Starks, Lannisters, Baratheons, Tullys und Tyrells

Game of Alternativen – Part II

Mini-Spoiler
Tobias
13.09.16

Mark Addy

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Der König ist tot, es lebe Mark Addy. Robert Baratheon fand zwar nur in der ersten Staffel statt. Aber dennoch könnte auch Mark Addy hier seine Fans haben. Und auch bei Addy gibt es die ein oder andere Serie, auf die man mal hinweisen könnte.

Beispielsweise könnte man sich The Thin Blue Line anschauen, eine Sitcom mit Rowan Atkinson in der Hauptrolle und Mark Addy als eine recht lustige Nebenfigur in der zweiten Staffel. Die Serie spielt auf einer Polizeiwache und Addy verkörpert in der zweiten Staffel einen der untergebenen Detectives von Rowan Atkinson.

Als ein Freund von Literaturverfilmungen darf Great Expectations natürlich nicht fehlen. Hierbei handelt es sich um eine dreiteilige Miniserie auf der Basis eines Romans von Charles Dickens. Im Mittelpunkt der 2011er Version – wie in den anderen Versionen natürlich auch – steht das Waisenkind Pip welches unter mysteriösen Umständen zu einem wohlhabenden Leben in London kommt. Und der sich seiner Herkunft schämt. Große Geschichte. Mark Addy spielt zwar nur eine kleine Nebenrolle aber die Serie ist an sich schon ein Anspieltipp wert.

Eine Hauptrolle dagegen spielt Mark Addy in der Serie Atlantis und was für eine: Herkules. Neben Mark Addys Herkules steht ein Junge namens Jason im Mittelpunkt, der eines Tages am Strand von Atlantis angespült wird. Jason freundet sich in dieser ungewöhnlichen Umgebung u.a. mit Herkules an und muss mit ihm Abenteuer erleben und Missionen erfüllen. Alles natürlich leicht Fantasy angehaucht – Fabelwesen, Halbgötter. You know!

Ist jetzt keine große Schauspielkunst aber meistens ganz unterhaltsam.

Stephen Dillane

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Die Liste an interessanten Projekten bei Stannis Baratheon ist recht spannend, neben dem bereits erwähnten Secret State würde ich insbesondere die 7teilige Miniserie John Adams empfehlen.

Die Serie erzählt zwar vom Leben des zweiten Präsidenten und maßgeblichen Mitbegründers der USA, John Adams, aber Dillane konnte eine der weiteren Hauptrollen ergattern: Thomas Jefferson. Der war ja auch nicht ganz unbeteiligt.

Die Serie beginnt mit den Anfängen des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges, der Gründung der USA, den Regierungsjahren und endet mit dem Tod von John Adams. Die sieben Folgen sind jetzt nicht unbedingt hoch spannend erzählt oder gar dicht an Handlung – zwei Episoden weniger hätten es auch getan – aber dennoch wer auf historisch angehauchte Erzählungen steht, die zudem sehr realistisch und authentisch in meinen Augen umgesetzt wurden, der sollte sich mal „John Adams“ reinziehen. Und Stephen Dillane ist mittendrin. Neben Dillane brillieren u.a noch Laura Linney, Rufus Sewell und natürlich Paul Giamatti als John Adams.

Gethin Anthony

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Renly Baratheon, der dritte Bruder im Bunde, steht auch als charismatischer Sektenführer Charles Manson in Blickpunkt spannender Unterhaltung. In der Serie Aquarius mit David Duchovny in der weiteren Hauptrolle, als Gegenspieler weil Polizist, spielt Anthony den Verbrecher Charles Manson, der Ende der 60iger und Anfang der 70iger Jahre in den USA eine gewisse Berühmtheit erlangen konnte. Eine Reihe von Entführungen und Verbrechen bringen Detective Hodiak (Duchovny) auf die Spur von Manson, der versucht einen Undercovceragenten in die Gruppe um Manson zu bekommen – was auch gelingt.

Ich bin in der Serie noch nicht weit, aber ich glaube jetzt schon zu erkennen, dass wir hier eine interessante und unterhaltsame Serie haben und Gethin Anthony macht eine echt tolle Figur als charismatischer Verbrecher und Frauenverführer Charles Manson.

Tobias Menzies

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Tobias Menzies alias Edmure Tully hat eine der interessantesten Serienbiographien aller „Game of Thrones“ Darsteller. Im Gegensatz zu seiner Figur im Fantasyhit kann er in diesen Serien auch weitaus besser sein schauspielerisches Talent zeigen.

Beispielsweise spielt Menzies eine wichtige Rolle im Rome, die ich bereits in Part I näher vorgestellt hatte. Ähnlich verhält es sich mit The Night Manager, hier spielt Menzies den Chef des britischen Geheimdienstes und steckt tief drin in der spannenden Geschichte und auch zu Outlander muss man wohl nicht viel sagen.

In „Outlander“ spielt Menzies den nicht gerade sympathischen Jonathan „Black Jack“ Randall, also jenen britischen Offizier, den wir wohl alle ins Herz geschlossen haben. Oder? Tolle Performance von Menzies, wie ich finde. Ach ja, in „Secret State“ kommt Menzies natürlich auch vor. Logisch.

Hervorheben möchte ich aber zwei Serien, die man vielleicht nicht auf dem Schirm hat. Zum einen The Shadow Line, einer Crimethrillerserie in sieben Teilen, mit einer Mordermittlung im Mittelpunkt, einer Verschwörungsgeschichte besonderen Ausmaßes und einem Journalisten, Menzies, der hier immer näher an der Wahrheit kratzt. 

Die Hauptrollen haben aber Chiwetel Ejiofor und Christopher Eccleston inne. Aber auch Menzies kann überzeugen.

Zum Anderen spielt Menzies den Bodyguard von Maggie Gyllenhaals Nessa Stein in The Honourable Woman, einer wirklich spannenden und tollen Thriller-Agenten-Spionage-Serie in acht Episoden. Nessa Stein ist die Leiterin eines ehemaligen israelischen Rüstungskonzerns und versucht Einfluss auf die Friedensbemühungen im Nahostkonflikt zu nehmen, etwas, was nicht alle Beteiligten gefällt. Menzies hat also einiges zu tun.

Und nicht nur das, auch die Vergangenheit von Nessa Stein und ihrer Familie schläft nicht.

Clive Russell

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Der Schwarzfisch oder mit vollem Namen Brynden Tully hat aus seinem Repertoire eine wie ich finde sehr tolle Serie anzubieten: Ripper Street. Eine meiner Lieblingsserien.

Russel spielt hier Chief Inspector Fred Abberline, dem Vorgesetzten von Edmund Reid (Macfadyen), einer der Hauptfiguren. Abberline war seinerzeit mit den Ermittlungen um Jack the Ripper betraut und schaut in der Serie ab und zu immer noch vorbei um nach dem Rechten zu schauen oder seine Detectives anzustacheln.

Wie ihr im Trailer sehen könnt, hat ein anderer Darsteller von „Game of Thrones“ eine der Hauptrollen inne. Dazu dann aber mehr im dritten Teil.

Natalie Dormer

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Kommen wir mit Natalie Dormer zum Haus Tyrell und zu Margaery Tyrell, eine der wohl tollsten Rollen in „Game of Thrones“.

Eine ähnliche Rolle spielt Dormer als Anne Boleyn auch in The Tudors aber das wisst ihr ja schon.

Aber vielleicht kennt ihr Silk noch nicht, eine britische Anwaltsserie in der Dormer in der ersten Staffel eine der Hauptrollen spielt. Die Serie begleitet die Anwälte der kleinen Kanzlei Shoe Lane Chambers bei ihren Prozessen und in ihrem Leben. Geschrieben wurden die Serie von Steven Moffat. Für viele Serienfans ein Gütesiegel. Und aus meiner Sicht sehenswert. Wie ihr im Trailer sehen könnt, hat die Serie einige weitere bekannte britische Schauspieler zu bieten.

Diana Rigg

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Kommen wir mit der alten Dame Olenna Tyrell – Verzeihung – mit der Dame (OBE) Diana Rigg zum Schluss der heutigen Ausgabe alternativer Serienvorschläge zu „Game of Thrones“ auf der Basis der Schauspieler.

Nächste Woche geht es dann mit dem dritten Teil unserer kleinen Reihe auch schon wieder zu Ende.

Die Film- und Serienkarriere ist wahnsinnig lang aber Diana Rigg ist auch schon eine Weile im Business. Von daher könnte man auf einige Projekte verweisen, ich habe mir aber mal für Diana Rigg Verhältnisse etwas außergewöhnliches ausgesucht: You, Me and the Apocalypse.

Denn in dieser wirklich lustigen und unterhaltsamen Endzeit-Dramedy spielt Rigg die Großmutter der bzw. des Serienhelden und das macht sie wie erwartbar sehr überzeugend und großartig.

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2 Kommentare

  • Lena Headey-Fans MUSS man natürlich die Serie Terminator Sarah Connor Chronicles empfehlen – ziemlich nette SciFi-Serie, leider zu früh abgesetzt.



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