Eure Serie für die Feiertage

The Americans S01E01 Review

22.12.13 22:49
ReviewThe Americans
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Jonas
22.12.13

Die neuen Serien aus der diesjährigen Season haben bei mir nicht so wirklich eingeschlagen. Aber das Jahr 2013 besteht ja nicht nur aus dem Zeitraum September bis Dezember. Beispielsweise ist im Januar eine interessante Serie namens „The Americans“ gestartet. Darin geht es um die heiße Phase des kalten Krieges in den 80ern, genauer gesagt um ein Ehepaar mit zwei Kindern, welche Schläfer-Agenten des KGB sind und im Vorort Washingtons wohnen.

Die Serie startet mit einer leicht bekleideten Dame, die sich angeregt mit einem Herren in einer Bar unterhält. Das Gespräch verlagert sich auf ein Hotelzimmer, nachdem die zwischenmenschlichen Aktivitäten beendet wurden sieht man die Dame sich ihrer Perücke entledigen und wie sie eine Falle zusammen mit zwei Männern vorbereitet. Der Mann aus der Bar soll gefasst werden. Draußen auf der Straße entwickelt sich eine Verfolgungsjagt, denn das Opfer hat die Falle bemerkt. Doch es hilft nichts, er wird gefasst, verletzt dabei aber einen der Jäger schwer.  Der Plan lautet den Mann aus der Bar außer Landes zu schaffen, da der Verletzte aber erst zu einem Krankenhaus gefahren wird ist das Schiff für den Gefangenen bereits abgefahren. Die zwei verbleibenden Jäger, die Frau und ein Mann, nehmen ihn mit nach Hause. Als nächstes sieht man die beiden, Elizabeth und Philip, mit ihren den Kindern am Tisch, die von alle dem nichts mitbekommen haben.

amricans family

An dieser Stelle habe ich mich ertappt vergleiche mit Dexter zu ziehen, und zwar mit dem geheimen Doppelleben von der die Familie nichts wissen darf. Dieses Konstrukt wird im Laufe der Folge noch ausgeweitet denn direkt gegenüber zieht ein FBI Agent ein, der auch noch die Aufgabe hat Gegenspionage zu betreiben. All das erzählt er beim ersten Treffen in der Nachbarschafft offen und weckt damit die Angst bei Elizabeth und Philip. Sie glauben, dass dies alles ein Plan ist um sie aufzuscheuchen und unbedachte Fehler begehen zu lassen.

Der FBI Agent Stan, gespielt von Noah Emmerich, ist wirklich hervorragend besetzt. Man nimmt ihm seinen Job und sein stetiges Grübeln total ab. An dieser Stelle sei erwähnt, dass die Kulissen ebenfalls originalgetreu umgesetzt wurden, im FBI Büro steht ein Tageslichtprojektor, Funkgeräte sind deutlich größer als heutige Smartphones und auf den Straßen fährt der gesamte Fuhrpark von 80er Jahren Old-Timer Sammlern umher.

Die Spannung der Serie wird durch drei Ebenen geschaffen. Zunächst der Konflikt in der Ehe. Elizabeth ist die Hardlinerin, Philip wäre sogar bereit für das Wohl der Familie sich den US Behörden zu stellen. Dann befinden beide sich ständig auf der Hut vor US Agenten und müssen gleichzeitig auch noch den Befehlen aus der Sowjetunion gehorchen. Auch wenn Philip und Elizabeth etwas eindimensional rüber kommen, so schadet dies der gesamten Inszenierung nicht wirklich. Ich für meinen Teil bin zumindest total geflashed und möchte unbedingt wissen wie es weiter geht.

Die Kombination aus Familie und Geheimdiensttätigkeiten verspricht zumindest viel Potenzial, von welchem im 1 ½ stündigen Piloten schon viel angedeutet wird. Falls ihr noch eine Serie für die Feiertage sucht, mit The Americans habt ihr einen treuen und spannenden Begleiter an eurer Seite.

Meine Meinung:

Abschließend noch der Trailer zur Serie

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Ein Kommentar

  • The Americans lohnt sich wirklich anzuschauen. Eine toll umgesetzte Serie. Besonders das Finale, sprich die letzten 3 Folgen, haben einen großartigen Spannungsbogen.

    Freu mich schon auf die 2. Staffel, die im Februar startet.



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