Stranger Things und Èlite

Netflix streicht kostenlosen Probemonat – und schaltet Film- und Serienhighlights kostenlos frei

Spoilerfrei
Michael
02.09.20

Ein Auf und Ab erleben potenzielle Netflix-Kunden aktuell: Vor kurzem hat der Streamingdienst angekündigt, den bisher kostenlosen Probemonat zu streichen. Wer Netflix schauen möchte, muss seitdem also direkt ein kostenpflichtiges Abo abschließen. Okay, nicht ganz, den kurz nach dem Streichen des kostenlosen Probemonats hat Netflix angekündigt, Film- und Serienhighlights kostenlos freizuschalten. So kann man sich immer noch von der Qualität von Netflix‘ Eigenproduktionen überzeugen, ohne gleich ein Abo abzuschließen.

Lohnt es sich dann umgekehrt, das eigene Netflix-Abo zu kündigen? Nicht wirklich, denn die kostenlosen Inhalte sind tatsächlich als Schnupperangebot zu verstehen. Klar, „Stranger Things“ ist dabei, und das spanische Netflix-Original „Èlite“, dazu Filme wie „Murder Mystery“ mit Jennifer Aniston und Adam Sandler sowie „Bird Box – Schließe deine Augen“ mit Sandra Bullock in der Hauptrolle. Aber erstens ist der Katalog des Streaming-Anbieters noch deutlich umfangreicher, und zweitens hat Netflix schon angekündigt, dass nicht ausgeschlossen ist, dass sich die Schnuppertitel ändern können. Das heißt, man müsste sich jetzt schon mit „Stranger Things“ sputen, ehe die Serie wieder kostenpflichtig wird, oder endlos darauf spekulieren, dass man irgendwann vielleicht mal „DARK“ serviert bekommt.

Und, noch eine Kleinigkeit stört beim optimalen Netflix-Gratiskonsum: Die Gratistitel in der Rubrik „Watch-Free“ kann man nicht am Smart TV, auf dem iPad oder Fire TV Stick schauen, sondern lediglich auf Windows-PCs, Macbooks und iMacs sowie auf Android-Geräten. So oder so: Die Strategie ist natürlich klar: Den Gratismonat werden vermutlich zu viele gebucht und direkt wieder gekündigt haben, um dann im Folgemonat mit neuer Mailadresse wieder zu bestellen. Da hat man bei einem „Watch-Free“-Bereich deutlich bessere Handhabe. Und durch die Schnuppertitel angelockt, dürfte sich dann doch der eine oder andere zu einem Pay-Account entschließen.

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