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HBO hat den ersten Trailer zur neuen „Harry Potter“-Serie veröffentlicht. Die achtteilige erste Staffel trägt den Titel „Harry Potter und der Stein der Weisen“. Anders als bisher erwartet, wird die Serie nicht erst 2027 starten, sondern bereits dieses Jahr, an Weihnachten 2026 auf HBO Max.

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Darum geht’s in der 1. Staffel „Harry Potter und der Stein der Weisen“

Natürlich basiert die Serie auf den klassischen Romanvorlagen von J.K. Rowling. Und für uns Zuschauer:innen geht’s auch ganz am Anfang los: An Harry Potter ist nichts Besonderes – zumindest behauptet das seine Tante Petunia. Doch an seinem elften Geburtstag öffnet ein Aufnahmeschreiben für die Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei eine bislang verborgene Welt für Harry. Mit diesem neuen Abenteuer wächst jedoch auch die Gefahr, denn Harry muss sich einem gefährlichen Feind aus seiner Vergangenheit stellen.

Harry Potter und der Stein der Weisen | Offizieller Teaser | HBO Max

Der Cast der HBO-Serie

Den Cast haben wir hier im Blog ja schonmal vorgestellt: In den Hauptrollen sind Dominic McLaughlin als Harry Potter, Arabella Stanton als Hermine Granger, Alastair Stout als Ron Weasley, John Lithgow als Albus Dumbledore, Janet McTeer als Minerva McGonagall, Paapa Essiedu als Severus Snape, Nick Frost als Rubeus Hagrid, Rory Wilmot als Neville Longbottom, Lox Pratt als Draco Malfoy, Leo Earley als Seamus Finnigan, Elijah Oshin als Dean Thomas, Tristan Harland als Fred Weasley, Gabriel Harland als George Weasley, Ruari Spooner als Percy Weasley, Alessia Leoni als Parvati Patil, Sienna Moosah als Lavender Brown, Finn Stephens als Vincent Crabbe, William Nash als Gregory Goyle, Warwick Davis als Filius Flitwick und Sirine Saba als Pomona Sprout zu sehen.

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Weitere Rollen übernehmen Daniel Rigby als Vernon Dursley, Bel Powley als Petunia Dursley, Paul Whitehouse als Argus Filch, Johnny Flynn als Lucius Malfoy, Bertie Carvel als Cornelius Fudge, Luke Thallon als Quirinus Quirrell, Katherine Parkinson als Molly Weasley, Amos Kitson als Dudley Dursley, Gracie Cochrane als Ginny Weasley, Richard Durden als Cuthbert Binns, Louise Brealey als Rolanda Hooch, Bríd Brennan als Poppy Pomfrey, Leigh Gill als Griphook und Anton Lesser als Garrick Ollivander.

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Die Serie wurde von Executive Producer Francesca Gardiner geschrieben. Mark Mylod wird ebenfalls als Executive Producer fungieren und mehrere Episoden der Serie inszenieren. Produziert wird sie für HBO in Zusammenarbeit mit Brontë Film and TV und Warner Bros. Television. Weitere Executive Producer sind J.K. Rowling, Neil Blair und Ruth Kenley-Letts von Brontë Film and TV sowie David Heyman von Heyday Films.

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Bilder: HBO

Beitrag von:
Donnerstag, 26. März 2026, 07:20 Uhr
SciFantasy
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9 Kommentare

  • Leo

    Ich wette, dass die Serie durch J.K. Rowlings Rolle als eine der Executive Producer zu einem teuren Flop für HBO wird. Die Menschen, die Rowlings Standpunkte zum Thema LGBTQ teilen oder tolerieren und sich für diese Form von Fantasy interessieren, werden nicht ausreichen, um die Serie zu einem Erfolg werden zu lassen.
    Auch wenn es gute Argumente dafür gibt, Kunst und Künstler:in voneinander zu trennen, wird bei vielen trotzdem der unangenehme Gedanke mitschwingen, dass sie eine diskriminierende Frau durch den Konsum ihrer Werke belohnen.

  • Kira
    Kira

    Auch wenn die Serie mich an sich interessieren würde, werde ich sie allein schon wegen J.K. Rowlings Beteiligung daran nicht schauen. Ich wundere mich ehrlich gesagt auch, dass HBO hier keinen klaren Standpunkt gegen sie bezieht. Ich möchte Rowling jedenfalls in keiner Weise mit meinem Konsum darin unterstützen, weiter transfeindliche Kampagnen zu finanzieren.

  • Jonas
    Jonas

    Gott sei Dank bin ich kein Harry Potter Fan und kann die moralische Frage mit Distanz beobachten:
    Spannend an der Kritik um die Autorin ist, dass es bisher der Marke nicht weh getan hat. Hogwarts Legacy (das Spiel) war ein riesiger Erfolg – und damals wurde von vielen Seiten dazu aufgerufen es zu boykottieren.
    Damals sprach ich mit meiner damaligen Ärztin, die ebenfalls die Äußerungen von JK nicht gut fand aber auch sagte, sie will sich den Spaß nicht verderben lassen. Und ich kann das verstehen, im Sinne von, Harry Potter gehört auch den Fans – die viel Investiert haben.
    Gleiches mit Werken von anderen Künstlern, die in der Kritik stehen; wo macht man den Cut, wo kann man trennen, wo schadet man sich am Ende mehr selbst?
    Im Fall von Harry Potter und JK; egal wie erfolglos der erfolgreich die Serie wird, sie wird extrem reich bleiben….

    • Leo

      Wenn „eine Marke“ in deinen Augen nicht unter Boykottaufrufen, Fanprotesten und einer schwierigen Positionierung für Warner Bros. und HBO leidet, fällt dir eine distanzierte Einschätzung der moralischen Fragen vermutlich nur deshalb nicht schwer, weil du Kunst nicht als Kultur-, sondern als Konsumgut siehst, dessen Bedeutung in Geld gemessen werden kann.

      • Jonas
        Jonas

        Nein, überhaupt nicht.
        Ich meine nur, dass die Boykottaufrufe / der individuelle Boykott nicht dazu führt (wahrscheinlich), dass JK weniger verdient oder, dass die neue Serie erfolglos wird. Und viele hoffen ja, genau das damit zu bewirken, damit JK eins ausgewischt bekommt.
        Wenn man sich selbst damit wohler fühlt ist das ja super.

        Der Punkt Kultur ist ja genau essenziell. Wenn es eben mehr ist als ein Produkt, mehr als eine Marke, sondern eine phantasievolle Welt, ein tolles Erlebnis, etwas, was einem viel Freude bereitet und nicht einfach durch etwas anderes ersetzt werden kann; dann kann ich Leute verstehen, die sich das nicht nehmen lassen wollen. Auch nicht durch die Person, die es sich ausgedacht hat.

      • Leo

        Klingt nach Zynismus und einer Rechtfertigung für Egoismus und Ignoranz:
        „Ein Boykott macht keinen Sinn, wenn es nicht zu finanziellen Einbußen führt, also ist er nicht nötig.“ und „Ich lasse mir mein persönliches Vergnügen doch nicht nehmen, nur weil hinter dem Vergnügen eine Ungerechtigkeit steckt.“
        Konsumorientierte Individualisten sind blind für ethisches Handeln und ihre persönliche Verantwortung innerhalb einer Gesellschaft und sind daher im wahrsten Sinne des Wortes asozial.

      • Jonas
        Jonas

        Du kannst mich gerne anfahren, ich hab hier keine Aktien zu verlieren.

        Mein Standpunkt ist lediglich, dass ich Leute verstehen kann, die trotzdessen die Serie schauen aber natürlich nicht deswegen.
        Wenn du so einen starken moralischen Kompass hast und dich damit wohlfühlst ist doch super, ich werfe es dir nicht vor.

        Wenn ich die Frage für Tom Cruise beantworten müsste, ja, mir gefallen die Mission Impossible Filme zu gut, als dass ich die wegen Scientology boykottieren würde. Finde ich deswegen die Sekte gut? Nein, natürlich nicht.

      • Leo

        Vorschlag zur Güte: Mach dich doch mal schlau, was der Unterschied zwischen Moral und Gerechtigkeit ist. Es geht hier nicht um gut oder böse, sondern um gerecht oder ungerecht. Du framest nach deinen persönlichen Wertvorstellungen und nicht etwa nach objektiver Gerechtigkeit.
        Diskriminierung ist eine Ungerechtigkeit.
        Diskriminierung zu dulden, zu ignorieren oder sogar zu belohnen ist eine Ungerechtigkeit.
        Wenn einem der persönliche moralische Kompass sagt, dass es ok wäre, Ungerechtigkeit zu akzeptieren, so ist dieser Kompass defekt und basiert auf unreflektierten Vorurteilen, mangelnder Empathie und egoistischen Interessen.
        Ein gerechter Kompass sollte dazu führen, Ungerechtigkeit zu erkennen und ihr entgegenzuwirken.

  • Humboldt

    Die Serie soll 10 Jahre lang produziert werden.
    Dass die Figur des Severus Snape nicht böse ist, wird erst ganz am Schluss offenbart. Bis dahin ist Snape, nach Voldemort, die am meisten angefeindete Figur der gesamten Erzählung. Das heißt, in der neuen Serie wird nicht 10 Jahre lang ein „alter weißer Mann“, sondern ein „schwarzer“ Schauspieler als Repräsentant des Bösen dargestellt. Das wird von Rassisten so dermaßen in den „Sozialen Medien“ instrumentalisiert werden, dass einem hören und sehen vergehen wird.

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