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Mark Hamil wurde mit Deepfake glaubhaft verjüngt

Darum sieht Luke Sykwalker in „Das Buch von Boba Fett S01E06“ so gut aus

Spoilerfrei
14. Februar 2022, 09:25 Uhr
Spoilerfrei
Jonas
14.02.22

Die Star Wars Serien sind der Knaller. Sie machen einfach viel von dem gut, was die letzten Kinofilme in den Sand gesetzt haben. Es gibt einen klaren Fahrplan, wo die Geschichte hin soll, und man will auch nicht zu viel auf einmal erzählen. Dazu kommt ein üppiges Budget für Special Effects; et voila, Star Wars, womit alle Fans glücklich werden.

Einen Aspekt hat aber „The Mandalorian“ nicht glaubwürdig hin bekommen: Mit CGI (Computer Generated Imagery) alte Star Wars Charaktere wieder zum Leben oder zur Jugendlichkeit zu verhelfen. Beim Mandalorianer sahen wir Mark Hamil in seiner Paraderolle als Luke Skywalker so, wie er kurz nach Episode 6 im Jahr 1983 ausgesehen hätte. Es war die gleiche, wahrscheinlich zwar teuer bezahlte, aber trotzdem eher billig oder zumindest unglaubwürdig aussehende Technik, mit der wir schon Leia oder Tarkin in „Star Wars: Rogue One“ sehen mussten. Meiner Meinung nach das perfekte Beispiel für den „Uncanny Valley“ Effekt. Dieser beschreibt das Paradoxon, dass man ein fast perfekt generiertes Bild von einem Menschen unheimlich und abstoßend findet. Man merkt, es ist nicht echt, aber es ist auch zu gut, um als eindeutiger Fake durchzugehen. Und das bekommt unser Hirn nicht hin und wir fühlen uns unwohl beim Anschauen dieser Animation. Genau das passierte mir auch bei Luke Skywalker in „The Mandalorian“ Staffel 2 Folge 8 (S02E08).

Nun feierte Luke ein Comeback in Episode 6 von „Das Buch von Boba Fett“ und was soll ich sagen, das Ergebnis ist perfekt. Als ob man alte Filmrollen aus den 80er Jahren ausgegraben und reingeschnitten hätte. Mark Hamil war wieder der junge Luke Skywalker.

Wie konnte das also gelingen? Die Antwort lautet Deepfake. Dahinter steht natürlich auch Computertechnik, aber hier wird per Algorithmen aus vielen Einzelbildern, mit denen man das System füttert, ein Gesicht auf ein anderes transferiert. Dabei lernt das System und kann auch Gesichtsausdrücke generieren, für die es keine direkte Vorlage gibt. Dieser Prozess ist sehr rechenintensiv und man braucht viel Input, also in diesem Fall viele Fotos von Mark Hamils Gesicht von damals. Ein Fan demonstrierte, wie gut das Ergebnis dieser Technik sein kann und erstellte dieses Video, welches das Finale von „Star Wars: The Mandalorian“ optimierte. Für „Das Buch von Boba Fett“ kam nun die gleiche Technik zum Einsatz.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Lucasfilm sich mit dieser Technik auch „Star Wars: Rogue One“ nochmal vorknöpfen würde.

Wie fandet ihr das Ergebnis? Wart ihr auch so begeistert vom neuen alten Luke Skywalker?

PS: Mit Deepfake kann man auch auf ein Deepfake ein neues Deepfake setzen ;-)

Bilder: Disney+

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