Star Wars trifft auf Marvel

sAWEntskalender 2018 – Tür 16: Die besten „Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.“-Zitate

Mini-Spoiler
Michael
16.12.18

Nanu, das Zitat im Aufmacherfoto ist doch nicht aus dem Marvel-Universum, sondern aus dem Star Wars-Universum! Ja, stimmt, aber nur zum Teil. Immer wieder mal bauen nämlich die Autoren der Marvel-Mutterserie „Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.“ Zitate aus anderen Serien, Filmen und Reihen ein, die regelmäßig für ein Schmunzeln beim Zuschauer sorgen. Überhaupt werden ganz gerne mal witzige Kommentare und Sprüche in die Serie eingebaut, die die sonst oft sehr spannende Handlung etwas auflockern. Vor allem Agent Phil Coulson werden gerne Sprüche in den Mund gelegt – mittlerweile warte ich schon jede Folge darauf, dass etwas Neues von ihm kommt.

Zurück zum oben genannten Zitat: Es stammt aus dem Staffelfinale der 3. Staffel, als die Agents versuchen, einen wieder mal übermächtig scheinenden Gegner zu schlagen. Coulson nutzt einen Trick, um sich einen Vorteil zu verschaffen: Er taucht nicht leibhaftig bei seinem Kontrahenten auf, sondern als Projektion. Und mitten in diese wirklich spannende Schluss-Sequenz beugt sich Coulson dann irgendwann herunter zum Aufnahmegerät und spricht Prinzessin Leias legendären Satz aus Stars Wars IV. „Das wollte ich immer schonmal machen“, sagt er noch, und dann…

Einfach ein großartiger Einfall, finde ich. Und übrigens nicht Coulsons einzige Anspielung auf Stars Wars. Schon in Staffel 3 meinte er, als er auf einem fremden Planeten strandet:

INFO: In unserem „sAWEntskalender“ 2018 gibt es jeden Tag ein Türchen mit den tollsten Zitaten einer Serie – und tolle Preise zu gewinnen. In jedem Türchen KANN ein Buchstabe versteckt sein, den es zu finden gilt, um ein Lösungswort zu bilden. Viel Spaß beim Lesen und Buchstabensuchen!

Ein weiterer witziger Moment mitten in einer spannenden Sequenz gibt es in Staffel 5. In Folge 13 taucht mit Caine ein Freund von Mack auf, der Mack immer mit Hammer anspricht. Damit nimmt er Bezug auf dessen Leidenschaft für die Musik von MC Hammer, der vor einigen Jahrzehnten auch in der Realität recht angesagt war. Wie so oft ist Coulson später für den perfekten Moment zu haben, wenn es um das Platzieren eines Zitates geht: In Anlehnung an MC Hammers größten Hit sagt er zu Mack:

„Hey, Mack Hammer – can’t touch this.“

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In Staffel 3 findet Coulson in Rosalind Price von der ATCU eine würdige Partnerin – in Sachen Sprüche. Es ist zum Beispiel recht unterhaltsam, wenn Autoliebhaber Coulson fasziniert auf Rosalinds Auto starrt und sie mit dem Spruch kontert:

Meine Augen sind hier. (Rosalind Price)

Kennt man sonst aus anderen Momenten. Oder wenn Coulson mit Hinweis auf den Wagen wissen möchte, ob ’sie‘ einen Namen hat.

Ich mag mein Auto zwar, aber es ist nur ein Auto. Und es ist ein ‚er‘. (Rosalind Price)

Das ist schon irgendwie nett, wenn sich da die beiden Leader der Organisationen so locker-flockig austauschen; auch Rosalinds Hinweis auf eine „Armlänge Abstand“ passt bei Coulsons aktueller Arm-Situation…

Im Laufe von Staffel 2 entwickelt sich zwischen den ehemaligen Freunden Coulson und Ward eine echte Feindschaft. Dióch auch hier verliert Coulson nicht seinen Sinn für Humor. Es ist zum Beispiel schön gemacht, wie Coulson zu Ward Kontakt aufnimmt. Ward denkt, dass ihn seine Spionin Agent 33 anruft, allerdings nutzt Coulson deren Handy. Ward meldet sich, in der Meinung, Agent 33 am anderen Ende zu haben, und Coulson erwidert:

„Hi Baby!“ – „Hallo Schatz! Wir müssen reden!“

CLARK GREGG, BRETT DALTON

Nur eingefleischte Fans der Serie erinnern sich, dass auch die Asgard-Thematik in Staffel 2 kurz gestrieft wurde. Die Agents suchen etwas mit Namen Kava, und sie finden heruas, dass das Wort wohl für Schlüssel steht, was zu diesem genialen Dialog à la „Die nackte Kanone“ zwischen Lady Sif und Director Coulson führt:

„Das heißt Schlüssel.“ – „Schlüssel?“ – „Ja, der wird dafür benötigt, um…“ – „Ja, ich kenne die Funktion von Schlüsseln.“

Die Agents lassen sich später auf einer Wiese von Heimdall, dem Wächter Asgards abholen, und zwar über diesen großartigen Satz, der seitdem mein S.H.I.E.L.D.-Lieblingssatz ist:

Heimdall – öffne den Bifröst!

Auch immer für einen Spruch gut: Lance Hunter

Übrigens ist nicht nur Coulson ein Favorit für witzige Sprüche, sondern auch Lance Hunter, der in der aktuellen Staffel leider nur einen Gastauftrtt hatte. In Folge 5 kehrte er als Fitz‘ Anwalt zurück, der Fitz‘ versteckte Botschaften, die in seinen Leserbriefen zu den Fußballspielen steckten, nach Monaten verstanden hat. „Was glaubst Du, wieviele Fußball-Magazine in Venezuela erscheinen“, sagt er entschuldigend, um gleiche eine aberwitzige Flucht zu organisieren. Der Helikopter, der zur Rettung angeheuert wurde – stürzt ab. Das Fluchtfahrzeug – ein Wohnmobil, von dem nicht einmal das Militär glaubt, dass es zur Flucht taugt. Klappt natürlich trotzdem, und die Fahrt garniert Lance Hunter mit gewohnt markigen Sprüchen. Zu Fitz‘ Story im Framework und seine Beziehung zu Aida sagt er:

„Und Du wolltest Deine alte Floppy in ihr Liebeslaufwerk…“

Zu seiner eigenen Beziehung zu Bobbi, die leider nicht auftaucht, meint er:

„Es läuft zu 50 Prozent gut – die Entfernung ist unser Segen.“

Worauf Fitz mit Blick auf seine Beziehung zu Simmons erwidert:

„Die Entfernung ist unser Fluch.“

Überhaupt kommen bei Hunter im Laufe der Serie ja so etwas wie Beschützergefühle für Fitz auf. Als dieser in Staffel 3 darunter leidet, dass Simmons ein Auge auf einen anderen Typen namens Will geworfen hat, versucht Hunter Fitz aufzubauen. Etwas plump sagt er beim Anblick des Fotos von Will: „Okay, jetzt steht’s fest – er hat ein Gesicht wie ein Schwein.“ Ziemlich einfach, aber schön, wie er versucht, sich auf Fitz‘ Seite zu schlagen.

Geradezu ein Fest ist es natürlich, wenn Hunter und Coulson aufeinandertreffen, was in Staffel 2 häufiger der Fall war. Nachdem sie in Folge 16 den ‚Rückzugsort‘ aufgesucht haben, um Skye aufzuspüren, entwickelt sich zwischen den beiden eine recht witzige Verbindung. Als Coulson bewusst geworden ist, dass er S.H.I.E.L.D. und Skye an einem Tag verloren hat, versucht Hunter ihn wieder aufzubauen – mit Whiskey natürlich. Sehr schön, wie die beiden im anschließenden Dialog die Lage sondieren und Hunter gute Vorschläge für die nächsten Schritte hat:

„Vielleicht sollten wir eine Woche nach Mexiko fahren und das Leben genießen.“ – „Das ist keine Option.“

Und wenig später, nachdem die beiden ihr erstes Glas Whiskey intus haben:

„Reisen Sie immer mit 2 Whiskeygläsern?“ – „Man weiß nie, wann man etwas zum Wārmen braucht.“ – „Und warum 2 Gläser?“ – „Für den, der einen wärmt.“

Coulson lockt das andere S.H.I.E.L.D. zum Rückzugsort, hat aber selbst nur eine Person als Verstärkung bestellt. Hunter meint, dass man ja gleich aufgeben könne, aber Coulson hat auch noch ein paar schöne Tricks parat. Zum Beispiel – mal wieder – ein Hologramm von sich und Hunter beim Kartenspielen, mit dem sie die S.H.I.E.L.D.-Eingreiftruppe überlisten. Als sie letztlich doch umstellt und gefangen genommen worden sind, trifft die Verstärkung ein: Mike Peterson, den Cyborg, den wir noch aus der ersten Staffel kennen. Er hilft Coulson und Hunter und steuert fortan den Bus. Nochmal Coulson und Hunter im Dialog, mit einem anschließenden Kommentar Petersons:

„Hätten Sie nicht sagen können, dass unsere Verstärkung ein Cyborg ist?“ – „Ganz ehrlich, ich wollte ihr Gesicht sehen – unbezahlbar.“ – „Ihr wisst, dass ich das gehört habe?“

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Diese positive Verbindung war nicht die ganze Zeit über gegeben. Zu Beginn war Hunter nicht Teil des Teams: Als ihn der damalige S.H.I.E.L.D.-Chef Gonzales zur Rede stellt, ergibt sich ein feiner Dialog:

„Sie sind wohl Lance Hunter.“ – „Und Sie haben sie wohl nicht alle.“

Oder Hunter zu Mack:

Warum nimmst Du Befehle von der Clownakademie an?

Und Hunter über Coulson, den er zwar nicht wirklich schätzt, zu dem er aber gegenüber Gonzales & Co. nur Banales zugeben kann:

OK, manchmal redet er mit vollem Mund, manchmal singt er etwas schräg beim Karaoke.

Großartig auch der restliche Kommentar in Richtung seiner Ex-Frau Bobbi Morse, mit einer schönen Anspielung in Sachen Harry Potter:

Hätten wir das nicht unter uns besprechen können, ohne dass Haus Hufflepuff zusieht? Aber gut: Indoktriniert mich!

Dürfen auch mal ran: Mack zum Beispiel, oder Cal

In Staffel 2 hatte Cal die besondere Aufgabe, für bemerkenswerte Sprüche zu sorgen. Der Vater von Skye, gespielt von Kyle MacLachlan, sagt am Ende der Staffel zum Beispiel, als er sich in der S.H.I.E.L.D.-Basis von seiner Tochter verabschiedet:

Du bist in der Realität noch besser als ich es mir je erträumt habe. Und in meinen Träumen warst Du perfekt.

Kann man mal sagen. Er weiß, dass es ein Abschied für immer sein wird. Vorher versuchte er aber noch ein eigenes Team gegen S.H.I.E.L.D. aufzustellen. Beim Besuch der Kandidatin Karla Faye Gideon wird Cal doch tatsächlich gefragt, ob er von S.H.I.E.L.D. sei:

Was für eine Beleidigung – wir sind nicht von S.H.I.E.L.D.!

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Im weiteren Verlauf der Unterhaltung erklärt Cal den von ihm Ausgewählten, dass sie alleine jeweils vielleicht nicht viel ausrichten könnten, gemeinsam seien sie aber stark:

Ich weiß ich höre mich an als fehlten mir ein paar Tassen, aber der Direktor von S.H.I.E.L.D. ist wohl doch mehr der Typ Staubsaugervertreter.

Cal überzeugt Karla, und gemeinsam machen sich die Vier auf den Weg. Sehr schön ist eine Szene in einem Burgerrestaurant, in dem die vier an einem Tisch sitzen und frühstücken. Calvin lädt einen seiner Rekruten ein, bekommt aber nur eine schroffe Abfuhr:

„Du musst die Frühstücksburger probieren.“ – „Ich mag keine Nahrung.“

Obwohl sich die Agents zu Beginn von Staffel 5 gleich wieder in einer Extremsituation befinden, gibt’s einige gute Sprüche: Als Mack sich bewusst wird, dass sich das Team im Weltraum befindet, kommentiert er das nur mit einem kurzen „Da waren wir ja auch noch nicht.“ Simmons hingegen reagiert ganz anders, schließlich war sie schon einmal auf einem weit entfernten Planeten: „Nicht schon wieder.“ Auch Coulson gönnt sich den einen oder anderen Spruch, mir gefällt besonders der Moment, in dem er darüber aufklärt, dass es sich bei Sharknado nur um eine Fiktion, nicht um die Wirklichkeit handelt:

Zum Schluss noch ein Satz aus Staffel 3, der fällt, als Ward Alexander Braun schnappt, den Sohn des früheren Hydra-Führers Werner von Strucker – ist natürlich für mich persönlich bedeutend:

Herr Braun soll erkennen, wie die Welt wirklich ist. (Ward)

OK, es gibt noch so viel mehr aus dieser Serie zu erzählen, weil wie gesgat fast jede Folge mit witzigen Anekdoten bestückt ist. Aber Ihr wollt an diesem Sonntag ja sicher auch noch etwas anderes machen – gewinnen zum Beispiel…

Deswegen: Buchstabe gefunden?

Wie im Gewinnspiel-Beitrag zum sAWEntskalender erläutert, KANN jeden Tag ein gesuchter Buchstabe im Türchen-Beitrag versteckt sein. Maximal einer pro Tag, vielleicht auch mal gar keiner. Hast du ihn gefunden oder bist dir sicher, dass es keinen gibt? Dann schreib uns die Tages-Lösung über das Kontaktformular hier und sichere dir bei richtiger Einsendung ein Gewinn-Los:

Wie ist welcher Buchstabe versteckt?

Solltest du mithilfe der bisher entdeckten Buchstaben den gesuchten Serientitel erraten haben, schick deinen Lösungsversuch über das Formular im großen Gewinnspiel-Beitrag. Dort gibt es auch alle Infos zu den Preisen und dem Ablauf des Gewinnspieles.

Bilder: ABC

Türchen #15

Türchen #17

Ein Kommentar

  • Moin zusammen, auf YT wird von Charlie (Kanal :Emergency Awesome)behauptet, dass sowohl Marvel als auch Chloe Bennett offiziell bestätigt hätten, dass Coulson durch den Fingersnap von Thanos stirbt. „What the Geek“ behauptet dagegen, dass er nicht Opfer von Thanos wurde und Charlie keine Ahnung hat. Ich konnte leider nichts erhellendes über dieses Thema finden. Kann mir da jemand auf die Sprünge helfen ?



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