seriesly Monatsrückblick 2015

awesome Juli

Spoilerfrei
Jonas
02.08.15

awesome_juli_2015

Der Juli ist normalerweise kein guter Serienmonat. Die Neustarts aus dem Frühjahr sind abgeschlossen und die großen Namen der Networks feiern erst im Herbst Premiere. Doch in diesem Jahr hat uns Wayward Pines mit seinem Finale den Pausenmonat versüßt. Ansonsten gab es erneut viel zu Game of Thrones zu berichten und wieder einmal tolle neue Folgen aus der Rubrik Soundtrack der Woche.

Das absolute Highlight in diesem Rückblick sind aber – wie jedes Mal – die persönlichen Berichte unserer Cast, zu finden unter der Top 10.

Top Artikel im Juli

  1. GRR Martin Laughing at Sitcoms
  2. Wayward Pines: Das muss man vor dem Finale wissen
  3. Serienbilderparade #25
  4. Erstes Video zum Sherlock-Special
  5. Cage of Thrones
  6. Stoppt den Wiederholungs-Wahn!
  7. Homeland Season 5 Teaser
  8. Game of Thrones – Der Zenit ist überschritten
  9. Musik in: Outlander (Bear McCreary)
  10. Entourage auf der großen Leinwand

Der persönliche Serienmonat der serieslyAWESOME Cast:

Maiks Monat

Im Juli hatte ich mich vor allem auf drei Dinge gefreut: die zweite Staffel BoJack, die zweite Staffel The Strain und den Entourage-Kinofilm. Ersteres war super, Zweiteres ist noch eher mittelprächtig und den Film habe ich leider noch immer nicht gesehen… Dafür folgen uns nun Judith Holofernes und The Walking Dead-Gastschauspielerin Ann Mahoney auf Twitter – ist doch auch was?!

Serien-technisch war es dank vieler Termine recht mager. Das Übliche nebenher. Entdeckung des Monats: „Video Game High School“, das ich in Kürze durchgeschaut habe – mehr dazu noch einmal separat. Ansonsten war natürlich für mich das neue Autoren-Gesuch sehr spannend und hat tolle Ergebnisse geliefert und das GRR Martin-Video hat Spaß bereitet.

Tobias Monat

Der Juli war schon ein recht eigenartiger Monat. Nicht unbedingt was den Serienkonsum angeht sondern meinen persönlichen Wechsel in der Serienperspektive. Bis zur Mitte des Monats habe ich wie seit Jahren meine Serien geschaut und dann anschließend auf meinem Blog darüber geschrieben. Dann aber kam dieses ominöse Autoren-Gesuch von dem Maik weiter oben schon schrieb und ich kam auf die komische Idee, mal eine ganz unverbindliche Mail an sAWE zu schreiben. Das Ergebnis ist nun, dass ich wohl in Zukunft meine langen Texte – ich werde mich versuchen zu zügeln – hier veröffentliche und nicht mehr in den unbekannten Weiten des Internets. Wenn das nicht mal eine andere Perspektive ist. Zudem merke ich bereits nach ein paar Tagen, dass ich sehr viel intensiver nach Neuigkeiten suche und mich tiefer mit demnächst startenden Serien beschäftigte. Meinen Schwerpunkt möchte ich in Zukunft im Übrigen auf Serien aus dem Vereinigten Königreich legen. Der Monat Juli war dahingehend noch etwas US lastig:

Anfang Juli konnte ich endlich die erste Staffel von Justified beenden und somit die erste Staffel von Longmire beginnen. Beides Serien, die ich schon lange auf dem Zettel hatte. Zudem liefen die letzten Folgen der ersten Staffeln von Archer, Daredevil sowie von Bosch. Mein Monatshighlight war aber klar die britische Fantasy-Mini-Serie Jonathan Strange & Mr. Norell. Der erste große Artikel hier bei sAWE. Zudem verfolge ich weiterhin die Ausstrahlung einer kleinen Serie auf ABC, The Astronaut Wives Club, die mir immer noch sehr gut gefällt.

Zudem läuft Abends, wenn man noch nicht müde genug ist, um ins Bett zu gehen, aber schon zu schläfrig, um eine neue Folge einer neuen Serie zu schauen, immer noch die ein oder andere Folge einer „alten Serie“. Aktuell ist dies die zweite Staffel von Seinfeld.

Was noch fehlt: meine Antwort auf ein Video mit dem Titel „Warum ich keine Fernsehserien mag“. Memo an mich: Machen!

Danielas Monat

Und wieder ein Monat, der praktisch ohne Serien verstrich. Traurig. Aber die Zeit habe ich immerhin in die theoretische Auseinandersetzung mit dem Format gesteckt und mein Buch über Qualitätsserien fertig gemacht. Wenn es erscheint, werde ich  hier natürlich kräftig Werbung machen :) Ein bisschen was ging aber natürlich doch: die vierte Staffel von Sons of Anarchy habe ich geschaut und war über weite Strecken ziemlich genervt, weil es nur noch um Kloppereien und ganz, ganz harte Männer ging (zugegeben: Danny Trejo war große Klasse). Der Twist am Ende war zwar wieder sehr schön, aber mehr muss ich davon nicht haben. Obwohl, wenn die restlichen drei Staffeln bei Netflix auftauchen, werde ich vielleicht doch wieder schwach.

Vor Kurzem habe ich – quasi als Kontrastprogramm – mit Downton Abbey begonnen. Ich schätze britische Serien ja sehr, für gewöhnlich allerdings eher die krasseren Sachen. In diesem Fall habe ich aber etwas familientaugliches gesucht und da eignen sich Serien wie Shameless oder Misfits nur bedingt (für alle anderen: unbedingt reinschauen). Downton Abbey ist ein wirklich nettes Kostümdrama: ausgesprochen professionell gemacht, tolle Schauspieler (als DER Antgonist Thomas Barrow (Rob-James Collier)) und vor allem Schauspielerinnen: Maggie Smith ist wie immer herrlich, aber Jessica Brown Findlay (als die milde Lady Sybil) ist auch eine schöne Besetzung, vor allem, wenn man sie aus Misfits kennt (böses Mädchen!) und nette Geschichten. Auch mal schön.

Michaels Monat

Klar: Wayward Pines hat diesen Monat serientechnisch bestimmt. Ich hatte schon Sorge, dass dem 10-Teiler die Puste ausgeht – dem war aber glücklicherweise nicht so. Zum Ende wurd’s nochmal stark – was mich sehr gefreut hat. Eine zweite Staffel braucht’s meiner Meinung nach übrigens nicht – das passt schon so.

Zu Ende gegangen ist auch die erste Staffel von Mysteries of Laura – hierzu MUSS ich demnächst nochmal was Positives schreiben, um die schlechte Meinung zur Serie von Maik und Jonas etwas gerade zu rücke. Mir hat die Serie nämlich wirklich Spaß gemacht – hatte für mich ein bisschen was von Ally McBeal, Sledge Hammer und Scrubs – ich weiß, eine ziemlich verrückte Mischung.

Durch meine Soundtrack-Serie hier bei sAWE bin ich glücklicherweise auch wieder auf Bored to Death aufmerksam geworden. Bin damit zwar schon durch – muss ich mir aber nochmal geben, schätze ich. Ist einfach zu witzig.

Dann gab’s da natürlich noch den Staffelauftakt der Personality-Doku „Kessler ist…“ – ich hatte das Vergnügen, Michael Kessler dazu ausführlich zu interviewen – was mitunter ganz witzig geworden ist.

Jetzt dominiert natürlich die Vorfreude auf „Fear the Walking Dead“ – was ja erstaunlicherweise bei Amazon gelandet ist. Ende August geht’s los – endlich!

Jonas Monat

Im Juli hatte ich endlich wieder Zeit, mich mit Orange Is The New Black zu beschäftigen. Noch fehlen mir ein paar Episoden, aber so richtig überzeugt bin ich nach wie vor nicht von dieser dritten Staffel. Mir ist das alles zu kleinteilig, zu viel in sich geschlossene Episoden und zu wenig übergeordnete Story.

Abseits dessen hat mich Michael überzeugt und ich bin auch auf den Wayward Pines Zug aufgesprungen. Ich muss sagen, diese Serie könnte – sofern die kommenden Staffeln mithalten – endlich das Loch schließen, welches Lost nach dem Ende hinterlassen hat. Eine wirklich tolle Serie!

Achja, und da war ja noch Game of Thrones. Dieser Artikel (siehe hier) lag mir echt am Herzen, denn ich glaube / habe Angst, dass es mit unserer liebsten Fantasy-Serie bergab geht. Die jüngsten Berichte über zusätzliche Staffeln und Spin-Offs befeuern diese Angst. Wir können nur hoffen, dass George ein Auge auf die Pläne wirft und von seinem Vetorecht (sofern er eins hat) Gebrauch macht, wenn endgültig der kommerzielle Weg eingeschlagen wird.

Kiens Monat

Juli – mein erster Monat, was regelmäßige Reviews angeht. Falling Skies ist ja jetzt gut bei der Hälfte der finalen Staffel. Alles offen, alles kann.

So richtig angetan bin ich jedoch von MTV’s Scream. Frisch, aber dennoch solide. Ein paar kleine Fehler, die aber durch den Rest gut ausgeglichen werden und damit durchaus zu verzeihen sind. Klare Weiterempfehlung!

Des Weiteren bin nun auch ich mit OITNB endlich durch. An dieser Stelle: Danke Jonas für deine Reviews! Gut zu wissen, dass an der 4. Staffel gerade gearbeitet wird. ;)

Kiras Monat

Der Juli war für mich ein ganz besonderer Monat: Das Schauen von Serien, um danach studienbedingt wissenschaftliche Arbeiten darüber zu schreiben und damit das Forschungsfeld weiter zu erkunden, wurde vor allem wieder durch das persönliche Interesse am Gegenstand abgelöst. Und dann war da plötzlich der Aufruf dieser Seite nach Autoren – und ich dachte mir: Wie schön wäre es, weiterhin über Serien zu schreiben, aber nicht an jedes Wort eine Fußnote zu hängen und einfach mal auszudrücken, was man denkt, was man von einer bestimmten Episode hält oder Empfehlungen auszusprechen, um andere von einer genialen Serie zu überzeugen. Umso schöner, dass es wirklich geklappt hat und ich mich Autorin dieser wunderbaren Seite nennen darf. Danke dafür!

Serienmäßig war der Juli für mich vor allem von der fünften Staffel Game of Thrones bestimmt, deren Ende ich vermutlich immer noch nicht verkraftet habe – aber ich bin ganz zuversichtlich, dass George da noch was drehen wird.
Obwohl Fargo schon seit Ewigkeiten auf meiner „to watch“-Liste steht, bin ich erst diesen Monat dazu gekommen, die Serie zu schauen – und es hat sich gelohnt. Einfach eine unglaublich gute Serie! Gerade im Hinblick auf die im Oktober startende zweite Staffel bin ich froh, dass ich erst jetzt auf den Geschmack gekommen bin…da muss ich nicht mehr so lange auf Nachschub warten.
Viel Hoffnung hatte ich in die zweite Staffel True Detective gelegt und die Hoffnung besteht noch…zwar gibt es nur noch zwei Episoden, bevor auch diese Staffel wieder zu Ende ist, doch aufgrund der wirklich überzeugenden ersten Staffel warte ich stets auf das Highlight, das mich nicht mehr loslässt, das mich beschäftigt, über das ich reden will. Mal sehen, was kommt!
Ich freu mich auf den nächsten Serienmonat!

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