Vor einigen Jahren hat Michael euch in einem AWESOME 5-Beitrag schon mal Serien mit Musical-Folgen vorgestellt. Heute aber schauen wir uns fünf Musical-Serien an, in denen nicht nur eine einzelne Episode als Musical aufgezogen wurde, sondern die gesamte Serie als Musical gestaltet ist oder sich rund ums Musical dreht. Bereieieiiiit?
„Glee“
Wenn es um Musical-Serien geht, dann darf eine in der Aufzählung definitiv nicht fehlen, nämlich „Glee“. Diese Serie lief von 2009 bis 2015 und ist der Klassiker unter den Musical-Serien. Darin geht es um den „Glee-Club“, einen Highschool-Chor, der moderne Songs und bekannte Musicals covert und damit verschiedene Schüler:innen und Lehrer:innen durch die Leidenschaft zur Musik zusammenbringt. Besonders ikonisch ist die Performance „Don’t Stop Believing“, die vor allem in Trailern und Zusammenfassungen immer wieder Platz findet. Was die Serie besonders macht: In Haupt- und Nebenrollen sind zahlreiche Musical-Stars zu sehen, darunter Lea Michele, Darren Criss, Jonathan Groff und Idina Menzel. Die Serie ist als Comedy angelegt, besitzt aber viele emotionale und dramatische Elemente, die ihr Tiefe und Relevanz verleihen. Zudem hat die Serie viele Diskussionen über Inklusion und Identität ausgelöst – leider nicht nur positive. Während die Serie damals als progressiv galt, ist der Vorwurf später, dass „Glee“ schlecht gealtert ist und zu häufig auf stereotype Darstellungen zurückgegriffen hat. Vielleicht wage ich nach mehr als zehn Jahren bald mal ein Rewatch, um mir selbst rückblickend ein Bild zu machen. Moment… den Gedanken hatte ich schon mal.
„Schmigadoon!“
Diese Musical-Comedy erzählt die Geschichte von Melissa und Josh, die bei einer Wanderung auf die magische Stadt „Schmigadoon!“ treffen, in der sich alle Bewohner:innen wie in einem Musical aus den 1940er Jahren verhalten – und immerzu singen. In ihr altes Leben zurück können die beiden erst, wenn sie die wahre Liebe finden. Die Serie lebt von der Parodie klassischer Broadway-Musicals, aber das auf ihre ganz eigene, liebevolle Art und Weise und sie enthält zahlreiche Referenzen auf Musicals, die zu entdecken ebenso unterhaltsam ist. Darüber hinaus spielen auch hier einige hochkarätige Musical-Darsteller:innen mit, darunter Kristin Chenoweth, Aaron Tveit und Ariana DeBose.
„Crazy Ex-Girlfriend“
In „Crazy Ex-Girlfriend“ gibt die erfolgreiche Anwältin Rebecca ihr Leben in New York auf und zieht ihrem früheren Schwarm Josh nach West Covina, Kalifornien, hinterher. Die Serie von 2015 wirkt auf den ersten Blick wie eine etwas klamaukige Parodie, sie entwickelt sich jedoch zu einer tiefgründigeren Auseinandersetzung mit Liebe, psychischer Gesundheit und Selbstfindung. Die originellen Musical-Einlagen, für die „Crazy Ex-Girlfriend“ immer wieder gelobt wird, spiegeln Rebeccas Gedanken und Gefühle wieder und verleihen der Serie einen schrägen Humor.
„Central Park“
„Central Park“ ist eine animierte Musical-Comedy-Serie, die von Loren Bouchard, Josh Gad und Nora Smith entwickelt wurde. Sie handelt von einer Familie, die sich um den Central Park von New York kümmert und ihn vor profitgetriebenen Bauplänen schützen möchte. Die Serie hat einen unglaublichen Ensemble Cast, die den Charakteren ihre Stimmen leihen. Da wären z.B. Daveed Diggs und Leslie Odom Jr. aus „Hamilton“, Creator Josh Gad aus „Frozen“ und „The Book of Mormon“ und Kathryn Hahn aus „Agatha All Along“. Die Serie bietet neben der prominenten Synchronbesetzung zahlreiche Originalsongs und ist zwar ab 6 Jahren freigegeben, ist aber genauso beste Unterhaltung für Erwachsene.
„Smash“
Das Musical-Drama „Smash“ lief von 2012 bis 2013 und folgt der Entstehung eines New Yorker Broadway-Musicals über das Leben von Marilyn Monroe. Während Cast und Crew mit kreativen Entscheidungen kämpfen, führen vor allem persönliche Beziehungen, Konkurrenz und Druck zu besonders viel Drama hinter den Kulissen. In den Hauptrollen sind Singer-Songwriterin Katharine McPhee und Sängerin Megan Hilty zu sehen, die durch zahlreiche große Broadway-Stars wie Christian Borle, Brian d’Arcy James sowie Bernadette Peters ergänzt werden.
Zu welchen Musical-Serien singt ihr gern in euren Wohnzimmern?







































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