson über eine Radioproduktion auf ihn aufmerksam wurde. Der TV-Produzent steckte gerade in der Arbeit an einem Peanuts-Projekte und hörte den Song Cast your fate to the wind. Er nahm Kontakt zu Ralph J. Gleason auf, Jazz-Kolumnist des San Francisco Chronicle, der Kontakt zu dem Komponisten hatte. Man traf sich und vereinbarte eine Zusammenarbeit. Erstes Werk war „Linus and Lucy“. Von der Weihnachtsspecial-Idee war Vince Guaraldi begeistert und er stürzte sich gleich in die Arbeit. Insgesamt nahm er in den folgenden knapp zehn Jahren Musik für 17 Peanuts-Specials auf, und für den Film A Boy Named Charlie Brown. Er prägte mit seinem Sound den ganz besonderen Peanuts-Musik-Still – jazzig, mit Swing-Elementen, insgesamt mit einem lockeren und leichten gefühl inszeniert.

Am 5. Februar 1976 war Vince Guaraldi zu Gast bei Lee Mendelson. Er gab an, sich nicht wohl zu fühlen; er sei beim Arzt gewesen, der etwas entdeckt hatte, worüber sich Guaraldi aber keine Sorgen machen sollte. Am nächsten Abend trat Vince Guaraldi mit Schlagzeuger Jim Zimmerman im Butterflied’s Nightclub in Menlo Park in Kalifornien auf. Als beide nach dem Auftritt in den backstage-Bereich gingen, brach Vince Guaraldi zusammen und starb – wohl an einem Herzinfarkt. Einen Tag vorher hatte er die Aufnahmen zu „It’s Arbor Day, Charlie Brown“ beendet. Er wurde 47 Jahre alt.

Guaraldi

Vince Guaraldi (Foto: Getty)
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