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Zum Jahrestag des Anschlags

Sky zeigt Original Doku „Der Anschlag – Angriff auf den BVB“

Mini-Spoiler
4. März 2023, 15:30 Uhr
Mini-Spoiler
Michael
04.03.23

Am 11. April 2017 sollte Borussia Dortmund in der Champions League im Viertelfinale gegen die AS Monaco antreten, doch ein Anschlag auf den Mannschaftsbus verhinderte das. Während die Polizei in alle Richtungen ermittelte, musste die Mannschaft schon am nächsten Tag zu einem umstrittenen Wiederholungsspiel antreten. Es sind dramatische Stunden und traumatische Momente, an die sich im Sky Original Dokumentarfilm „Der Anschlag – Angriff auf den BVB“ Dortmund-Spieler, der Vereinspräsident und andere Beteiligte erinnern. Daneben berichten Polizisten und Ermittler von einem außergewöhnlichen Fall mit einer unglaublichen Wendung, und Journalisten ordnen das Geschehen aus ihrer Perspektive ein. Hautnah, gefilmt an den Orten des „True Crime“. „Der Anschlag – Angriff auf den BVB“ ist ab 10. April 2023 auf Sky zu sehen und mit dem Streamingdienst WOW abrufbar – zum Jahrestag sechs Jahre nach dem Anschlag. „Der Anschlag – Angriff auf den BVB“ wurde von Constantin Dokumentation im Auftrag von Sky Studios produziert. Regie führte Christian Twente („Uli Hoeneß – Der Patriarch“). Produzent für Constantin Dokumentation ist Jochen M. Köstler, Executive Producer Jan Klophaus. Executive Producer für Sky sind Christian Asanger und Marietta Gottfried.

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Sky Original Doku „Der Anschlag – Angriff auf den BVB” – darum geht’s

Es ist der 11. April 2017 als sich die Mannschaft von Borussia Dortmund wie immer im Hotel l´Arrivée im Süden der Stadt auf das anstehende Spiel gegen die AS Monaco vorbereitet. Von dort aus soll’s mit dem Bus ins Stadion gehen. Auf dem Weg, nur wenige Meter vom Hotel entfernt, geschieht das Unvorstellbare: Ein Sprengsatz explodiert und trifft den Mannschaftsbus. Im Stadion warten 66.000 Fans auf den Anstoß, Millionen Zuschauer sitzen weltweit vor ihren Fernsehern – doch der Anpfiff verzögert sich. Unruhe kommt auf, die Atmosphäre wird immer angespannter. Bis Gerüchte und Spekulationen zur Gewissheit werden, die Nachricht um die Welt geht – und das Spiel schließlich abgesagt wird.

In der Ankündigung der Doku heißt es bei Sky, dass in emotionalen Interviews Dortmund-Spieler wie Roman Weidenfeller, Julian Weigl und Marc Bartra, BVB-Präsident Hans-Joachim Watzke und andere Beteiligte an die traumatischen Momente des Anschlags und die dramatischen Stunden erinnern, die folgten. Dabei wird auch die Frage aufgeworfen, warum das umstrittene, schon für den nächsten Tag angesetzte Wiederholungsspiel tatsächlich stattfand – wollte die Mannschaft es und war sie bereit dazu? Waren es kommerzielle Interessen? Oder ein vermeintlicher Kampf gegen den Terror, dem man sich nicht beugen wollte?

Polizisten und Ermittler schildern die Ereignisse darüber hinaus aus ihrer Sicht. Und der Film zeigt, wie allererste Mutmaßungen in einer Zeit der Unsicherheit – die Attentate von Paris, Nizza, Brüssel und Berlin waren in naher Erinnerung – zunächst von einem islamistischen Anschlag ausgingen, nach Bekennerschreiben dann das rechte und linke politische Spektrum in den Fokus geriet, ein rascher Fahndungserfolg aber ausblieb. Bis schließlich ein Dortmund-Fan aus Österreich einen Hinweis gab, der auf einen Täter und ein Motiv hindeutete, wie man es sich nicht hätte vorstellen können.

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