seriesly Monatsrückblick 2015

awesome April

Spoilerfrei
Jonas
03.05.15

sawe_april_2015

Der April 2015 war unser großer Geburtstagsmonat: Ganze zwei Jahre präsentieren wir euch nun all das, was uns an Serien fasziniert. Die besondere Freude an dieser Tätigkeit ist, dass wir das nicht für uns alleine machen, sondern zusammen mit euch, einem inzwischen doch recht großen Publikum: Vielen Dank!

Der April war aber nicht nur wegen des Geburtstags ein besonderer Monat, denn wir konnten erneut unsere Reichweite steigern, sogar deutlich über dem normalen Schnitt. Damit das auch sweiter geht und wir für euch interessant bleiben, haben wir euch in unserem Geburtstagsgewinnspiel gebeten, Wünsche, Kritik und Verbesserungsvorschläge zu nennen. Das ganze Feedback war wirklich großartig und wir wollen so viel wie möglich davon umsetzen. In den nächsten Wochen werdet ihr viele kleinere und größere Neuerungen auf serieslyAWESOME finden – bleibt uns also treu.

Top Artikel im April

  1. Serienbilderparade 22 
  2. Von “Bran Eins” bis “Hodor” 
  3. Die besten Easter Eggs in Serien 
  4. Details zu True Detective Season 2
  5. Details zu Fear the Walking Dead
  6. Alle Game of Thrones-Tode fein-säuberlich illustriert
  7. Media-Fauxpas: Newtopia ist gescripted
  8. Seriendarsteller in Musikvideos
  9. Review Wayward Pines – S01E01 
  10. Game of Thrones 30 Tage kostenlos streamen

Der persönliche Serienmonat der serieslyAWESOME Cast:

Daniela

Mich haben im April zwei Serien beschäftigt: Die Netflix-Produktion Bloodline und die BBC-Serie A young doctor’s notebook. (Ach ja: Und die ersten drei Folgen der Horror-Serie Penny Dreadful hab ich noch gesehen. Fand ich total bescheuert.) Bloodline fand ich vor allem viel zu lang. Purge-Watching in Reinform. Nette Geschichte, schön umgesetzt (wer hätte gedacht, dass Florida so schön ist?) und gut gespielt. Aber 13 Folgen hätten es wirklich nicht sein müssen. Bo-o-ring. Die britische dark comedy A young doctor’s notebook hingegen hat mir sehr gut gefallen, zumindest Staffel 1 (die 2. fand ich nicht mehr so doll).  Sie basiert auf den Kurzgeschichten des russischen Autors Mikhail Bulgakov und zeigen das Wirken des jungen russischen Arztes Vladimir Bomgard (‚Nika‘) Anfang des 20. Jahrhunderts. Schön daran: Daniel Radcliff spielt dessen junges Ich, Jon Hamm (der die Serie auch mit produziert hat) die ältere Version. Die Serie ist als Rückblick inszeniert, aber in vielen Szenen treten beide Versionen gemeinsam auf und interagieren miteinander. Das ist wunderbar, weil sie sich nicht nur nicht besonders ähnlich sehen, sondern Jon Hamm auch einen guten Kopf größer ist als Daniel Radcliff. Für die Schauspielkunst der beiden spricht, dass ich dabei weder an Harry Potter noch an Don Draper denken musste. Man kann die Serie übrigens schnell mal durschauen: Staffel 1 umfasst gerade mal 4 Folgen à 22 Minuten – Snack-Watching sozusagen.

Quelle: sky.com

Quelle: sky.com

Kien

April. Modern Family. Mehr oder weniger durch Zufall entdeckt. Bisher immer gemieden, weil mich die Kinowerbung dafür irgendwann so genervt hat (Böses Comedy Central! Böse!). Was für eine grandiose Inszenierung. So als hätte man die besten Zutaten aller guten Comedy-Serien in einen Topf geworfen und mit Sachen gewürzt, die bisher noch nicht angerührt wurden. Wunderbare Darsteller (groß und klein) mit einer künstlerischen Selbstverständlichkeit, von der ersten Minute an. Ein großartiges Ensemble.

Batman zu spielen ist nicht schwer, Bruce Wayne dagegen um so mehr. – Ähnliches dürfte auch auf Daredevil treffen. Ich habe Charlie Cox schon seit Boardwalk Empire gemocht, aber jetzt mag ich ihn noch mehr. Wie er Matt Murdock verkörpert ist schon echt geil. Bravo Netflix!

Ein Highlight war auch unser Teamtreffen. Durch Krankheit dezimiert kam dennoch eine kleine, aber schöne Runde zusammen. Ich konnte ein paar Kollegen endlich mal in real begegnen. Tatsache: Maik ist viel größer als er in den sAWE-News rüberkommt. Neben der netten Erfahrung mit vielen Ideen (einige wurden schon umgesetzt) gab’s am Ende noch 2kg Give-aways in Form von Aufklebern und Visitenkarten. Kann nicht behaupten, dass ich jetzt nicht gewappnet bin.

Michael

Ein Abschied, eine Neuentdeckung und die Sorge um eine alte Serie haben mich diesen Monat beschäftigt – neben den Standards wie Mad Men, House of Cards und Game of Thrones (mit unserem wunderbaren Aprilscherz zum GoT-Kinofilm).

Der Abschied fällt nicht schwer: Helix ist abgeschlossen – nicht nur die zweite Staffel, sondern die gesamte Serie, wie wir jetzt wissen. Kein Verlust – leider, muss man sagen, denn die Serie hatte absolut Potenzial, und durchaus auch einige sehr gute Ansätze, die einen immer wieder angetrieben haben, doch weiterzuschauen. Doch die zweite Staffel hat gegenüber der ersten nochmal deutlich nachgelassen, teilweise mit so abstrusen Sachen – grauenhaft. Kein Wunder, dass Syfy jetzt den Stecker gezogen hat.

Die Neuentdeckung liegt irgendwo in Idaho – in Wayward Pines, um genauer zu sein. Die neue Serie von M. Night Shyamalan ist mit einer Preview gestartet – und hat mir sehr gut gefallen. Sky hat die Serie ja als Mischung zwischen „Trumen Show“ und „Twin Peaks“ angekündigt; Truman-Aspekte waren in der Premiere durchaus drin, aber Twin Peaks-Elemente konnte ich noch nicht so wirklich ausmachen.

Womit wir schon beim Thema Sorge wären: Es klang alles so schön, als es im Herbst hieß, dass Twin Peaks zurückkehrt, mit altem Cast und altem Team hinter der Kamera. Doch diesen Monat schreckte uns David Lynch mit der Meldung auf, dass er als Regisseur aussteigen werde. Twin Peaks ohne David Lynch als Regisseur – undenkbar? Ich bin da zwiegespalten: Zum einen hat Lynch auch bei den ersten beiden Staffel selten (und nur bei den wirklich wichtigen Folgen) Regie geführt, und es wäre mir sogar recht, wenn er nicht aktiv wird, sollte sich die Umsetzung auf dem Niveau seines letzten Films Inland Empire bewegen. Auf der anderen Seite waren die genialen Momente aus Twin Peaks gerade dann auszumachen, wenn der Meister höchstselbst involviert war. Naja, der alte Cast hat ja schon eine Rettungsaktion inszeniert – vielleicht tut sich ja noch etwas.

Maik

Besonders gefreut hatte ich mich auf die Starts von Silicon Valley und Game of Thrones. Bisher wurde ich von beidem nicht enttäuscht, auch wenn gerade GoT noch ein wenig was schuldig ist. Aber kommt sicherlich noch. Ein absolutes Highlight war für mich der Besuch bei Sky in Unterföhring um den Serien-Bereich dort genauer kennen zu lernen. Sehr interessanter Tag und vielleicht schaffe ich es ja noch irgendwann, meine Bilder zu einem kleinen Bericht zusammen zu schustern…

Mein romantisches TV-Weltbild hat natürlich der Faketopia-Skandal erschüttert. Sehr wundersam, dass das Format tatsächlich noch läuft… Ansonsten viel Belanglosigkeit bei enttäuschenden Staffel/Finalen/Serien (wie z.B. 12 Monkeys, Helix oder Mad Men). Ich freue mich jetzt auf jeden Fall sehr auf das Gotham-Finale und vielleicht kann Mad Men ja doch noch mit einem gelungenen Ende aufwarten.

Jonas

Das Finale von Better Call Saul zu Beginn des Monats lässt mich immer noch etwas grübeln. Die Folge an sich war super – das ist zumindest meine Meinung –. aber es gab eigentlich keinen Cliffhanger. Damit will ich nicht sagen, dass ich erneut gequält werden will wie zu Lost Zeiten, als man mit einer Atombombenexplosion in das Wartejahr entlassen wurde; aber ein bisschen gekitzelt werden will man ja doch.

Abschließend noch ein Geständnis für den kleinen Teil, der es nach den Romanen der Kollegen bis hier unten geschafft hat. Ich habe noch keine Folge der neuen Game of Thrones Staffel gesehen! Das ist kein verspäteter Aprilscherz. Ich könnte jetzt lügen und behaupten, dass ich deshalb warte, weil ich lieber alles auf einmal schauen möchte, aber nein, dem ist nicht so. Bislang hat mich das Fieber einfach noch nicht gepackt. Ich glaube, dieser wahnsinnige Hype hat an meiner Motivation genagt – Game of Thrones hier, Game of Thrones da (….). Ok, wir machen mit unserem Blog selbst mit bei diesem Overkill, aber die meisten interessiert es ja auch. Wie dem auch sei, lange sollte ich mein Scheuklappen-Experiment nicht mehr fortführen, sonst laufe ich noch blind in eine rote Hochzeit (aka Red Wedding, zwinker, zwinker).

ignoregot

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