Fotoreihe "Faces Behind The Voices"

Die Gesichter der 30 bekanntesten Synchronsprecher Deutschlands

Spoilerfrei
Maik
02.06.16

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Es ist schon skurril, wenn im einen Zug von den „Bekanntesten“ geredet wird und doch niemand von uns sie vermutlich auf der Straße erkennen würde. Zumindest nicht vom Anblick her. Bestellt Dietmar Wunder aber ein Brötchen beim Bäcker oder Sandra Schwittau fragt dich nach dem Weg zum Hauptbahnhof, beschlägt dich eine gewisse Vertrautheit. Kenne ich die Person nicht irgendwo her?

Das liegt daran, dass wir ständig ihre Stimmen hören. In Film und Fernsehen sind die Synchronsprecher für uns (vor allem bei Seriensüchtigen, wie wir es sind) ständige Begleiter, gar aufgrund ihrer Mehrfachbelegung von Schauspielern mehr als diese selbst. Eine Konstante ohne Gesicht. Bis jetzt.

Fotograf Marco Justus Schöler stellt die Stimmstars ins bildliche Rampenlicht. Die Reihe „Faces Behind The Voices“ wird am Ende 30 der besten deutschen Synchronstimmen portraitieren. Und das Tolle ist: Für jedes Bild gibt es auch ein Video, in dem wir die passende Stimme zu hören bekommen und raten dürfen, um welche Figuren und Charaktere es sich handelt. Das ist vor allem dann immer wieder etwas mindbending, wenn Leute wie Gerrit Schmidt-Foss erklären, dass sie in Prison Break und LOST und XYZ „mitgeredet“ haben und man die Figuren im Kopf aneinander zu reihen versucht.

Tolle Aktion, ich bin bereits sehr gespannt auf die weiteren 25 – bisher gibt es nämlich leider nur dieses Quintett an Stimmen aus Film und Fernsehen zu sehen.

Alle Portraits und Videos wird es dann nach und nach auf der Projektseite zur Reihe zu sehen (und hören) geben.

via: kwerfeldein

3 Kommentare

  • Oh, Ausstellung live und in Farbe gestern in Lübeck gesehen. :-)

    • Yeah, das ist der sAWE-Spirit – erstmal persönlich ausprobieren! :) Da gab es dann aber sicherlich alle 30 zu sehen, richtig? Auch mit den Hörproben?

  • Interessant. Die Stimme von Gerrit Schmidt-Foss hätte ich nie diesem Gesicht zugeordnet und die Stimme von Martin Kessler eher Dietmar Wunder.



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