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Alles, was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand

Review: Swamp Thing – Staffel 1

Mini-Spoiler
6. November 2020, 20:07 Uhr
Mini-Spoiler
Chris
06.11.20

SwampThing Header

Wer oder was ist soll denn ein „Sumpfding“ sein? Als Comicfan kennt man diese Figur, die ihren Ursprung bereits in den 1970er Jahren hatte, natürlich. Etliche Auftritte in den bunten Heftchen gab es für das grüne, sumpfige Ding, welches sich (wen wunderts?) stark für Umweltschutz engagiert. Sogar ein von Wes Craven produziertes B-Movie fand den Weg auf die Leinwand. Mitte 2019 gab es eine erneute, deutlich besser aussehende „Serienumsetzung“ des „Swamp Things“. Um die zehn Folgen dieser Serie sehen zu können, hatte ich mir tatsächlich mühevoll einen Account bei DC UNIVERSE besorgt. Zu dieser Zeit gab es keinerlei deutschsprachige Umsetzung, scheinbar auch kein Interesse anderer Streaming-Dienste. Gottlob hat sich dies geändert: Seit dem 09. Oktober 2020 kann man diese interessante Serie nun auch über SKY empfangen, bislang sind sechs der zehn Episoden online. Ich habe für euch eines meiner Augen „drauf geworfen“ und erzähle gern, was ich vom „DC Swamp Thing“ halte.

Sumpfding - Alec

Ohne groß zu spoilern, kann und darf ich bereits einen bekannten Fakt nennen: Das Sumpfding hat natürlich einen Namen und auch einen bürgerlichen Beruf. Es war praktisch nicht immer ein Sumpfding, sondern vormals Biologe, als Alec Holland (Andy Bean) bekannt. Dessen Dienste als Wissenschaftler konnte man kaufen oder genauer gesagt mieten. Dies hat ein weiterer Hauptcharakter der Serie, Avery Sunderland, getan und engagiert Alec, um die Flora und Fauna des riesigen Sumpfgebiets um Marais, einer Kleinstadt in Louisiana, zu erforschen. Das macht Alec auch, allerdings wohl etwas zu gewissenhaft, denn im Sumpf treiben sich allerhand finstere Gestalten herum und fühlen sich durch ihn bei ihren kriminellen Machenschaften gestört. Daher wird Alecs Lebensfaden mittels Waffengewalt spontan durchtrennt und man sieht ihn noch schwer verletzt im Sumpf treiben und letztlich verschwinden. Ganz am Ende der ersten Episode gibt es dann das berühmt-berüchtigte Sumpfding zum ersten Mal zu sehen: grün, gewaltig, einer Mischung aus Baum und Gestrüpp ähnelnd und mit feuerroten Augen versehen ist es optisch und dramaturgisch richtig gut in Szene gesetzt. Damit das Ganze dann auch noch furchteinflößender wirkt, wird sein Erscheinen von passender düsterer Musik untermalt.

Sumpfding Alec und Abby

Da das Sumpfwesen jedoch, wie der Name schon vermuten lässt, sein Dasein im Sumpf fristet, benötigt es natürlich jemanden, mit dem es den Kontakt zur Außenwelt herstellen kann. Dies wird von der Ärztin Abby Arcane (Crystal Reed) erledigt, die vom CDC (Centers for Disease Control) nach Marais geschickt wurde um abzuklären, warum es in der verschlafenen kleinen (Dorf-)Gemeinde plötzlich gehäuft zu seltsamen, unerklärlichen Krankheitsfällen kommt. Kurz bevor Alec nämlich in jenes Sumpfding mutierte, konnten die beiden sich noch kennenlernen und so etwas wie anfreunden. Und ja, vielleicht wäre auch mehr daraus geworden. Aber das sollte eben wohl nicht sein.

Im weiteren Fortgang der Serie wird zudem Abbys Geschichte aufgedeckt. Sie wurde durch Familie Sunderland aufgezogen und wuchs Seite an Seite mit deren Tochter und ihrer besten Freundin Shawna auf, verließ das Dorf aber schließlich, um in der großen, weiten Welt Medizinerin zu werden. Niemand, am allerwenigsten Abby selbst, dachte wohl daran, dass sie überhaupt einmal wieder zurück nach Marais kommen würde. Ihre Vergangenheit mit der Familie Sunderland weist nämlich auch einige, wirklich dunkle Seiten auf und Abby hatte gute Gründe, Marais den Rücken zuzukehren. Dementsprechend wird Abby nicht nur freudestrahlend empfangen.

Allen voran ist es Maria Sunderland, die, gelinde gesagt, relativ unbegeistert über Abbys Rückkehr ist. Schließlich macht sie diese für den Tod ihrer Tochter Shawna verantwortlich und ist seitdem mehr als verbittert. Ihre Ehe mit Avery (Will Patton) läuft auch nicht wirklich gut und beide leben, jeder für sich, im riesigen, weitläufigen Familienanwesen nebeneinander her, wo man sich auch vortrefflich aus dem Weg gehen kann. Virginia Madsen bleibt dem Gruselgenre (einige dürften sie noch aus ihrer Hauptrolle im unvergesslichen Horrorstreifen „Candyman“ kennen) treu und darf Maria mit all ihren Facetten verkörpern. Und das macht sie wirklich gut. Man nimmt ihr die Zerrissenheit der einerseits gebrochenen, verzweifelten Mutter, die sogar Hilfe bei einer Voodoo-Priesterin sucht, genauso ab, wie die andererseits reiche und knallharte Geschäftsfrau, deren Ehemann ohne das von ihr ererbte Familienvermögen aufgeschmissen wäre.

Sumpfding Avery

Avery wiederum ist nicht nur Bürgermeister, sondern als Industrieller auch der größte (und einzige) Arbeitgeber, was er bei Bedarf auch jeden gerne spüren lässt. Nach außen hin gerne als Gönner und großzügiger Gutmensch dastehend, ist er wahrlich ein unangenehmer Zeitgenosse mit jeder Menge Dreck am Stecken und sicherlich auch mehr als nur eine Leiche im geräumigen Keller. Einen ziemlich heimtückischen Mord dürfen wir sogar miterleben! Wie es sich für einen Bilderbuch-Drecksack gehört, geht Avery auch fremd, mit wem genau, das verrate ich selbstverständlich der Spannung zuliebe nicht. Er behält gerne sämtliche Fäden in der Hand und legt sich mit jedem an, der ihm (vermeintlich) in die Quere kommt, auch mit seinem einstigen Zögling Abby. Gut, dass diese auch Unterstützung im Dorf hat, allen voran die ihrer besten Freundin Liz (Maria Sten).

Sumpfding Abby Liz

Liz ist Journalistin, verzichtete allerdings aus noch unbekannten Gründen auf die große Karriere, sondern kehrte bald nach ihrer Ausbildung nach Hause zurück, um nun Enthüllungsjournalistin fürs Lokalblatt und Thekenkraft in Papas Bar zu spielen. Und, dank Avery und seinem Unternehmen, gibt es tatsächlich so einiges aufzudecken im eigentlich so beschaulichen Marais. Die plötzlich massenhaft auftretenden, rätselhaften Krankheitsfälle sowie kurz darauf Alecs Verschwinden im Sumpf sind da „gefundenes Fressen“ für Liz. Nur zu gern klemmt sie sich dahinter und versucht Klarheit zu schaffen, fleißig unterstützt durch Abby natürlich. Durch ihre Gelassenheit und Coolness lässt sie sich von niemandem aufhalten und beweist eine gehörige Portion trockenen Humor:

„Zum Einschlafen höre ich gern Polizeifunk, ist irgendwie beruhigend.“
(Liz zu Abby)

Als aus Averys Umfeld ein weiterer Mensch spurlos verschwindet und dieser dann, unauffällig wie er eben seine „Geschäfte“ so managet, durch das Dorf läuft und versucht, alle, die ihm auf die Schliche kommen könnten, in unnachahmlicher Weise einzuschüchtern, ist dieses Mal auch Liz betroffen. Diese pfeift aber darauf und nimmt Klein-Avery nicht für voll, worauf dieser allerdings, sprichwörtlich, andere Saiten aufzieht. Frei nach dem Motto: „und bist du nicht willig, so gebrauch ich Gewalt“ macht Liz bald Bekanntschaft mit richtig fiesen, „prepaid-Bösewichten“. Hier versucht Nachwuchsheld Daniel Cassidy zu helfen, bekommt aber leider so richtig eins aufs Dach, sprich den Schädel.

Sumpfding Daniel

Daniels Auftritt in dieser Serie wurde zumindest von mir gefeiert, handelt es sich doch bei ihm um einen alten Serien-Bekannten: für mich war es die Serie „Beverly Hills 90210“, aus der ich ihn kannte. Ian Ziering spielte dort zehn Staffeln lang eine Hauptrolle als Steve Sanders an der Seite der anderen durch u.a. Luke Perry, Jason Priestly, Shannon Doherty und Jennie Garth verkörperten Serienhelden. Hier gibt Ian einen in die Jahre gekommenen Schauspieler, der einmal eine Hauptrolle in einem B-Movie („Blue Devil“) innehatte und seither eine richtige „Old-School-Videothek“ in Marais führt. Er ist sich auch darüber im Klaren, dass es im 21. Jahrhundert, dem Zeitalter von Streaming, 4K, 5K und allerhand digitaler Neuerungen, sicherlich nicht die beste Art ist, seinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Daniel hat aber noch so einiges in petto, lasst euch überraschen!

„Es ist ne Videothek, was denkst du wie es läuft? Die Kassetten fliegen nur so aus den Regalen!“
(Daniel zu Liz)

Es gibt auch einen weiteren, ziemlich weirden Charakter in der Serie, der begnadete Bio-Genetiker Jason Woodrue. Ebenfalls ein alter Bekannter, wenn man die Horror-Blutsaugerserie „The Strain“ kennt. Dort durfte Kevin Durand 46 Folgen lang den Vampirjäger Vasily Fet geben, diese Rolle spielte er perfekt. Hier als Jason Woodrue erscheint er uns als knapp 2 Meter großer, zerstreuter Professor, der zwar sicherlich genial ist, aber irgendwie neben uns allen her lebt, also wenig Zugang zur restlichen Welt, außerhalb seines Fachgebiets zu finden scheint. Avery Sunderland hat Jason engagiert, um in seinem Sinne Bericht zu erstatten, was denn im Sumpf so wirklich vor sich geht. Er hat Jason quasi „gekauft“ und daran erinnert er diesen auch bei jeder Gelegenheit mit markigen Worten wie diesen:

„Sie schreiben heute Nacht einen Bericht über Ihre Entdeckung. Jetzt! Ich verstehe kein Wort von dem, was da steht. Also machen Sie es verständlich und stecken Diagramme und farbige Bildchen mit rein. Und benutzen Sie kurze Wörter! Als potenzieller Investor würde ich sehr darauf bestehen.“
(Avery zu Jason)

Sumpfding Jason Woodrue

Vier von fünf Kronen ist mir diese Serie wert, nicht nur aufgrund der oben beschriebenen, durchwegs sympathischen und glaubhaft rüber gebrachten Charaktere. Auch die Story passt, das Setting, das von Sumpf umgebene Dorf Marais, der Look – ich fühlte mich einfach wohl beim Gucken. Schön, dass das gute, alte Sumpfding endlich einen würdigen TV-Auftritt erhalten hat. Die Idee das „Grün“ des Sumpfes als ‚das Gute‘ zu bezeichnen, also die gute Seele des Sumpfes, dessen Gegenspieler natürlich nur das dunkle, bösartige „Schwarz“ sein kann, gefällt mir trotz der simplen Idee dahinter. Alec verkörpert als Sumpfding natürlich das „Grün“ und wird dadurch zum Helden wider Willen, der gleichzeitig sowohl für die Reinerhaltung der Umwelt seines Sumpfes als auch gegen den Gegner, die Finsternis, kämpft. Das Schwarz, die Finsternis, bringt den Tod, freigesetzt durch die in den Sumpf eingeleiteten Gifte, die das Gleichgewicht der Natur massiv stören.

Klar ist hier kein epochales Meisterwerk zu erwarten, ebenso klar ist auch, dass es eben nicht wirklich Innovationen zu vermelden gibt. Wozu auch? Das Sumpfding selbst ist zwar durchaus samt der Story seines Entstehens bemerkenswert, aber nachdem knapp 50 Jahre seit seiner Comic-Umsetzung vergangen sind, ist wohl einleuchtend, dass gerade im Bereich der Monsterstorys vieles mittlerweile x-fach wiederholt und schon ähnlich erzählt wurde. Eingangs hatte ich bereits „Candyman“ erwähnt, auf dessen Figur ich sogar ich sogar eine Anspielung entdecken durfte: Ein weiteres mutiertes Sumpfwesen, mit dem wir visuell Bekanntschaft schließen dürfen. Waren es bei Candyman Bienen, die scheinbar sein komplettes Körperinneres bilden und diesem auch in Schwärmen aus dem Mund fliegen, so sind es bei dieser Sumpfkreatur alle möglichen Insekten.

Es scheint, als hätten Sumpfinsekten sich entschlossen, das Aussehen eines im Sumpf getöteten Ganoven anzunehmen, und zwar in der Art, wie sich Ranken und das „Grün“ zum Sumpfding geformt haben. Wie auch immer, gut umgesetzt ist das Creature-Design in dieser Serie auf alle Fälle. Alle Effekte greifen, wirken keineswegs billig, sondern, je nach Fantasie des Zuschauers, ziemlich realistisch. Auch Ausflüge in die Welt des Spiritismus werden unternommen. Eine blinde Seherin taucht auf, die vor allem von Maria Sunderland konsultiert wird, um ihr den Kontakt zu ihrer verstorbenen Tochter zu verschaffen. Diese taucht dann auch tatsächlich wieder auf, jedoch gefährlicher und anders als von ihrer Mutter gewünscht.

Ohne allzu viel zu spoilern, gibt es in der letzten Folge ein weiteres Sumpfmonster und ein paar Leichen. Es verbleiben einige offene Handlungsstränge, die durchaus in einer möglichen zweiten Staffel abgefrühstückt werden könnten. Leider sieht es dafür wohl schlecht aus. Bislang war nirgendwo ein Wort über eine Fortsetzung zu finden. Vielleicht ändert sich das, wenn das Sumpfding bei SKY in Deutschland (und Europa) ganz groß rauskäme? Das haben allein wir Fans in der Hand. Also los, einige vergnüglich-gruselige Stunden in den Sümpfen erwarten euch!

Denkt daran, was auf dem Ortsschild von Marais steht:
„Leaving Marais – y’all come back“

Bilder: SKY

4 Kommentare

  • „Bislang war nirgendwo ein Wort über eine Fortsetzung zu finden.“

    Das liegt daran, dass die Serie nach Veröffentlichung der ersten Folge (!) offiziell abgesetzt wurde, was wohl einer problematischen Produktion und dem Wegfall eines für das Budget wichtigen Steuervorteils zuzuschreiben ist. Okay, vielleicht kümmert sich da doch noch ein anderer Streamingdienst darum, aber es scheint nicht so, als würde sich irgendjemand die Finger danach lecken. Schade eigentlich.

    • Das ist wirklich schade, aber man soll ja die Hoffnung niemals aufgeben. Mein Herz hängt jedenfalls ein klein wenig an Alec und dem „Swamp Thing-Universum“.

  • Wie man eine Serie komplett im Sumpf versenkt….

    Ich habe mir in den vergangenen zwei Tagen diese Serie komplett angeschaut. Und spätestens nach der dritten Folge war mir klar, das diese Serie definitiv abgesetzt werden musste.
    Da haben sich die Drehbuchautoren wohl gedacht, man bediene sich in so ziemlich jedem Genre, stellt so ziemlich jeden Charakter nicht nur überzogen da, nein, man lege dann da noch mal ein paar Schüppen drauf, so das der Zuschauer, sich auch wirklich komplett verar…t und für dumm verkauft, vorkommen wird. Ein „wichtiger“ Charakter verschwindet nach ein paar Folgen, und wird weder noch ein mal gesehen, noch je wieder erwähnt. Logiklöcher bis zum Abwinken! Hier ein bißchen Horror, dort etwas Voodoo, Übersinnliches, etwas Teuflisches. Figuren die über zehn Folgen zu sehen, aber komplett überflüssig sind.
    Und ja natürlich muss dann auch fast jeder Charakter, der eh schon komplett überzeichnet dargestellt wird, auch noch schlecht sein. Nach dem Motto, „wer hat noch nicht, wer will noch mal!“
    Dazu gesellen sich noch viele Konversationen, die unerträglich flach und dumm sind.
    Mein Fazit: Wer solche Drehbücher verfilmt, bzw. Geld darin investiert, hat es absolut verdient, damit voll auf den Allerwertesten zu fallen, oder in einem Sumpf zu versinken;-)
    Schlechter geht es kaum….

    • Hmm :) Auch eine deutliche Meinung, danke dafür! Ich darf hier nur noch erwähnen, dass ich 2019 die Serie in der englischen Originalsprache sehen durfte (musste, weil ging nicht anders) und eventuell auch hier, wie so oft, die deutsche Synchro durchaus einiges an Wortwitz und Dialogen allgemein ruiniert haben könnte.
      Just my 2 cents.



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