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Serie beruht auf den Tagebuch-Erzählungen von Adam Kay

This Is Going To Hurt – Alle Infos zur britischen Serie in ZDFneo und ZDFmediathek

Mini-Spoiler
9. September 2023, 17:32 Uhr
Mini-Spoiler
Michael
09.09.23

Es hat eine Weile gedauert, aber jetzt ist es endlich soweit: Die von der Kritik hochgelobte BBC-Dramedy-Serie „This Is Going To Hurt“ erlebt bei ZDFneo und in der ZDFmediathek ihre deutsche Free-TV-Premiere. Sie basiert auf der gleichnamigen Bestseller- Autobiografie des Comedian Adam Kay, der darin die Erlebnisse seiner medizinischen Ausbildung zum Gynäkologen verarbeitet hat. Neben zynischen und humorvollen Elementen ist das gelegentliche Durchbrechen der vierten Wand charakteristisch für die Serie. Mit ihrem schwarzen Humor übt sie gnadenlos Kritik am britischen Gesundheitssystem und den vorherrschenden Arbeitsbedingungen der Ärzte und Pflegekräfte. Für die realitätsnahe und emotionale Darstellung erhielt die Serie auch großes Lob von medizinischen Fachangestellten. Zu sehen ist die Serie in der ZDFmediathek ab Montag, 18. September 2023, 6.00 Uhr, komplett sowie in ZDFneo am Sonntag, 17. September 2023, ab 20.15 Uhr, alle Folgen am Stück, sowie je zwei Folgen an den folgenden Sonntagen.

Ben Whishaw gewann den British Academy Television Award in der Kategorie „Best Actor“ für seine Darstellung des jungen Arztes Adam Kay. Der Emmy- und Golden-Globe-Award-Preisträger erlangte internationale Bekanntheit durch die Hauptrolle in der Literaturverfilmung „Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders“ (Regie: Tom Tykwer). In den „James Bond“-Filmen „Skyfall“, „Spectre“ und „Keine Zeit zu sterben“ war er in der Rolle des Q zu sehen.

This Is Going To Hurt – Darum geht’s in der britischen BBC-Serie in ZDFneo und ZDFmediathek

„This Is Going To Hurt“ ist im medizinischen Sektor angesiedelt und greift viele Themen auf, die wir aus dem Gesundheits- und Pflegebereich kennen: Unzumutbar lange Arbeitszeiten, überbelegte Betten, schlechte Bezahlung, Hektik und Personalmangel – das alles gehört zum Alltag von Adam Kay, Assistenzarzt auf der Geburtshilfestation des britischen St. Clare’s Hospital. Das Wohl seiner Patientinnen steht für ihn an erster Stelle. Daher kommt sein Privatleben zwischen Notkaiserschnitten und Doppelschichten oft zu kurz. Auch Shruti Acharya, die junge Medizinstudentin, die er einarbeiten soll, scheint anfangs mehr Last als Stütze zu sein. Doch innerhalb kürzester Zeit überzeugt sie durch ihr Wissen und ihre Handlungsfähigkeit. Aber der Job bleibt hart. Die täglichen Entscheidungen über Leben und Tod, der permanente Schlafmangel und die gnadenlosen Arbeitsbedingungen bringen Adam immer wieder an seine Grenzen – mit Konsequenzen, die letztendlich sein ganzes Leben beeinflussen.

This Is Going To Hurt – Unterschiede zwischen Buch und Serie

Wer die Buchvorlage kennt, wird merken, dass sich in der Serie eine größere Welt auftut. Dass das so sein musste, erklärt Buchautor Adam Kay: „Die Art des Buches – Hunderte von Tagebucheinträgen einer einzigen Person – bedeutete, dass eine direkte Adaption so etwas wie eine Ein-Mann-Sketch-Show gewesen wäre. Die Fernsehserie erweitert die Welt, vor allem in Bezug auf die anderen Figuren, die wir kennenlernen: von Adams Familie und seinem Freund bis zu seinen Hebammenkollegen und anderen Ärzten. Ich bin sicher, dass diejenigen, die das Buch gelesen haben, viele Szenen wiedererkennen und hoffentlich finden, dass es immer noch so lustig, traurig und natürlich abstoßend ist, wie sie es in Erinnerung haben.“

Was bleibt, sind die Wechsel zwischen tiefernsten Themen und lustigen Momenten – was auch damit zusammenhängt, wie man das Leben und Arbeiten im Krankenhaus am besten vermitteln kann. Adam Kay erklärt das so: „Ich bin der festen Überzeugung, dass die einzige ehrliche Art, das Leben in einem Krankenhaus darzustellen, eine Dramedy ist. Genauso wenig wie eine Sitcom der Dringlichkeit und Tragik des Lebens auf den Stationen gerecht werden kann, kann ein reines Drama die lustigen und absurden Situationen vermitteln, die den Alltag eines jeden Arztes prägen.“ In der Geburtsklinik könne man einen lustigen Moment erleben, von dem man noch jahrelang in Kneipen erzählen könne, und zwei Minuten später erzähle man einer Patientin, dass man den Herzschlag ihres Babys nicht finden könne – „es ist ein Job voller Kontraste und permanenter Veränderung“, wie der Autor sagt.

Bilder: ZDF und Anika Molnar

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