Der Coole von der Schule, The Fonz und einige mehr

AWESOME 5: Die 5 coolsten Serientypen

Spoilerfrei
Michael
27.07.19

Als ich letztens nach längerer Zeit mal wieder in „Suits“ eingestiegen bin, ist mir aufgefallen, wie cool Harvey Specter doch irgendwie ist. Und da habe ich mal überlegt, was es noch so für Serientypen gibt, die irgendwie cool daherkommen. Im Freundeskreis nachgefragt, fielen Namen wie Don Draper aus „Mad Men“, Sledge Hammer aus, nun ja, „Sledge Hammer“, oder John „Hannibal“ Smith aus „The A-Team“. Ein paar Anregungen haben es in unsere AWESOME 5-Liste geschafft. Weitere Ideen oder Figuren, die ich Eurer Meinung nach hier auf jeden Fall vergessen habe, bitte einfach unten in den Kommentaren nennen.

Zwischendurch haben wir uns auch gefragt, wann eigentlich jemand als cool bezeichnet werden kann. Wenn man sich so ein paar Eigenschaften durch den Kopf gehen lässt, dann kommt man schnell auf gelassen, smart, gewitzt oder sowas. So eine passende Definition würde mir jetzt aber auch nicht einfallen. Entsprechend breit gefächert ist diese TOP 5 zu diesem Thema.

Harvey Specter („Suits“)

Gut, fangen wir mit Harvey Specter aus „Suits“ an, gespielt von Gabriel Macht. Er ist der Vorzeige-Anwalt einer New Yorker Anwaltskanzlei (Ich sage jetzt nicht den Namen, denn je nach Staffel wechselt der ja) und bleibt in den meisten Situationen irgendwie immer cool. Er lässt vor allem bei Dates seinen Charme aufblitzen und brilliert mitunter sowohl vor Gericht als auch in harten Verhandlungen mit der gegnerischen Seite. Dass er auch eine verletzliche Seite hat, kristallisiert sich in den späteren Folgen heraus: Da ist er dann nicht immer souverän, meistert aber auch diese schwierige Phase. Und, was man auch sagen muss, er sieht auch einfach immer blendend aus.

Hank Moody („Californication“)

Wenn man jemanden nennen möchte, den einfach gar nichts aus der Ruhe bringt, dann ist es wohl Hank Moody, gespielt von David Duchovny. Der gefragte Autor aus „Californication“ gerät im Laufe der Serie wirklich in viele abstruste Momente – da würde es mir nicht leicht fallen, ruhig zu bleiben. Aber wie gesagt, er erträgt alles mit einer gewissen Lässigkeit, ja fast schon Gleichgültigkeit. Das Leben kann noch so schief gehen, Hank Moody behält immer ein Lächeln auf den Lippen. Auch bei seinen vielen Frauengeschichten bleibt er seiner coolen Linie treu – außer es geht um seine Tochter oder seine große Liebe. Da kann’s auch mal dramatisch werden.

Arthur „The Fonz“ Fonzarelli („Happy Days“)

Er ist cool, und er weiß, dass er cool ist: Sicher darf es keine Liste zum Thema Coolness in Serien geben, auf der The Fonz (gespielt von Henry Winkler) fehlt. Er mischt in der in den 50er Jahren spielenden Serie „Happy Days“ die Kleinstadt auf, ist sowohl der angesagte ältere Freund der Jugendlichen als auch der Vertraute der Erwachsenen. Er löst viele Situationen einfach durch seine Coolness, natürlich immer in Lederjacke, und fast immer in der Nähe seines Bikes: Da öffnen sich Türen wie von selbst, starten Musikboxen auf sein Kommando oder er hat auf einen Fingernschnipp hin bekommen, was er wollte – allein das ist schon cooler als das, was Thanos mit einem Fingerschnipp gemacht hat.

Raymond Reddington („The Blacklist“)

Ein Bösewicht fehlt noch auf der Liste, und man muss sagen, so richtig böse kommt er einem eigentlich gar nicht vor, weil er einfach so viele liebenswerte Eigenschaften hat – und auch ein Herz zumindest für gewisse Mitmenschen hat. Die Rede ist von Raymond „Red“ Reddington, in „The Blacklist“ gespielt von James Spader. Aber er ist natürlich auch ein kaltblütiger Killer, was sich vor allem in den späteren Staffeln zeigt. Hier bleibt er ebenso cool wie in Momenten, wenn er Gegnern oder Ex-Geschäftspartnern gegenübertritt. Er versteht es, immer eine Story aus seiner Vergangenheit zum Besten zu geben, blumig ausgeschmückt und lebhaft erzählt. Da kann man Raymond Reddington eigentlich schon gar nicht mehr böse sein.

Parker Lewis („Parker Lewis Can’t Lose“)

Ja, hier kommt noch ein Charakter aus meiner Jugendzeit, den vermutlich kaum jemand so richtig kennt, den ich hier aber auch schon hier und da einmal als Hauptfigur der seinen Namen tragenden Serie vorgestellt habe: Es geht um Parker Lewis, „Der Coole von der Schule“, wie es im deutschen Serientitel heißt. Gut, dass das Wort ‚cool‘ im Serientitel vorkommt, qualifiziert Parker Lewis jetzt nicht per sé dazu, Teil dieser Liste zu werden. Aber – Parker Lewis IST cool. Auch er kann sich immer aus jeder Situation herauslavieren, natürlich mitunter durch die Hilfe seiner Freunde. Aber wenn er da so lässig durch die Gänge der Schule schlendert oder die Lehrer mal wieder an die Wand argumentiert, kann man das schon als cool bezeichnen. Mir fällt übrigens gerade auf, dass auch er mal eine psychische Schwächephase hatte – wie Harvey Specter. Am Ende bin ich selbst auch noch cool?

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