sAWEntskalender 2015

Türchen 15: Geheimnisvolles zu Twin Peaks

SPOILER !!
Michael
15.12.15
Im sAWEntskalender 2015 präsentieren wir euch bis 24. Dezember jeden Tag die seriesly AWESOMEN Fakten zu euren und unseren Lieblingsserien. Und fordern euch im großen sAWEntskalender-Gewinnspiel heraus. Unser heutiger Tipp: Das gesuchte Zitat stammt aus einer Serie, die im SciFantasy-Bereich spielt. Wir wünschen viel Spaß, neue Erkenntnisse und das richtige Händchen für das Gewinnspiel.

Psst! Wusstet Ihr schon, dass es spätestens 2017 mit TwIn Peaks weitergehen wird? Klar wusstet Ihr das! Darauf haben wir hier ja auch schon oft genug hingewiesen – aber auch nur, weil wir uns schon so darauf freuen! Ist also kein Geheimnis mehr, also weiter im Text. Wir haben Euch hier ein paar Geheimnisse rund um die Ursprungsserie und den Kinofilm zusammengesellt – teilweise auch aus dem geheimen Tagebuch der Laura Palmer, der zentralen Figur der Serie.

Lauras geheime Tagebuch

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Bleiben wir doch gleich mal bei Lauras Tagebuch. Hier hat sie alle Geheimnisse aus ihrem Leben notiert – und davon gab es ja einige. Damit’s niemand findet, hat sie es auch immer versteckt – bis BOB es irgendwann gefunden hat und einige Seiten herausgerissen hat. Seitdem wusste Laura, dass sie in Gefahr ist. Tatsächlich ist zunächst sogar ihr komplettes Tagebuch verschwunden – allerdings war das nicht ihre Schuld, sondern die der Autorin Jennifer Lynch (Jepp, die Tochter von David Lynch). Sie war von ihrem Vater gefragt worden, ob sie nicht das geheime Tagebuch schreiben wollte – sie war damals im gleichen Alter wie Laura Palmer und sollte sich entsprechend in die Welt reinversetzen können. Sie schrieb das komplette Buch in neun Tagen – doch als sie es abgab, waren die Disketten (das waren in den 90ern so Speichermedien wie heute USB-Sticks… ;-)…) waren leer. In ihrer Verzweiflung sprach sie ihren High School Lehrer an, der ihr lediglich gesagt haben soll: ‚Wenn Du es nicht noch einmal schreiben kannst, war es auch nicht gut.‘ Also schrieb sie das komplette Buch nochmal – mit der Cloud wäre das wohl nicht passiert. Naja, das Buch erschien und wurde ein Bestseller.

David Lynch verteilte ein Fake-Skript zum Season 1-Finale an den Sender ABC

Der Sender ABC hatte eine bestimmte Vorstellung davon, wie Season 1 zu Ende gehen sollte – möglichst nett. Doch davon ließ sich David Lynch nicht beirren: Er verteilte ein Fake-Skript an ABC, so dass verschleiert wurde, was mit Agent Cooper passieren würde. Auch der Cast wusste nichts davon – und saß geschockt vor dem Fernseher, als die letzte Einstellung der Season zu sehen war. Sie sorgten sich schon um die Fortsetzung der Serie – doch es ging ja weiter.

Die Log-Lady war eine jahrelang entwickelte Figur

David Lynch und Cahterine E. Coulson haben seit Lynchs erstem Achtungserfolg Eraserhead zusammengearbeitet. Sie hat die Produktion des Films damals tatkräftig unterstützt und blieb seitdem in Kontakt mit Lynch. Im Zuge der Filmproduktion kam den beiden die Idee einer Frau mit einem Holzscheit. Sie entwickelten sie weiter, sogar eine Show mit dem Titel „I’ll Test My Log with Every Branch of Knowledge“ war angedacht – doch dazu kam es nicht. Erst als David Lynch den Piloten zu Twin Peaks drehte, kam die Idee wieder auf – die Log Lady war geboren.

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Die Schauspieler haben nur ihre eigenen Texte bekommen

Der Cast von Twin Peaks war textmäßig auf sich allein gestellt – und zwar jeder Schauspieler für sich. Denn David Lynch und Mark Frost hatten jeweils nur das Skript mit den Texten des entsprechenden Schauspielers ausgeteilt. So musste jeder erahnen, was wohl in der Szene passieren würde. „David Lynch verlangt manchmal, dass man als Schauspieler tut, was er möchte, weil er eine bestimmte Idee davon hat, wie etwas auszusehen hat“, sagt zum Beispiel Charlotte Stewart, die Betty Briggs, die Frau des Majors, gespielt hat.

Kaffee spielt eine wichtige Rolle

Dass Kaffee für David Lynch eine wichtige Rolle spielt, ist hinlänglich bekannt. Auch in Twin Peaks ist der Anteil an Kaffeeszenen nicht gerade gering – okay, und an Donuts. Lynch hat später auch einige Werbefilme für einen japanischen Kaffee entwickelt, außerdem seinen eigenen Kaffee auf den Markt gebracht. Am Set war es so, dass Cast und Crewmitglieder einen bestimmten Kaffee bekamen, Kyle MacLachlan und David Lynch aber nochmal eine Spezialmischung. Was genau darin war, wurde nicht verraten.

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BOB entstand durch einen Zufall

Der Killer BOB entstand durch einen Zufall am Set: David Lynch entdeckte den Setdesigner Frank Silva am Rande einer Szene, wie er durch Laura Palmers Zimmer schlich. Daraus entwickelte sich in David Lynchs Kopf die Figur des BOB – Frank Silva wurde gleich zum Darsteller befördert. Im Revival wird er wohl nicht zu sehen sein – der Schauspieler ist bereits gestorben.

51.201 statt 5.120 Einwohner

51.201 Einwohner leben laut Ortseingangsschild in Twin Peaks. Ursprünglich sollten es nur 5.120 Einwohner sein, was auch mehr Sinn gemacht hätte, da ja irgendwie jeder jeden kennt in Twin Peaks. ABC wollte allerdings keine Kleinstadt-Soap haben, so dass man kurzerhand eine ‚1‘ hinten dran hängte.

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9 Kommentare

  • Habe die Serie nie gesehen. Hm. Finde hier weder Tipp noch Buchstaben. :( Oder ist es zu früh für meine müden Augen. :D

    • Boah bei 12, 13 und 14 finde ich auch nichts, brauche … mehr … Kaffee.
      Oder meine Augen sind vom vielen StarWars-Gucken kaputt, zu oft ins Laserschwert geschaut ;)

    • Definitiv zu früh für Deine Augen, würde ich sagen. :-)

      • Ha, es lag aber auch daran dass ich die Browserskalierung auf 90% hatte, da geht viel unter. :D
        Die 12 und 13 waren aber auch sehr gut versteckt! Sagt ihr eigentlich Bescheid sobald der erste gelöst hat? Oder auch das erst am Ende, oder bekommt der erste Löser gleich eine E-Mail dass er erster ist?

      • Wir lösen erst zum Schluss auf, wer es gelöst hat. :-D

        WENN es denn jemand gelöst hat… ;-)

      • Ich würde euch ja gerne zur Belustigung meine Gedanken, Recherchen und Versuche mitteilen, aber das würden ja nur Tipps für die anderen Mitstreiter sein. Da bin ich dann doch zu ehrgeizig ;)

      • Du kannst uns gerne eine Mail über das Kontaktformular schicken – eine Antwort bekämst du aber nicht. ;)

  • .. zu meinem „Versteck“ in Ausgabe 13: Wurde hier in meinem Umfeld schon fast genötigt, einzugestehen, dass ich den versteckten Buchstabe vergessen habe. Bis diese Personen dann selber eingestehen mussten, dass sie einfach „Tomaten auf den Augen hatten“. Ich muss aber zugeben, dass ich selbst ein bisschen „stolz“ bin ob meines „Verstecks“.

    ;)


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